Events: Live schlägt Likes – Colja Dams, CEO VOK DAMS
Shownotes
In dieser Folge spreche ich mit Colja Dams, CEO der Vok Dams Gruppe, über die Rolle von Live-Events im Zeitalter von KI, Automatisierung und digitaler Dauerkommunikation. Wir hinterfragen, ob teure analoge Begegnungen noch zeitgemäß sind – oder gerade deshalb als Leuchtturmerlebnis zu den letzten Orten für nachhaltige wirksame Markenerlebnisse zählen.
Gemeinsam tauchen wir in die strategische Bedeutung von Events im Rahmen der Brand Experience ein, diskutieren deren Erfolgsfaktoren und beleuchten, wie die Verbindung von Technologie, Psychologie und Serendipity unvergessliche Markenmomente schafft.
VOK DAMS Events & Live-Marketing
Serendipity
https://de.wikipedia.org/wiki/Serendipit%C3%A4t
Peak-End-Regel
https://de.wikipedia.org/wiki/Peak-End-Regel
Antonio Damasio – Somatische Marker Hypothese
[https://de.wikipedia.org/wiki/AntonioDamasio#SomatischeMarker_Hypothese]
Behavioral Economics (Verhaltensökonomie)
[https://de.wikipedia.org/wiki/Verhaltens%C3%B6konomie))
Daniel Kahneman – Erlebendes und erinnerndes Selbst
[https://www.ted.com/talks/danielkahnemantheriddleofexperiencevs_memory?language=de]
Marcel Proust – Proust-Effekt
https://de.wikipedia.org/wiki/Proust-Effekt
Die Rache des Analogen (Buch von David Sax)
[https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Die-Rache-des-Analogen/David-Sax/Blessing/e507889.rhd]
Transkript anzeigen
00:00:07: Wir leben in einer Zeit, in der Kommunikation scheinbar grenzenlos skalierbar geworden ist.
00:00:28: Content rund um die Uhr KI-generierte Kampagnen automatisierte Customer Journeys Performance in Echtzeit und gleichzeitig investieren Unternehmen immer noch viele Millionen in etwas das alles andere als skalierba es live Events.
00:00:44: Menschen reisen an, Räume werden gebaut, Bühnen inszeniert, Technik aufgefahren.
00:00:48: Ein einziger Abend kann so viel kosten wie eine mittlere
00:00:50: Digitalkampagne.".
00:00:52: Die strategische Frage lautet also ist das eigentlich noch zeitgemäß?
00:00:57: Ist der ROI solcher teuren Kontaktpunkte wirklich gerechtfertigt?
00:01:01: oder ist das emotionale Nostalgie in einer doch eher datenkontrollierten Welt und noch eine Stufe weiter gedacht?
00:01:08: Welche Rolle spielen Live-Erlebnis in Zeiten von KI
00:01:11: eigentlich?".
00:01:13: Sind Events ein Relikt aus einer analogen Ära oder vielleicht gerade deshalb einer der letzten Orte echter Aufmerksamkeit?
00:01:19: Denn während digitale Kommunikation beliebig reprozizierbar ist, es eine physische Begegnung einzigartig unwiederholbar nicht vorspulbar.
00:01:28: Aber reicht das als Begründung?
00:01:30: genau darüber werde ich heute mit meinem Gast sprechen einem den erfahrensten Köpfe im Bereich Live-Kommunikation.
00:01:36: Kolja Dams ist CEO der Fockdarms Gruppe und beschäftigt sich seit mehreren Jahrzehnten mit der Frage, wie Marken durch reale Begegnungen Wirkung entfalten oder eben verpuffen.
00:01:47: Wir wollen heute nicht über Eventdeko sprechen sondern über Strategie, Überwirkung und Effizienz und über die Zukunft von Liveinteraktionen als Teil eines integrierten Brand Experience Systems.
00:01:57: Kolya!
00:01:58: Ich freue mich sehr dass dieses Gespräch stattfindet.
00:02:00: willkommen bei Markenkraft.
00:02:03: Oder vielen Dank für die Einladung.
00:02:06: ich start immer gern mit dem Menschen hinter der starken Marke.
00:02:10: deshalb Die Frage an dich auch, die ich allen stelle.
00:02:14: Wo bist du aufgewachsen und womit hast du dort dein erstes Geld verdient?
00:02:19: Ich bin tatsächlich in Wuppertal aufgewachsen.
00:02:23: das muss sich jetzt für deine Hörerinnen und Hörern, die nicht so aus Nordrhein-Westfalen kommen kurz erklären dass da gehören die Vororte Düsseldorf und Köln zu.
00:02:38: Dort hat mein Vater vor fünfzig Jahren diese Agentur gegründet und mein erstes Geld habe ich tatsächlich verdient, sehr zur nicht ganz so Begeisterung meiner Eltern als Zauberkünstler.
00:02:55: Weil ich dann Zauberschoß für Kinder und Erwachsene gemacht hatte und das natürlich mit ... Ich weiß gar nicht wie alt ich war... ganz toll fand und da gefühlte Unsummen mitverdient habe, zumindestens im Verhältnis zum damaligen Taschengeld.
00:03:14: Ja wow!
00:03:16: Das ist ja wie... Also wenn ich jetzt dein Biograph sehe und sage wir brauchen jetzt eine PR-Story um zu erklären wie du eigentlich einer der führenden Eventagenturen in Deutschland führst dann hätte ich gesagt ja wir brauchen irgendwie Beginn auf der Bühne.
00:03:27: aber es war tatsächlich so.
00:03:28: also von Anfang an Event und Schaustellerei ums mal sozusagen
00:03:34: Ja, absolut.
00:03:35: Ich merkte dann natürlich schnell als ich älter wurde das wenn man nicht mehr diesen Kiddi-Bonus hat als Zauberkünstler der sich doch gar nicht so gut wäre für eine internationale Karriere und habe dann mal schnell entschieden doch was studieren zu gehen.
00:03:52: Das verbindet uns beide weil ich hab vor ewigen Zeiten mal als mein Eltern erzählt ich müsste in Brüssel unbedingt Französisch studieren Und habe in Wirklichkeit dort auf der Straße jongliert.
00:04:03: Ich hab Straßenshows gegeben und mit meiner heutigen Frau damals zusammengelebt, und das war eine wunderbare Zeit!
00:04:10: Rückblickend können wir mal kurz gemeinsam darauf reflektieren... Also meine Erfahrung ist dass man in diesen Momenten aber sehr viel lernt was später im Leben immer wieder mehr Sinn macht.
00:04:21: und ich finde bei Zauberrei würde ich jetzt mal spontan erklären also würde ich spontan assoziieren Du beschäftigst dich ja mit der Wahrnehmung von Menschen.
00:04:30: Was nehmen Sie wahr, was erinnern Sie und wie kann ich sie verblüffen oder Erwartungshaltung übertreffen?
00:04:38: Absolut!
00:04:39: Und ich erinnere mich sehr wohl an eure Präsentationen in der Uni Wuppertal die du dann mit einer long-schonlage Nummer beendet hast, das sehr beeindruckend war.
00:04:52: Ich praktiziere es gar nicht mehr so aktiv Auch wenn ich jetzt gerade dazu gezwungen werde, zum achten Geburtstag meiner Tochter mal wieder Zaubersachen aus dem Keller zu entstauben.
00:05:07: Aber es ist schon spannend!
00:05:08: Ich habe schon einige Zaubereier getroffen und viele von denen haben sehr viel Wissen über Wahrnehmungspsychologie, lesen sehr gerne hier Behavioral Economics also so dieses Thema Framing Effekte, Priming Effektes spielen ja in der Zauberei auch eine Rolle.
00:05:24: Wann war für dich das erste Mal so ein Moment bei der Zauberei, wo du sagst, okay wow!
00:05:31: Ich tue genau das Gleiche auf eine ganz leicht andere Weise und ich erziele damit einen viel größeren Effekt.
00:05:39: Also es ist tatsächlich heute in jeder Präsentation spürbar allein dieser Moment das Publikum mitzunehmen zu beginnen, dass man sich darauf einlassen muss genau diesen Moment mitzunehmen und auch diese Nervosität, die dazugehört.
00:05:59: Das begleitet einen heute noch – auch bei jedem Vortrag und jeder Event-Konzept-Präsentation!
00:06:07: Ich muss da trotzdem nochmal dran bleiben weil das so toll ist, weil es ja viel über dich sagt was hat dich denn motiviert überhaupt zu trainieren und zu zaubern?
00:06:14: Was war der Auslöser?
00:06:16: Ich bin da tatsächlich zufällig reingerutscht, weil ich einen französischen Zauberkünstler kennengelernt hatte.
00:06:24: Und von ihm habe ich dann sehr viel gelernt und dann mit einem Freund zusammen dann tatsächlich gesehen oder auch gemerkt, dass man dann mit zumindest in der damaligen Zeit vielleicht singst du auch damit zusammen, dass sich weder Singen tanzen noch irgendwas anderes konnte dass man da dann andere Menschen mit beeindrucken und unterhalten konnte.
00:06:48: Und das, was mir dann direkt aufgefallen ist.
00:06:52: Das verfolgt mich bis heute deswegen so für die eigenen Kinder zu zaubern, dass Kinder ein sehr viel kritischeres Publikum sind als Erwachsene.
00:07:02: Da wird schon höflich applaudiert und man schaut zu aber Kinder... sind da sehr viel direkter, sehr genauer und sind ein deutlich anspruchsvolleres Publikum.
00:07:14: Die lassen sich auch noch gerne bezaubern.
00:07:17: Das ist...
00:07:17: Absolut!
00:07:20: Und das ist ja die perfekte Vorlage.
00:07:23: dann in das Thema Event.
00:07:25: also wie bist du denn?
00:07:27: Also wann war das nochmal kurz mit dem Thema?
00:07:29: Das war ja sozusagen so im privaten Umfeld.
00:07:31: hier habe ich ein bisschen Geld verdient und da war es gemacht.
00:07:32: was war so das echte Geld des Erste was du so verdient hast?
00:07:36: Ja, das war auch tatsächlich echt.
00:07:38: Das glaube ich also im Verhältnis zum Taschengeld.
00:07:42: Nein, tatsächlich habe ich dann während meines Studiums angefangen im Softwarebereich Dinge.
00:07:53: Ich war bei einer Düsseldorfer Company die ersten Datenbanken für Windows Verkaufte.
00:08:01: Aber da müssen wir jetzt noch mal kurz drauf doppelklicken, echtes Geld!
00:08:05: Weil das echte Geld war ja damals noch D-Markt.
00:08:07: Wie viel hast du denn genommen für so ein Auftritt als Jugendlicher?
00:08:10: Das ist also tatsächlich hatte ich in den Peaks... ...sechshundert D Markt bekommen für einen Auftritt und das war dann natürlich eine Größenordnung die so faszinierend hoch war.
00:08:25: Klar, das passiert ja nur alle paar Wochen, alle paar Monate... Aber
00:08:29: für einen jungen Küchen war das der Hammer!
00:08:32: Da musst du aber schon richtig gut gewesen sein, da musst du schon eine echte Show gehabt haben.
00:08:36: Das bezahlt es nicht für ein zero acht fünfzehn Produkt oder?
00:08:41: Ja zu der damaligen Zeit und dann ein Jugendlicher, der damit auf der Bühne steht vielleicht.
00:08:50: Ich vermute es hängen wirklich damit zusammen, dass das der richtige Zeitpunkt war und man da wahrscheinlich auch zu anderen Zeiten.
00:09:01: Da gab's ja nicht so viele YouTube-Specials wo ich mir heute die besten Zauberkünstler der Welt die ganze Zeit anschauen konnte sondern da setzte man mehr auf Live und
00:09:12: dann
00:09:13: wurde man per Mund zum Mundpropaganda immer weiter gereicht.
00:09:18: Aber um das abzurunden meine Eltern, mein Vater war da gar nicht so begeistert davon.
00:09:23: Weil ich das natürlich faszinierend sah und auch sah oder auch das Gefühl hatte, da könnte man ja von leben.
00:09:29: Und das kurze Schockmomente verursachte, dass ich dachte Mensch, ich könnte jetzt Kleinkünstler werden und dann aber schnell merkte, dass das doch sehr endlich wäre und ich dann doch hätte sehr viel mehr dafür tun können oder tun müssen das in die nächste Stufe zu bringen.
00:09:48: Das
00:09:48: ist ja lustig, wir sind ja genau gleich alt haben wir kürzlich festgestellt weil genau diese Phase habe ich auch durchlebt.
00:09:53: Ich hab dann meinen Eltern tatsächlich gesagt also ja so hier professionell jonglieren ja kann nicht mir vorstellen.
00:09:59: und dann habe ich angefangen mit jonglierbellen zu handeln und es war jetzt auch nicht so repräsentativ.
00:10:04: was macht denn dein Sohn eigentlich?
00:10:06: Der Handel in jonglierbällen!
00:10:09: Also ich kann die Schweißperlen auf der Stirn deines Vaters ganz gut nachvollziehen.
00:10:12: Und dann hast du aber die Kurve noch genommen.
00:10:14: Du bist ja relativ früh auch in das Eventgeschäft eingestiegen, wie ist es dazu gekommen?
00:10:22: Interessanterweise zu einem Zeitpunkt, wo der Begriff Event noch gar nicht so geprägt war.
00:10:28: Ich erinnere mich mein früher wenn alle anderen Kinder in der Schule erzählen konnten welche coolen Berufe ihre Eltern hatten habe ich dann erläutert meinen Vater direkte Kommunikation für definierte Zielgruppen macht, weil es dort die Begriffe gerade im Corporate-Bereich.
00:10:46: Wenn ich heute von Corporate Events oder meine Kids sprechen heute davon Papa ist Event Manager dann kann sich jeder was darunter vorstellen.
00:10:54: früher waren das ja noch Tagungen, Messen, Kongresse der Begriff Event Tatsächlich erst Ende der Achtziger, Anfang der Neunzige Jahre im deutschen Sprachgebrauch auf.
00:11:06: Ja das stimmt und interessanterweise ist ja das Bergische Land wo wir beide herkommen so ein Cluster geworden für Event.
00:11:14: Kannst du ein bisschen über die Historie?
00:11:15: Wir sind ja hier in Bildungspodcast der beginnende Eventbranche in Deutschland.
00:11:20: warum ist da gerade so konzentriert im bergischen land auch gewesen?
00:11:23: Tatsächlich gab es da zwei Agenturen, wir sind eine davon gewesen die angefangen haben.
00:11:31: Das begann vielleicht muss ich kurz ausholen.
00:11:33: mein Vater war Fotograf und hat dann mit Kodak zusammen eine Technologie nach Deutschland geholt wie man Bilder, Fotos die er auf riesige Flächen bringen konnte Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.
00:11:50: Heute nehme ich einfach ein BIMA-Stell den auf und schließe einen Computer an und fertig, aber das wäre früher nur mit einem Dreißig Millimeter Film.
00:11:57: Das war eine Projektionstechnik?
00:11:59: Genau!
00:12:00: Also eine Diaprojektionstechnik aus unzähligen Diaproyektoren zusammengesetzt die dann gemeinsam ein Bild ergaben und so konnte ich ganze Häuserwände ganzer Hallen bespielen.
00:12:16: Damit begann das Ganze, dass diese Technologie immer mehr eingesetzt wurde bei Kongressen.
00:12:23: Bei Tagungen aufmessen und dann tauchte irgendwann die Frage auf Könnt ihr nicht mal auch euch um den Rest kümmern?
00:12:33: Also die Logistik wie die Menschen da hinkommen Die Einladung, die Busse Das Hotel.
00:12:39: Und Dann wurden wir zur Event Agentur Wie man heute rückt Blickend sagen.
00:12:45: Und die andere Agentur, die ich auch noch kenne, deren Namen natürlich jetzt hier nicht genannt wird, obwohl es kein Konkurrent mehr ist, weil sie gibt's nämlich gar nicht mehr.
00:12:52: Sie hießen ja Kogak.
00:12:54: Ich nenn den Namen doch, da steckte irgendwas mit Kongress und Gastronomie oder so was drin.
00:12:59: Wo kam der Name nochmal her?
00:13:00: Da war
00:13:01: das Kongresseagentur abgerissen und das war eine sehr renommierte Agentur aus Solingen mit der wir jetzt in den Beginnzeiten tatsächlich sehr intensiv zusammengearbeitet haben.
00:13:15: Und das hat sich dann irgendwann... Wuppertal Unsulling beschlossen, dass man den Part des anderen auch können.
00:13:24: Und dann haben sich die Wege getrennt.
00:13:27: aber das war eine sehr schöne Zeit und da muss man sagen durch die Schule beide Agenturen sind sehr viele Menschen gegangen, die auch heute in der Branche immer noch eine große Rolle spielen.
00:13:39: Das war tatsächlich ein sehr lieb gewonnener Wettbewerber.
00:13:43: Ewaad also die Springer und Jakobi der Eventbranche
00:13:48: Das kann man so sagen.
00:13:49: und es ist tatsächlich so, dass dadurch sich dieser Nukleus um Wuppertal herum gründete.
00:13:56: Und tatsächlich vor twenty-fünf Jahren waren achtzig Prozent der Events in Gesamteuropa wurden von Agenturen aus unserer Region umgesetzt.
00:14:08: Crazy!
00:14:09: Und ihr macht das immer noch und zwar sehr erfolgreich und sehr groß.
00:14:13: und um die Diskussion ein bisschen in Gang zu bringen mal Es war etwas provokativ gefragt, Hand aufs Herz.
00:14:19: Also ist event nicht der ineffizienteste Touchpoint im Marketing-Mix überhaupt?
00:14:26: Wenn ich doch das gleiche Budget in Millionen digitale Kontakte stecken kann... Warum soll ich fünfhundert Leute einladen und einen Raum stecken und nach einem Tag es alles vorbei?
00:14:35: Und eventuell geht da an dem Tag auch noch irgendwas schief.
00:14:37: Das ist ja ein Riesenrisiko.
00:14:38: Ja?
00:14:40: Theoretisch schon!
00:14:41: Genau, theoretisch schon wenn man mit den falschen Partnern arbeitet.
00:14:44: Aber gehen wir mal das so rein Wie würdest du einem CFO, nehmen wir nicht den CEO.
00:14:50: Einem CFO der so auf Event blickt?
00:14:53: Was würdest Du dem erzählen?
00:14:55: Es ist tatsächlich wenn ich in tausender Kontaktpreis vergleichen würde dann würden wir wahrscheinlich als Disziplin den Preis bekommen für die kostenaufwendigste Maßnahme.
00:15:06: Aber es gibt tatsächlich keine andere Disziplin und das spüren wir ja gerade, die so extrem wächst.
00:15:14: Und das ist ja eigentlich komisch nicht?
00:15:16: Die Welt wird immer digitaler und immer mehr Marketing-Budgets werden in Richtung Live-Event geswitched weil man eben genau spürt dass man beim Event etwas erreichen kann was ich im Digitalen nicht erreichen kann.
00:15:33: und diese Wirkung Diese Effekte, diese Leuchttürme der Marke die ich dort nutzen kann um Menschen dazu zu bringen etwas zu tun.
00:15:47: Die gibt es in keiner anderen Disziplin der Kommunikation.
00:15:52: Und wie macht man das dann messbar?
00:15:54: Das erzählt sich ja gut, es ist ein Leuchtturm-Erlebnis.
00:15:57: Ist ganz toll!
00:15:58: Aber wie betrachtet man denn den ROI?
00:16:00: Also wenn die Firma sagt okay, sollen wir das wirklich in die Hand nehmen und das Geld lohnt sich das?
00:16:06: Was sind so die Faktoren, die da reinschauen?
00:16:15: nachher uns die Zahlen anschauen, dass wir mit einem Modell was wir digitale Doppelgänger nennen vorher schon mal die Zielgruppe duplizieren um genau zu schauen erreichen wir mit dem Event und der Maßnahme überhaupt unser eingesetztes Ziel.
00:16:34: Wenn wir das geplant haben dann geht es in einen klassischen ROI-Prozess also Return on Investment wo wir da natürlich tatsächlich messen ob das, was wir uns vorgenommen wurde auch erreicht wurden.
00:16:47: Und was will man erreichen mit Events?
00:16:48: Was ist denn der Grund warum man Events veranstaltet?
00:16:51: Da
00:16:51: gibt es die unterschiedlichsten Gründe und das kann je nach Event komplett unterschiedlich sein.
00:16:57: welche Zielgruppe sind?
00:16:59: Wir sind ja unterwegs im Corporate Event Bereich und das können.
00:17:04: wenn ich die Zielgruppen interne Führungskräfte habe, kann das sein dass sich sie gerne möchte, dass alle internen Führungskräfte hinter der neuen Strategie stehen.
00:17:16: Dass ich dort für Kunden und Journalisten ein neues Produkt vorstelle und im Endeffekt möchte, das die Menschen, die dort in Publikum sitzen, dieses Produkt nachher bewerben, verkaufen oder davon begeistert sind?
00:17:33: Oder in den unterschiedlichsten Bereichen, dass sich kulturelle Prozesse dass sich Prozesse um Communities enger zusammenzufügen, genau diese Chance nutze.
00:17:46: Und das spülen wir gerade in dem Bereich, dass es viel mehr interne Events gibt als das noch vor Jahren der Fall war.
00:17:55: Wie ist
00:17:55: das Verhältnis zwischen intern und externen Events?
00:17:59: Das ist unterschiedlich.
00:18:00: natürlich externe Events sind meistens weil ... externe Kunden nachher Geld für Produkte oder Leistungen ausgeben, dass dort mehr investiert wird für die Einzelmaßnahme.
00:18:14: Aber die internen Zielgruppen spielen tatsächlich eine große Rolle und ich würde sagen bei großen Unternehmen, für die wir alle Events umsetzen, das bestimmt fünfzig Prozent der Projekte auf interne Zielgruppe abschieben.
00:18:29: Also größere Budgets extern.
00:18:31: aber von der Menge... Die
00:18:33: Anzahl genau.
00:18:35: Der Hintergrund ist natürlich ganz klar der.
00:18:37: Wir kennen das, je mehr Menschen im Homeoffice stehen und weniger die Tee-Küchengespräche haben muss ich diese Momente natürlich zu anderen Situationen zusammenbringen.
00:18:51: Und das mache ich mit Events heute.
00:18:52: Das wäre genau meine Frage gewesen wie du dir das erklärst oder hast gerade die Erklärung geliefert?
00:18:56: Das heißt also nach der Coronazeit Zunahme von Homeoffices.
00:19:00: ist das einer der Gründe die hat interne Events treiben
00:19:04: Absolut.
00:19:05: Es gibt ja viele Unternehmen, die auch manche sind sogar fully virtual gegangen in internationalen Bereichen.
00:19:11: aber viele Unternehmen wie auch die Anzahl der Arbeitsplätze nicht mehr nach der Anzahl den Mitarbeiter sondern nach dem geschätzten durchschnittlichen Anzahl die Menschen zeitgleich im Büro verbringen und so ist in eigenen Räumlichkeiten gar nicht mehr möglich das theoretisch alle zusammenkommen Und dass muss ich dann natürlich Inszenieren und das machen Unternehmen sehr intensiv, weil das natürlich die Möglichkeit ist Menschen zusammenzuhohen.
00:19:39: Ja genau also eine Fußballmannschaft wächst auch nicht zusammen durch Zoom-Konferenzen man muss auch mal gemeinsam gekämpft haben auf dem Platz oder Erlebnisse.
00:19:49: Absolut!
00:19:51: Gibt es denn auch?
00:19:52: Das Ziel ist ja dass das Erlebnis möglichst stark ist emotional besetzt begeistert.
00:19:58: hast du aber schon Mal Events erlebt die genau diese Qualitäten hatten Aber strategisch eine Nullnummer waren.
00:20:04: und dann die Frage, warum?
00:20:06: Ja es ist.
00:20:07: tatsächlich werden wir oft angefragt und kriegen dann eine Aufgabenstellung.
00:20:13: Und dann stellen wie immer direkt die Frage was ist denn der E-CTA, der Event Call to Action?
00:20:21: also übersetzt Was sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem Event tun?
00:20:28: und wenn sich dann der Kunde überlegt okay Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Events sollen nach dem Event dieses oder jenes machen.
00:20:37: Dann taucht direkt die zweite Frage auf, warum machen sie das denn nicht heute schon?
00:20:42: Also was hält die ohne den Event davon gerade ab?
00:20:46: Und dann stellt man auf einmal fest, wenn man da in die Tiefe reingeht und da kommen wieder diese digitalen Doppelgänger.
00:20:52: Du merkst das taucht bei mir... Da
00:20:53: kommt auch später noch drauf zurück, wenn wir über KI sprechen und so.
00:20:55: Ich wollte es nur nicht zu früh jetzt, weil sonst wird's zu komplex.
00:20:58: Ich wollt erst mal von oben rein in das Thema sozusagen.
00:21:01: Genau ich merke das gerade!
00:21:03: Und da merkt man dann, wenn eine Zielsetzung kommt, die der Event nicht erfüllen kann, dass man dann ganz offen drüber nachdenken muss ob es nicht vielleicht eine andere Maßnahme sinnvoller ist.
00:21:18: Da hast du mir eine Geschichte erzählt dazu.
00:21:21: Als Beispiel, ich wollte ja nicht mehr digitale Doppelgänger sein.
00:21:25: das kommt jetzt nicht los.
00:21:27: Aber da haben wir genau so eine genaue Darüber Sprache und da haben Wir einen Kunde kamen auf uns zu und wollte gerne ein rundes Jubiläum des Unternehmens gerne groß feiern.
00:21:41: Fünf Tausend Menschen weltweit einladen und diese in Deutschland zusammenholen.
00:21:46: Und auf die Frage hin, was ist denn der Event Call to Action?
00:21:50: War genau die Aufgabe okay, die sollen mein Produkt nachherwählen – das waren alle freie Handelsvertreter also die vertraten mehrere Marken – die sollten alle meine Produkte nachher wählen.
00:22:02: wenn sie von ihren Kunden eine Anfrage kriegen wo mein Produkt passt dann sollen die unseres bevor Sie eines der anderen Wettbewerber empfehlen dem Ihren Kunden vorschlagen.
00:22:15: Dann tauchte direkt unsere zweite Frage auf, warum machen sie das nicht heute schon?
00:22:20: Und dann war stille im Raum und so eine richtige Antwort hatte man nicht darüber bekommen bei den digitalen Doppelgängern.
00:22:28: jetzt gleich dazu wie wir dann auf die Antwort gekommen sind.
00:22:31: aber die Antwort war ganz banal.
00:22:33: der Wettbewerb hatte oder unser Kunde hatte die Sprachen Englisch-Deutsch-Chinesisch für alle Unterlagen, für alle Tutorials, Videos, alles Hades Collaterals.
00:22:47: Der Wettbewerb hatte über dreißig Sprachen und sobald also bei einem der freien Handelsvertreter eine Anfrage in einer Sprache außerhalb englisch-, deutsch- chinesisch eintraf haben die Einfachmaterial von einem Wett bewerber weitergeleitet.
00:23:04: Und damit war diese Aufgabe durch simples übersetzen der sales collaterals viel einfacher viel preiswerter lösbar als alle menschen zu einem event einzuladen.
00:23:17: also was sie wegberaten von deinem produkt das ist ja erstmal erst mal sehr seriös also sehr lobenswert.
00:23:21: aber ich finde es ein als du mir das erzählt hast dass hat auch bei mir sofort geklingelt weil das is ja ein ein prinzip der verhaltensökonomie das ist die drei b regel die genau so vorgeht.
00:23:33: also Wir hatten darüber gesprochen, die kanntest du nicht.
00:23:36: Aber genau was sie sozusagen neu erfunden aus deinem Bereich und zwar erstmal Behavior definieren?
00:23:42: Was sollen die Leute fühlen tun denken das ist das behavior was wir eigentlich wollen.
00:23:46: und danach geht man hin und schaut was sind die benefits?
00:23:49: also was die leute motiviert das zu tun?
00:23:52: so dann hat man das identifizierten was die meisten vergessen es genau diese frage zu stellen was in den barrieren die barriers die dieses verhalten verhindern?
00:24:00: und häufig is der größere hebel einfach Barriers abzubauen, Friktion abbauen.
00:24:06: Die Verhalten das Verhalten wahrscheinlicher machen?
00:24:09: weil am Schluss ist ja Marketing und Markenführung auch einfach ein Wahrscheinlichkeitsspiel.
00:24:13: Das heißt im Moment des Bedarfs die Wahrscheinlichkeit erhöhen dass sie Leute in der von uns gewünschten Weise sich verhalten.
00:24:20: Und das tolles Beispiel aus real life wie die drei B-Regel funktioniert?
00:24:26: Absolut!
00:24:26: Und genau diese Frage muss ich mir natürlich stellen je nachdem auch wo der Kunde in der Customer Journey sich befindet Und da hat natürlich auch jedes Disziplin ihre Daseinsberechtigung.
00:24:40: Wenn ich erst mal nur die Marke bekannt machen möchte, ganz oben am Pfanne dann macht es auch mehr Sinn das digital oder über andere Maßnahmen zu machen.
00:24:50: aber wenn ich kurz vor der Kaufentscheidung bin Dann macht es schon Sinn die Menschen einmal persönlich einzuladen und in einem geschützten Raum sie nochmal diesen letzten Schritt zur Kaufentscheidung zu führen.
00:25:04: Im BtoB Bereich ist das sicherlich ganz sicher so, aber das was du gerade sagst man kann natürlich auch... im Funnel oben ansetzen mit Events.
00:25:11: Aber dann ist die Eventdefinition ein bisschen anders, also Felix Baumgartner springt aus dem All für fünfzig Millionen würde ich auch als Event definieren und dann wird das digital verlängert.
00:25:21: und dann gucken da Milliarden Menschen zu und plötzlich ist Red Bull bekannt in Ländern, die vorher noch nie von Red Bull gehört haben.
00:25:28: aber was hat denn der auf einem Helm?
00:25:30: Rote Bullen, die sich gegenseitig die Köpfe ein und wenn dann das Produkt auf den Markt kommt... Also ich glaube dass Events Pauschal, glaube ich überall im Funnel irgendeine Funktion haben können.
00:25:42: Aber du hast natürlich recht gerade den B-to-B Bereich ist es sehr stark zur Verdichtung von Beziehungen und dann eben auch diese positive Handlungstendenz aufzubauen.
00:25:53: Jetzt haben wir ja schon gesehen Events können ja unglaublich viele Aufgaben erfüllen.
00:25:57: aber gibt es für dich destilliert Qualitätsfaktoren?
00:26:03: Was macht denn einen strategisch legitimer wirksamer Event aus?
00:26:07: Kannst du da so ein Muster erkennen?
00:26:08: oder müsste man vielleicht verschiedene Arten von Events da auseinanderflücken?
00:26:12: Genau, das muss ich.
00:26:13: und da kommen wir direkt wieder auf die... Also erstmal einen strategisch erfolgreichen Event macht erst mal aus des der Event eine Zielsetzung hat.
00:26:24: Und das hört sich relativ banal an.
00:26:28: Wir spüren aber öfters des Events gemacht werden weil es einen Anlass gibt Und keine Zielsetzung.
00:26:36: Wie
00:26:36: das Jubiläum, was du gesagt hast?
00:26:38: Das Jubilänium die Messe oder ähnliches.
00:26:41: und wenn ich dann eine Zielsetzung definiere und damit es runterbreche und damit natürlich auch einen klaren Return on Invest darstellbar und umsetzbar habe und dann auch die Frage bei allem was ich mache hilft mir das Einzelne für die Ziersetzung Dann bekomme ich ein total wertvolles Instrument was interessanterweise auch umgekehrt, das wurde uns erstmal bewusst dann auch wieder so eine Taktgeberrolle für gesamte Unternehmen darstellen kann.
00:27:17: Also wenn ich eingeladen habe zur Führungskräftetagung, dann wird spätestens da natürlich die Strategie auch fertig sein, wenn sie da vorgestellt werden wird und damit bekommt Events interessanter Weise auch gerade nach innen rein Geberrolle, die man nicht unterschätzen kann.
00:27:37: Ja genau sie sich fokussieren ja dann auch Energie also erst mal schon vom Termin her.
00:27:41: das heißt wir wissen dann muss es passiert sein und Dann sind Sie auch in der Lage etwas was vorher abstrakt ist vielleicht nur in powerpoints existiert dann plötzlich erlebbar zu machen.
00:27:50: Das heißt die ach die meinen dass er wirklich ernst.
00:27:52: Also das was ich hier erlebe bestätigt das wo sich vorher so Vielleicht an der kaffeeteke oder in irgendwelchen präsentationen immer gehört habe.
00:28:00: Das unterscheidet auch Event-Kommunikation von vielen anderen Disziplinen.
00:28:05: Wir sprachen es eben zu Beginn an, ein Event hat immer einen definierten Zeitpunkt und bei diesem definiertenzeitpunkt ist alles fertig und da gibt's gar keine Option weil wenn die Gäste vor der Tür stehen dann gehen die Türen auf und die Veranstaltung beginnt.
00:28:26: Das merkt man gerade in der Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen, wo das jetzt gar nicht so wichtig ist, dass die Sachen zeitgleich oder zu welcher Uhrzeit die fertig sind.
00:28:38: Und das merkt bei uns in sehr vielen Bereichen, dass das sehr, sehr Deadline getrieben ist.
00:28:45: Also man könnte Events auch als Team-Building-Maßnahme begreifen?
00:28:49: D.h.,
00:28:50: die Leute müssen sich ja abstimmen!
00:28:51: Sie müssen in Kommunikation kommen und gegenseitig derjenige, der die Verantwortung hat muss sagen was er von den anderen erwartet.
00:28:59: Was ist deren Beitrag?
00:29:00: Warum ist das der Beitrag?
00:29:02: also das finde ich ein interessanten Aspekt und nach innen strahlt es ja auch selbst wenn ein externer Event ist.
00:29:08: Strahlt dass ja auch noch innen.
00:29:10: Es verdichtet dann auch das Markenversprechen weil man muss man ist gezwungen darüber nachzudenken wie machen wir denn dieses Versprechen dort spürbar erlebbar?
00:29:20: Das ist schon mal etwas, was unsere Hörer jetzt mitnehmen können.
00:29:22: Und ich möchte noch eines hinzufügen aus der Erfahrung heraus.
00:29:26: Messe-Events also Messeauftritte die leiden ja teilweise genau an der Krankheit, die du gerade beschrieben hast.
00:29:33: Ja wir sind dann da auf der Messe.
00:29:35: Was sind denn eure Messeziele?
00:29:37: Was ist denn genau das, was wir jetzt auf dieser Messe erreichen wollen in den Köpfen unserer Zielgruppe?
00:29:41: und wenn man das definiert Dann kommt was ganz anderes dabei raus, sowohl vom Standdesign als auch von den Messergebnissen.
00:29:47: Alle sind darauf fokussiert zu sagen ja wir haben jetzt vierhundert Quadratmeter und wir sind auf der Interchlo noch die ISH und verkaufen da unsere neue oder zeigen unsere neue Technologie.
00:29:58: Also es ist also aus der Ich-Perspektive heraus gedacht Und das was du beschrieben hast ist Aus der Zielgruppenperspektive Was soll nachdem die Leute bei unserem Stand waren in deren Köpfen passiert sein?
00:30:13: Das ist eine ganz wichtige Aufgabenstellung, auch nicht zu viel zu erwarten und sich auf ein Hauptziel zu einigen.
00:30:22: Weil gerade bei Veranstaltungen wo man dann die Top-Kunden davor sitzt, da möchte ja natürlich jede Abteilung und jeder nochmal irgendein Input dann zu liefern, möglichst auch vorne von der Bühne mit einer Präsentation sich dann wirklich immer wieder die Frage zu stellen, hilft das unser Ziel zu erreichen und sind Menschen überhaupt dementsprechend aufnahmefähig?
00:30:46: Ja mit welcher Erwartungshaltung kommen sie dahin.
00:30:48: Wie event erfahren sind die Menschen auch.
00:30:50: also man kann auch mit Events glaube ich auch Leute leicht überfordern oder eben unterfordern im Sinne von enttäuschen.
00:30:58: Also bestimmte Zielgruppen hier nämlich da an einen Kunden aus dem Fashionbereich.
00:31:02: Der hatte als Zielgruppe Journalisten aus dem Modebereich und das ist wahrscheinlich die verwöhnteste Event-Zielgruppe, die man sich vorstellen kann.
00:31:10: Die sind daran gewöhnt.
00:31:11: zur Berlin Fashion Week in Paris, in New York zu den Rooftop-Bar Events wo es nur glitzert und alles Luxus ist.
00:31:19: Wenn man D-Flaschen will, was ganz anders als wenn man ein Event für einen Zahntechnikhersteller.
00:31:25: der medizinisch technische Assistentinnen, die normalerweise nie auf Events kommen, die Chefs werden nur eingeladen früher die Zahnärzte.
00:31:34: und der kam nämlich damals auf den Gedanken, lass uns doch einfach mal die medizinisch-technischen Assistenten einladen.
00:31:40: Und die begeistern!
00:31:41: Da hatten sie in der ersten Durchführung auch dann aus so einer Eventlogik raus, da lassen wir es richtig krachen und haben festgestellt dass die ganz verschüchtert waren, die fühlten sich überhaupt nicht wohl.
00:31:50: das war kein guter Event für diese Zielgruppe.
00:31:53: Dann haben Sie es ein bisschen rustikaler gestaltet in der nächsten Runde und plötzlich war die Begeisterung ganz groß.
00:31:58: also da ist auch wieder was du beschrieben hast diese Umkehr.
00:32:02: Wahrnehmung ist das Entscheidende, was die Reize, die wir da bieten auf etwas für eine Resonanz stoßen.
00:32:08: Ja klasse!
00:32:12: Dann würde ich gerne... Jetzt gibt es ja da einen riesen Spektrum wie du schon aufgemacht hast.
00:32:16: ihr macht Events mit fünf tausend Leuten weltweit in Barcelona und dann gibt es auch ganz kleine Events.
00:32:24: also wie differenziert man, ob man die Aufgabenstellungen eigentlich mit einer Reihe von kleinen Events löst oder den Big Bang oder den Felix Baumgärtner Sprung als Event nimmt.
00:32:36: Habt ihr da auch ein mentales Modell, wie ihr mit Kunden das reflektiert?
00:32:41: Das beginnt genau mit der Zielsetzung und wenn ich dort etwas erreichen möchte kann und dem Trend erkennt man gerade daran dass sich ja meine Zielgruppe auch dazu bekommen muss zu dem Event zu kommen.
00:32:54: Und das stellen wir gerade fest.
00:32:58: Menschen zu einem Event in die USA zu bewegen ist gerade gar nicht so einfach.
00:33:02: Umgekehrt merken wir, dass gerade dezentrale Formate besser laufen.
00:33:10: Früher hat man weltweite Konferenzen gemacht und die dann von Nordamerika Europa Asien um die Welt geschickt und heute mache ich drei parallel laufende Events jeweils für die für die Kontinente und holen dort die Menschen zusammen.
00:33:29: Aber dann mehrmals auf dem gleichen Kontinent, also nicht den großen Big Bang?
00:33:32: Habe ich das richtig verstanden?
00:33:34: Ja unterschiedlich, jemals wieder was sich erreichen möchte.
00:33:37: Und manchmal gibt es Dinge wie einer Tech Company da auch wieder raus aus der Zielgruppe gehört.
00:33:47: Die hatten alle ein sehr großes Interesse den Vorsitzenden einmal live zu erleben weil der natürlich auch einen sehr, sehr großen Eindruck vermittelt.
00:33:57: Das lässt sich einfach nicht.
00:33:59: den jetzt hundertzwanzig Tage durch die Welt zu schicken um auf kleineren Bühnen eine Produkteinführung zu finden – das funktioniert nicht!
00:34:09: Da hat er noch ein paar andere Sachen zu tun.
00:34:11: und wenn das aber der Hauptwunsch der Zielgruppe war in dem Bereich dann merkt man okay dann mache ich es dezentral und ich konzentriere mich dann auf drei große Events wo ich genau diese Möglichkeit habe.
00:34:25: Aber wenn das Zielsetzung dann ist, dass die lokalen Vertriebsverantwortlichen in den direkten Kontakt mit ihren Kunden kommen?
00:34:37: Das ist dann schwierig bei einem fünfeinhalb Tausend Menschen-Event.
00:34:40: Da schaffe ich dann eher durch eine regionale Veranstaltung, die im Format kleiner ist, entspannter in dem Bereich und wo ich da natürlich auch potenzielle Kundenanzahl je Vertriebsmitarbeiter in einem sehr viel besseren Verhältnis sehen.
00:34:59: Ja,
00:35:00: es macht total Sinn.
00:35:00: Wobei da gibt's ja Politiker im osteuropäischen Raum die das lösen mit Doppelgängern.
00:35:05: Die tauchen dann öfter auf und haben doppelgänger.
00:35:09: Aber das ist eine andere Art damit umzugehen.
00:35:13: Spannend!
00:35:13: Wo aus dieser Erfahrung?
00:35:15: Du machst das dreißig Jahre.
00:35:17: Hast du mal gezählt über wie viele Events du schon nachgedacht hast?
00:35:21: Die Frage taucht tatsächlich immer wieder auf, aber wir haben einzelne Kunden für die... ...die tatsächlich ihr gesamtes Event-Business an uns ausgesourzt haben.
00:35:30: Für die wir über drei Tausend Events im Jahr machen.
00:35:33: also das werden schon einige sein.
00:35:36: Okay!
00:35:38: Für unsere Hörer da draußen wenn du aus dieser Beobachtung reflektierst wo verschenken Unternehmen heute eigentlich noch?
00:35:50: das größte Potenzial im Bereich Event.
00:35:52: Also ich möchte mal auf die, meistens lernt man, man lernt ja immer was super läuft aber manchmal lernt auch darüber was halt falsch gemacht wird und dahinter steckt ein Erfolgsrezept.
00:36:03: also deshalb mal so umgekehrt gefragt wo wird am meisten Potential verschenkt im Eventbereich?
00:36:10: Ich glaube und da sind wir fast bei den spannendsten fünf Punkten die einem gerade auffallen Effekt, den wir spüren.
00:36:19: Man überfrachtet gerne Events inhaltlich.
00:36:22: Aber wir haben festgestellt – und da gibt es auch verschiedene Studien, die das unterstützen – Menschen, die die Events besuchen profitieren von dem eher zufälligen Austausch mit Menschen der Marke und aber anderen Menschen überproportional mehr als vom klassischer Frontalpräsentationen Und genau solche Serendipity Momente zu schaffen und zu ermöglichen.
00:36:50: Und dafür auch den Freiraum zuzulassen.
00:36:57: Also raus aus diesem Druck, es muss permanent knallen hinzu.
00:37:01: wir lassen auch mal Freiräume wo Dinge passieren können zwischen den Menschen?
00:37:05: Richtig!
00:37:06: Und die tatsächlich um den Mut haben.
00:37:09: Man hat tendenziell immer so eine Vermutung, ich habe dazu wenig.
00:37:12: Menschen sind aber jetzt um die ganze Welt geflogen und sind zwei Tage bei uns.
00:37:17: Und jetzt zeige ich denen nochmal alle Themen in dem Bereich.
00:37:22: Ich muss überlegen welche Themen mache ich vielleicht doch lieber im Digitalen?
00:37:27: Welche sind eher ein Thema für einen Webinar anstelle das sich jetzt die wertvolle Zeit die Menschen miteinander verbringen können und in der sie sich auch austauschen können damit zu verplämpern, dass ich mir Software-Demos im Detail auf einer Großleinwand anschaue.
00:37:51: Das ist sehr gut!
00:37:52: Das führt uns jetzt zu einem interessanten Punkt den ich gerne mal eine Ebene höre.
00:37:56: Wir kommen gleich wieder auf die praktische Ebene runter.
00:37:59: Warum eben Events überhaupt wirken?
00:38:01: Das hast du jetzt implizit angesprochen.
00:38:03: also was ist denn eigentlich der Wert, der da entsteht?
00:38:06: und was ich gerade rausgehört habe es nicht Wissensvermittlung Also das heißt möglichst viele Fakten in die Köpfe reinblasen.
00:38:14: Sondern was du gerade beschrieben hast ist Beziehung, also das eine ist... Ich habe da ein Beziehungserlebnis durch Zufall eventuell gar nicht mit dem Veranstalter weil das ist ja auch noch interessant.
00:38:24: Weil warum fahren alle nach Davos?
00:38:28: Nicht nur um den Herrn Schwab zu treffen!
00:38:31: Ja ich glaube der ist gar nicht mehr da.
00:38:32: Der ist
00:38:32: gar nie mehr da genau.
00:38:34: Aber auch früher.
00:38:35: Das war eher sozusagen weil die Leute da hinkommen, sind die Leute dahin gekommen.
00:38:41: Und jetzt ist es so groß man kann in bestimmten Themen gar nicht hinfahren.
00:38:47: Aber dann würde ich gerne mal mit dir darüber reflektieren.
00:38:50: also das heißt aus deiner Sicht und ich wird das aus meiner Sicht so wahrnehmungspsychologisch gibt's ja auch ein paar Erklärungen aber einfach nur aus deiler Beobachtung.
00:38:57: Also warum wirken Events?
00:38:59: Events
00:39:02: wirken gerade wenn eine Marke es schafft eine Plattform zu bilden auf der er diese doch tatsächlich eher zufälligen Begegnung von Menschen nochmal einen positiven Wert rausnehmen.
00:39:18: Das heißt, dass ich dann aus dieser Begegenung etwas für mich rausnehme wo ich dann auch rückblickend merke wow das kann nicht nutzen und das merkt man auch persönlich in sich und das finde ich immer so spannend als wir uns bei der wissenschaftlichen Konferenz getroffen haben, dass ich da aus einem Gespräch Dinge mit rausnehme die ich auf einmal in meinem day-to-day doing
00:39:47: wie
00:39:48: gar nicht gesteuert bereinnehme und auf einmal merke wo ich das her habe.
00:39:54: Dass ich das aus dieser Interaktion von der Veranstaltung habe.
00:40:00: Hast du da ein paar Lieblingsbeispiele, über die du sprechen darfst?
00:40:03: Wo das besonders gut gelungen ist für Marken oder Kunden.
00:40:06: Wo du sagst, dass war wirklich so in den dreißig Jahren ... Das waren wirkliche Highlights!
00:40:10: Also hast du vielleicht in der Qualität dann auch nur noch selten danach erlebt.
00:40:16: Ja, das sind natürlich immer persönliche Momente...
00:40:20: Kann ruhig sehr persönlich alles
00:40:22: gut.
00:40:22: Nein als Beispiel wir haben Versicherungsmakler, eine Veranstaltung in Lissabon gemacht und hatten dort einen letzten Abend geplant der dann eher aus Budget gründen.
00:40:40: Die Idee hatten wir machen ein Open Air Abend auf einem schönen Platz und lassen dort die gesamten Restaurants um den Platz herum catern.
00:40:57: Lassen das dann einfach mit so einem lokalen Abend ausklingen.
00:41:00: Dann hat die lokale Regierung gesagt, das ist toll.
00:41:02: was ihr da vor habt könnt ihr machen aber nur wenn ihr es öffentlich macht dass also jeder teilnehmen kann.
00:41:08: Da waren natürlich erstmal die Bedenken Großhilfe.
00:41:10: jetzt haben wir Menschen eher deutsch sprechende Versicherungsmakler lokalen Menschen dieses Ort zusammenkommen, die ja gar nix miteinander zu tun haben.
00:41:30: Das drehte sich dann in eine Situation wo Menschen sich begeistert austauschen trotz aller Sprachbarrieren mit wildfremden anderen Menschen und spiegelten genau die Werte wieder die diese Versicherung Ihren Kunden versprach.
00:41:49: und das war wirklich,
00:41:50: was waren das für Werte?
00:41:52: Das war vor allen Dingen diese Nähe dieser Erreichbarkeit.
00:41:58: Und das war ein Moment des Nachher.
00:42:02: in jedem Bildern sprang das einen daraus an.
00:42:06: Ja, fällt das
00:42:07: unter NDAs?
00:42:08: oder kannst du den Slogan sagen?
00:42:10: Ich würde die umgehen.
00:42:11: Okay alles klar!
00:42:12: Genau.
00:42:13: aber die Bereiche und das muss man auch sagen ja stückweit ungeplant über dieser Serendipity Moment der dabei rauskam dass wir nachher Menschen Tränen in den Augen hatten als sie sich die Videodokumentation angeschaut haben wie man gemeinsam diesen Abend verbracht hat und dort genau das gelebt hat, wofür diese Marke steht.
00:42:40: Das
00:42:40: ist ja toll!
00:42:41: Ich male das Bild mal aus.
00:42:42: also es ist ein ganz normaler Stadtplatz gewesen in wahrscheinlich einer schönen Stadt und drumherum waren alle Restaurants praktisch gebucht und machten das Catering und dort konnten dann also lokale Menschen einfach sozusagen in den Restaurants auch auftauchen.
00:42:58: Noch banaler, wir haben einfach Bierbänke und Biertische in die Mitte von dem Platz gestellt.
00:43:03: Und dann haben die Restaurants immer... Ach, die haben
00:43:06: von außen?
00:43:06: Die Restaurants, die an den Platz waren, haben alle gecatert und gebracht.
00:43:10: Jedes Restaurant
00:43:14: durfte bringen was ihre Spezialität war und brachten das dann einfach so Family-Style zu den Tischen Und da setzten sich dann halt immer mehr lokale Menschen zu und auf einmal war das eine komplett gemischte Gruppe.
00:43:27: Das war also ein
00:43:30: tolles Beispiel.
00:43:31: Ein wirklich
00:43:31: beeindruckender
00:43:32: Moment!
00:43:33: Hast du noch eins für uns?
00:43:34: Also ein wunderschönes Beispiel, das inspiriert ja auch wie man über Dinge nachdenken kann.
00:43:39: Da hat man den Mut auch diesen Raum zu öffnen.
00:43:43: Die Entscheidende haben gesagt okay, dann machen wir es halt so...
00:43:46: Ein weiteres Beispiel, da darf ich auch drüber sprechen.
00:43:49: Das liegt jetzt schon ein paar Tage zurück.
00:43:51: Wir haben einen neuen Lamborghini eingeführt und hatten dazu eine tolle Location gewählt oben auf dem Etna in Sizilien.
00:44:05: zwei Wochen vorher vor dem Launch des neuen Fahrzeuges merkte man, dass der Etna wir ja in unregelmäßigen regelmäßigen Standpunkten auszubrechend rote und wenige Tage vorher waren.
00:44:25: also tatsächlich fing man an dort Dörfer zu evakuieren.
00:44:32: Und unser Kunde hat sehr bewusst gewählt.
00:44:35: Ich gebe zu, ob wir das heute noch machen.
00:44:37: Bin ich mir nicht sicher?
00:44:38: Der dachte Mensch, dass passt genau auf die Positionierung des Autos, auf diesen ganz schmalen Grad zwischen Leben und Tod in der Heli.
00:44:48: Und er war total begeistert.
00:44:50: und wir haben dann den Lounge direkt neben...
00:44:55: Neben Lavasströmen!
00:44:57: Genau.
00:44:57: Und haben sechshundert Journalisten weltweit.
00:45:01: Die haben sich darum gerissen dort hinzukommen weil sie neben dem tollen Produkt jetzt auch noch einen probierenden Vulkan verfolgen.
00:45:11: Und hattet ihr die Evakuierungsubschrauber auch direkt gebucht und auf dem Wallfeld?
00:45:15: Das geht
00:45:16: bis jetzt die Details, das war tatsächlich etwas aufhören.
00:45:19: wir hatten den gesamten Event ein zweites Mal am Standort in Festland Italien nochmal geplant, so dass wir hätten umswitchen können.
00:45:28: Aber nichtsdestotrotz, ich glaube nicht ist das heute aus...
00:45:32: Aber toll!
00:45:33: Also auch wieder ein Erlebnis was man dann nicht reproduzieren kann, was den Wert dann eben ausmacht.
00:45:39: Was wir besprochen haben.
00:45:40: Das Digitale lässt sich reproduziert planen machen und Event ist halt live.
00:45:45: Da ist nix mit zurückspulen und noch mal in die Rettusche oder ähnliches.
00:45:50: Das waren ja jetzt zwei sehr schöne Beispiele, die super funktioniert haben.
00:45:54: Magst du auch einen echten Fail vielleicht erzählen?
00:45:58: Wo ist irgendwas richtig schiefgegangen, wo man einen Superplan hatte?
00:46:01: Alle haben sich abgeklatscht und gesagt das wird der beste Event überhaupt!
00:46:04: Und dann ist es anders gekommen.
00:46:06: Ja, ich möchte jetzt auch den Kunden nicht nennen.
00:46:09: Da würde ich dich nicht zwingen!
00:46:11: Wir
00:46:11: hatten tatsächlich eine Situation mal.
00:46:13: die war ein interne Mitarbeiterveranstaltung und große Veranstaltungen Und der CEO kam auf die Bühne zur kurzen emotionalen Einstimmungsrede und er begann und legte dann wie sich nachher raus steht sehr ehrlich sein man das Kripp weg?
00:46:36: Ne, ich kann das nicht machen jetzt.
00:46:39: Wir haben ein Problem wir müssen in kürze x-prozent der Belegschaft abbauen und was sehr ehrlich gemeint... Und dann legt er sein Papier nach aber deswegen kann ich euch das nicht anders sagen Legte seine Papiere runter und verließ die Bühne und wir standen da.
00:46:59: alle aufgeregte Menschen kamen gelaufen, jetzt macht mal Musik oder sowas.
00:47:06: Ja das war jetzt schwer den Restverlauf der Veranstaltung die ja eine Dramaturgier hatte.
00:47:17: Da trifft euch keine Schuld aber es ist trotzdem heftig da geht was richtig.
00:47:22: Der Mann, ich unterhielt mich dann auch nachdem.
00:47:24: er hat einfach nur gut gemeint dass er sagte ich kann mich da nicht hinstellen und etwas vormachen.
00:47:30: also Da muss ich jetzt auch eine Geschichte erzählen.
00:47:34: Und zwar, ähm... Ich hab ne Weile auch tatsächlich in so Change-Projekten ...eine Methode entwickelt wo ich großen Mengen an Menschen also nicht nur wie bei der deutschen werbewissenschaftlichen Gesellschaft einfach um irgendwas zu illustrieren und zu jonglieren sondern ich habe so eine Methode entwickelt wo ich bis zu tausend Menschen gleichzeitig das Jonglieren beibringen kann.
00:47:55: Habt ihr es auch tatsächlich einmal getan?
00:47:56: Das war tatsächlich ein Weltrekord in dem Moment mit tausendszweihundert Leuten Und da war nicht ganz so groß, aber ein Event mit dreihundert Leuten für eine Investmentfirma.
00:48:06: Das war das allerletzte Mal, wo ich mich noch dazu überreden lassen, sowas zu moderieren und zu machen.
00:48:13: Und das war an dem Tag, wo Lehman Brothers pleitegegangen ist.
00:48:19: Da hab' ich Investmentbänkern – das schon Lian beigebracht!
00:48:22: Und während dieses Events, also während das Schonglieren, also das ging in verschiedenen Phasen.
00:48:27: So erster Ball, zweiter Ball, dritter Ball kam diese Nachricht und es ging einen Raunen durch den Saal und dann verbreitete sich die Nachricht des Lehman Brothers Plight und zwar der Beginn der Finanzkrise in dem Moment.
00:48:39: Das kann man nicht planen aber war auch unvergesslicher Moment.
00:48:44: da kommen wir zu einem interessanten Punkt und zwar Gedächtnis.
00:48:49: am Schluss geht's ja bei Marke und marken Kraft immer um Gedächtnisspuren.
00:48:53: Und da hat Damasio sehr stark die Rolle von Emotion- und Gedechnis erforscht, und den Begriff der somatischen Markern auch geprägt.
00:49:03: Das heißt wo der Körper eine Emotion körperlich spürt verankert sich dadurch die Information.
00:49:11: es kann jeder gut nachvollziehen.
00:49:13: alle Hörer werden sich wahrscheinlich oder die die zumindest alt genug sind werden sich daran erinnern wo sie am elften September als die beiden Flugzeuge in die Twin Towers reingeflogen sind.
00:49:26: Aber wo man am zehnten September war, und auch am zwölften September – keine Ahnung, keine Erinnerung!
00:49:33: Und das zeigt wie mächtig diese somatischen Marker sind.
00:49:36: Das heißt wir sprechen hier über twenty-fünf Jahre Erinnungsspuren.
00:49:39: Und wenn man das positiv macht, also einen positiven somatischen Marker in dem Beispiel was du gerade beschrieben hast auf den Marktplatz diese einzigartige Szene bei schönem Wetter in einer südeuropäischen Stadt mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen und Momente zu teilen wo man dann zwanzig Jahre später noch dran denkt.
00:49:57: Das ist also im Verhältnis zur Investition.
00:49:59: Wenn man das nur sozusagen die Diverung ist da nicht Kontakt sondern die Währung ist tiefe der Gedächtnisspur.
00:50:06: Dann kommt man auf eine andere Betrachtung bei diesen Events.
00:50:10: Also da würde man nicht zählen, wie viel man erreicht sondern man erreicht die die Zählen und wie tief man sie berührt.
00:50:18: das mal ohne dass du mir das so fliert hast als Pitch warum Event Kommunikation auch sich rechnet
00:50:27: Und genau wenn ich das dann eben wieder aufrufe also genau dieses Muster wieder aktivieren kann aus dem Moment was ich erlebt habe Das hat eine enorme Kraft.
00:50:40: Du hast gerade das Wort Dramaturgie, du hattest eine vorbereitete Dramaturgie und so weiter.
00:50:45: Gibt es eine Dramatorieformel?
00:50:47: So wie in der... Ja, gibt es einfach die Frage!
00:50:50: Gibt ist eine Dlamaturgiformel wenn man sich grob daran entlang hangelt was einen guten Event ausmacht und wenn man's gut macht einen unvergesslichen Event?
00:51:00: Ja aber auch in diesem Fall eine Dromaturgieforme hängt immer von der Zielgruppe, von den Erwartungen und vor allen Dingen von der Zielsetzung ab.
00:51:10: Und interessanterweise ist so die klassische Dramaturgie, dass ich auf was aufbaue irgendwie zu einem Klimax komme und das danach noch mal verfestige.
00:51:23: Da lernen wir gerade – springe ich wieder zu meinen digitalen Doppelgängern – des Menschen heute vermute durch Social Media getriggert diesen Klimaxeffekt zu beginnen benötigen?
00:51:43: Wenn ich das Gefühl habe, dass dauert zu lange bis ein Highlight kommt, dann bewerte ich für mich den Besuch eines Events von dem Aufwand, den ich selber dort reingesteckt hab als Teilnehmer.
00:52:01: Als nicht so gut, als wenn ich bis zur ersten Kaffeepause schon den Wert von dem was sich investiert habe zurückbekomme.
00:52:14: Das ist spannend, ganz spannende Erkenntnis.
00:52:19: Man spricht ja aber das was passt trotzdem auch zu dem was wir aus der Forschung wissen.
00:52:23: es gibt ja immer das erlebende selbst und das erinnere selbst.
00:52:27: Karne-Mann hat das sehr schön in einem sehr guten Ted Talk den ich nur empfehlen kann sehr gut erläutert.
00:52:34: Das heißt wir messen nicht das durchschnittliche Erlebnis sondern wir nehmen bestimmte Punkte als Orientierungspunkt und das ist immer der Pieck und das Ende Und da kommt diese Peak End Regel her.
00:52:50: Was du jetzt gerade beschreibst, ist dass du den ersten Peak früh setzt.
00:52:54: das färbt wiederum die weitere Wahrnehmung und das wurde auch gut erforscht im Bereich von Restaurants.
00:53:01: Dass wenn die Leute am Anfang beschenkt werden also zum Beispiel mit einem kostenlosen Glas Wein und dann man beobachtet was passiert danach.
00:53:09: Die Leute lachen mehr am Tisch, sie bestellen mehr, sie essen mehr, Sie bewerten das Essen besser und das bestätigt genau das was du gerade sagst.
00:53:17: Das heißt man hat einen Frame aufgemacht der alle weiteren Erlebnisse danach färbt.
00:53:23: Und das ist doch schon mal eine super Regel.
00:53:24: Das heisst alle da draußen wenn ihr ein Event plant macht einen Pauchenschlag ganz im Anfang dass jeder schon abhaken kann okay hat sich gelohnt dass wir hinkommen.
00:53:33: Und dann aus der Forschung würde ich jetzt bei dir nochmal fragen ob du das bestätigen kannst aus der Praxis.
00:53:39: Mit einem Bang auch zu enden ist wichtig, weil aus diesen beiden Punkten generieren die Leute dann die Erfahrung.
00:53:47: Das sind zwei Erlebnisse dazwischen so ein ganz viele andere Erlebnisse und diese beiden sind die Fokuspunkte.
00:53:53: Ist das so?
00:53:53: Aus deiner Praxis?
00:53:54: Absolut!
00:53:55: Und wenn wir in deinem Bild des Restaurants Besuchs bleiben, dass wäre dann das Dessert was eben dann auch nochmal einen ganz besonderen Punkt setzen muss.
00:54:04: Und deswegen ist es auch so wichtig, dass der Event nach vorne und nach hinten nicht ausfranst.
00:54:10: Dass ich also klare Staatszeiten habe und eine klare Endzeit... ...und dass sich das trotz allen Wetter-, Bahn- oder anderen Unwegbarkeiten bei Anne und Abreisen hinbekomme, das so zu planen, dass die Menschen tatsächlich dort sind.
00:54:30: Das macht Sinn!
00:54:31: Und das passt ja zu dieser Regel von darstellen im künstlern die sagen
00:54:36: be gut
00:54:37: and leave nicht zu lange dann da bleiben also den eindruck dem man geschafft hat beeindruckt und dann raus ja dann lasst die leute danach sich dran erinnern.
00:54:48: ja sehr gut da haben wir doch schon mal was was tolles herausgearbeitet.
00:54:56: dann würde ich jetzt ganz gerne Dieses Thema, was du immer wieder auf der Zunge hast, ansprechen nämlich die Zukunft.
00:55:02: Also wie beeinflusst jetzt die aktuelle dieser ganze Technologie?
00:55:06: Die Explosion der Technologie und der KI?
00:55:10: Wie beeinflußt das Event auch?
00:55:13: Und erst mal bevor du mir von den digitalen Dogpackingern was erzählst.
00:55:18: ganz kurz also wie nimmst du dasselbe wahr als Kommunikationsprofi?
00:55:23: Was ist dein Blick auf KI die Organisationen damit umgehen.
00:55:27: Ich habe gerade eine Studie gelesen von CMOS, von McKinsey, fünfhundert CMOS wurden gefragt und vierneunzig Prozent von denen sagen ja wir haben bisher eigentlich keine großen Vorteile von KI obwohl alle aktuell drüber sprechen.
00:55:42: das ist bei euch anders das weiß ich.
00:55:44: aber wie siehst du das sonst?
00:55:47: Ja, ich tatsächlich sehr technologie begeistert bin und mit allen möglichen system immer wieder teste.
00:55:54: Bin ich da wahrscheinlich der falsche Ansprechpartner was die Begeisterung und die Einsparung geht?
00:56:00: aber was sich feststelle?
00:56:01: Und das wird natürlich gerade sehr deutlich wenn ich allein meine Lieblingsplattform LinkedIn nehme.
00:56:08: Da ist heute schon über fünfzig Prozent KI generiert die Artikel, die Bilder und durch diesen Wus.
00:56:15: Das macht echt keinen Spaß mehr!
00:56:17: Wenn ich da durchtacke... das war früher habe ich da richtig coole Informationen, die mich weitergebracht haben.
00:56:23: Da hab' ich was gelernt heute in diesem K.I-Durchschnitt im KI-Slop da noch etwas zu finden, was mich wirklich interessiert.
00:56:44: Oder das ist einer der Gründe, warum in real life wie es ja auch schön heute heißt.
00:56:51: Jetzt muss ich auch erst lernen dass also das was wir machen jetzt in real live marketing ihr L Marketing is und nicht mehr events.
00:56:59: Das ist tatsächlich immer mehr in unsere Richtung spielt Plus, dass alle Menschen dann an ihrem Smartphone im Autopiloten unterwegs sind und damit in Grunde ferngesteuert sind.
00:57:11: Und damit dieser Drang zum Analogen tatsächlich auch bei Digital Natives gerade immer stärker ausgeprägt wird.
00:57:21: Dass ich – auch wenn ich das nutze und darauf gefesselt bin – es genieße davon Pausen zu nehmen!
00:57:28: Sehr schön.
00:57:29: Du hast da mit etwas zum Ausdruck gebracht was auf unseren Multisense-Fohren, wo wir dem Thema multisensorisches Marketing eine Plattform gaben.
00:57:39: Habe ich das so formuliert je digitaler und flirrender die Welt wird desto mehr sehnen sich die Menschen auch wieder nach realem Erleben?
00:57:46: Und danach kam ein Buch raus dass ich auch übrigens empfehlen kann Die Rache des Analogen.
00:57:50: und da untersucht einen Wissenschaftsjournalist sehr gut die ganzen Phänomene warum es immer noch Schallplatten gibt und wieder mehr Schall platten.
00:57:58: Was steckt denn eigentlich dahinter psychologisch?
00:58:01: Und das, was du gerade gesagt hast – das finde ich super!
00:58:02: Das können wir um Münzen im Sinne von IRL oder LIFE ist das neue Bio.
00:58:08: Weil das irgendetwas bedient, was die Menschen eben nicht nur weil es gut ist sondern auch besser schmeckt.
00:58:14: Weil es irgendein Bedürfnis bedient was besser ist.
00:58:18: Jetzt aber mal auf deine Praxis zurück.
00:58:20: Was verändert trotzdem diese ... KI-Entwicklung, die technologischen Entwicklung.
00:58:25: Was verändert das in der Planung, Konzeption und Durchführung von KIs?
00:58:29: Und jetzt darfst du über digitale Zwillinge sprechen!
00:58:31: Die kommen natürlich im klassischen Eventbereich.
00:58:36: wir sind ja in einem Projektmanagement Geschäft sehr agilen aber es ist und da bieten uns natürlich alle zurzeit verfügbaren Tools Zeitersparnis bringen und einfach die Produktivität erhöhen, werden natürlich eingesetzt.
00:58:51: Natürlich auch im Teilnehmerinnen-Erlebnis erleben wir natürlich ganz viele Möglichkeiten individueller Dinge zu gestalten, die dann deutlich effektiver Ziele erreichen.
00:59:04: Aber – du merkst es auch – wir beschäftigen uns seit zwei Jahren mit digitalen Doppelgängern und das ist auch das Thema weswegen ich heute von Kunden Allein heute wieder zweimal angesprochen wurde, weil sie davon erfahren haben.
00:59:19: Und vielleicht muss ich kurz ausholen...
00:59:21: Ja, erklär mal kurz was das überhaupt
00:59:22: ist.
00:59:22: ...doppelgegen.
00:59:24: Vielleicht digitale Doppelgänger, wir kopieren die Zielgruppe des Events.
00:59:30: Das heißt, wir kupieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Events erstellen dadurch KI-generierte Klone vor dem Event zur Verfügung, um uns mit diesen auszutauschen.
00:59:50: Da musst du jetzt erklären wie ihr das macht.
00:59:52: also das heißt wo kommen die Daten her?
00:59:53: Also wie lernt die KI so zu antworten wie dieser?
00:59:58: ich sag mal jetzt zum Beispiel die MTAs von diesem Medizintechnikanbieter.
01:00:03: der will jetzt simulieren wie kommt dieser Event bei den MTA an?
01:00:08: Also was wir erst mal gemacht haben, wir haben im Grunde solche Verhaltensmodelle von Menschen in Live-Situationen gebaut.
01:00:17: Und damit so ein Acht-Layer-Modell wo wir alle verfügbaren Dinge oder alle verfügbaren Daten studieren die von sei es Motivationstreiber, psychologische Modelle, Eventverhaltungsmodelle, so hidden Dynamics-Modelle zusammengestellt haben, das dann mit unseren anonymisierten Daten zusammengetan haben und haben damit im Grunde so einen Core-Digitaldoppelgänger der das Verhalten auf Events messen.
01:00:53: Also ähnlich wie eine Blickverlaufkamera gibt es ja ganz viele auch Daten von Blickverlaufskameras.
01:00:59: Habt ihr da sozusagen Grundlagenforschung?
01:01:01: Wie verhalten sich Menschen in großen Gruppen auf Events, auf Ereignissen?
01:01:05: diese den aktuellen Forschungsstand sozusagen, habt ihr dann verdichtet und da reingepackt?
01:01:10: Verdichtet.
01:01:11: Und natürlich mit den Chancen die KI uns gibt dieses dann ein selbstlebendes sich adaptiv selber immer wieder befruchtendes System wird.
01:01:21: was dann noch fehlt.
01:01:23: und jetzt sind wir genau bei dem Punkt wenn es um MTAs bei Zahnärzten geht.
01:01:29: das wäre der nächste Kontext Layer.
01:01:32: Das heißt wir würden uns angucken wo ist diese Zielgruppe unterwegs, würden dann uns sämtliche verfügbaren Daten dieser Zielgruppen zum Beispiel aus den sozialen Medien.
01:01:45: Wenn es kundene, interne Zielgruppes und Kunden stellen uns da ihre Slack-Teams Diskussionsforen zur Verfügung, werden die anonymisiert aus und schaffen so einen Kontext leer sodass wir das Verhalten einschätzen können von den Menschen, die eingeladen sind in welchem Kontext sie sich bewegen und werden dann natürlich mit so einem Kunden-Layer das Ganze nochmal abrunden.
01:02:08: Wo dann tatsächlich die Daten, die wir aus der Organisation des Kunden um die Kultur möglichst super abzubinden?
01:02:20: Und damit haben wir im Grunde was geschaffen – da kriege ich zwar immer Ärger wenn ich das vergleiche – sowas wie früher Kanten von Personas Nur mit dem Unterschied, dass wir Personas ja früher selber gesetzt haben.
01:02:34: Da hat man ja aufgeschrieben was wir meinen wie die sind.
01:02:39: Fantasi-Beschreibungen von Kunden
01:02:42: oder teilweise
01:02:42: auch mit demografischen Daten unterlegt.
01:02:45: aber das wenn ich da kurz darauf reflektieren darf, hat ja immer das Problem, dass die gleiche Person in zwei unterschiedlichen Kontexten sich ganz anders verhält.
01:02:56: Und da sprach man an früher von dem hybriden Konsumenten, der ja nicht loyal ist und so weiter.
01:03:02: Man verstand nicht wieso?
01:03:03: Wieso entscheiden sie denn einmal so und einmal so?
01:03:06: Heute weiß man ja dass dieser Kontext einen wahnsinnigen Einfluss hat auf die kognitive und emotionale Verarbeitung der Situation und dementsprechend auch der Entscheidung.
01:03:16: Der geniale Vorteil von diesen digitalen Doppelgängern im Event-Business ist jetzt, bevor ich mit der Planung meines Events beginnen Wenn wir wieder zurückspulen zu dem Beispiel, was wir eben hatten mit dem Jubiläum des Unternehmens die Vertriebspartner dazu führen wollten dass sie ihre Produkte favorisieren und verkaufen.
01:03:41: Das ich jetzt um dieses Obstikel du hast es sehr schön diese Barrier genannt.
01:03:49: Um diese zu hinterfragen stelle ich jetzt einfach die Frage den digitalen Zwillinge und sage mal, warum macht ihr das nicht heute schon?
01:03:57: Und da kam diese Erkenntnis raus
01:03:59: mit diesen... Das ist ja irre.
01:04:01: Und eine Frage, die ich natürlich auch durch Stichproben aufwendigen tiefen Interviews wahrscheinlich auch ausgefunden hätte was nur natürlich deutlich Kosten und Zeit intensiver gewesen.
01:04:14: Und was war die Datenquelle dafür?
01:04:16: Waren das Mitschnitte von Service Calls, waren das Diskussionsrunden intern ...
01:04:23: Wie
01:04:23: kam diese Information in die KI rein?
01:04:25: Weißt du im Nachhinein?
01:04:26: Also
01:04:26: es kam.
01:04:26: tatsächlich haben wir alles, weil internationales Unternehmen ein bisschen zu Beurteilung von Google-Beurteilungen, in dem Fall Glassdoor-Beurteilung wie Mitarbeiter... Und uns die gesamten internen Social-Media-Daten und da spielen auch Kundendienstfragestellungen, die rein liefen eine Rolle.
01:04:51: Aus den Daten zusammen kam diese Antwort.
01:04:55: Das ist super spannend!
01:04:57: Sehr sehr interessant weil das führt uns ja zu dem Punkt von Investitionssicherheit.
01:05:03: also ganz am Anfang wie argumentiere ich dafür?
01:05:06: Dann kann man aus den Zielen heraus sagen Okay, wir wissen ... In dem Fall ist Event nicht die Lösung.
01:05:13: Wenn man das Ziel klar hat, kann man auch sagen, was kann ein Event dazu beitragen?
01:05:20: Das ist ein properitäres Modell von euch.
01:05:21: Das habt ihr gemacht und ...
01:05:23: Korrekt!
01:05:24: Aber wie seid ihr da?
01:05:25: Erzählst du mir kurz über die Genese?
01:05:27: Ja, ich erkläre
01:05:28: kurz, wie wir darauf gekommen sind.
01:05:30: Ich komme ja aus einer Welt.
01:05:32: Wir sprachen das eben an knapp dreißig Jahre.
01:05:35: Da waren wir immer die erste Eventwelle.
01:05:38: Das war die erste Eventwelle, da hatten wir keine Da.
01:05:44: Da haben wir einfach tolle Events gemacht und da war vielleicht so eine Zielsetzung auf die Titelseite von den Lifestyle Fashion Magazines zu kommen oder in die Tagesschau Und es wurde aber nichts gemessen.
01:05:58: und dann tauchte vor fünfzehn Jahren so die Post Data Wave auf Die zweite Welle.
01:06:05: Wir nennen die auch intern immer die KPI Welle.
01:06:08: Da haben wir uns totgemessen, von Gesichtserkennung um Emotionen abzugleichen mit Wärmebildkameras wo sich Menschen auf dem Messestand bewegen bis zu allen Daten die wir zur Verfügung haben.
01:06:24: Und wir haben Terabytes und Terabytes ein Daten generiert.
01:06:28: aber die Aussagefähigkeit der Daten die erst deswegen Postdatawave nach den Events zur Verfügung standen waren nur bedingt hilfreich Weil vor allen Dingen, also ganz offen muss man auch sagen.
01:06:42: Ganz vielen Kunden interessierte das dann nach dem Event nicht mehr weil dann natürlich die Aufwertung auch in auffangen und ich möchte natürlich ungern mehrere Millionen investiert haben um danach zu sehen oh hat ja doch nicht so funktioniert hätten wir besser machen können und deswegen wurden diese Auswertungen kaum genutzt und man hatte im Grunde auf so einem Hygienelevel Abfragen gemacht.
01:07:12: Hat das Essen geschmeckt, was jetzt nichts mit dem ROI einer Veranstaltung zu tun hatte?
01:07:19: Aber haben sich alle gefreut wenn da...
01:07:23: Das ist dann wie eine Frage.
01:07:25: Herr Darmes würden Sie eigentlich gerne mehr für die Umwelt tun?
01:07:30: Genau!
01:07:32: Auf gar keinen Fall.
01:07:37: Oder dann die Abfrage eigentlich bei der ganz zentralen Zielgruppe, Vertriebsleiter wird gefragt und hast du gefallen?
01:07:42: Ja war super!
01:07:44: Dann noch zwei drei andere und dann wird es als Erfolg verkauft.
01:07:47: So und ja und dein Modell das gefällt mir sehr gut mit dem Teambuilding von Eventproduktion, was ja auch stimmt.
01:07:55: Und dann ist das ja auch in Form der Wertschätzung für alle Beteiligten wenn es dann alle toll gefunden haben.
01:08:01: Das hat nur nichts mit dem Return on Invest zu tun und deswegen spielten diese ganzen gesammelten Daten also wir haben da Systeme.
01:08:09: natürlich haben wir sehr konkrete Systeme.
01:08:11: Also wenn wir zum Beispiel eine Promotion machen und in der Promotion das Ziel die Besucher der Promotion in das Einzelhandelsgeschäft zu bringen.
01:08:24: Dann kann man das machen, das kann man ganz aufwendig mit dem Locken von voll identischen Handyadressen machen oder man kann es ganz banal machen.
01:08:37: Es gibt ein Fünfzehn Prozent Gutschein und wenn du mit dem dann nachher in den Kunden Outlet auftaust weiß man, wo er den sie den her hat und dann kriege ich den kann ich das nachher bemessen.
01:08:52: Aber diese Sachen waren kaum nutzbar gerade auch vor dem Hintergrund.
01:08:57: kein Event ist genau wie der nächste Und spätestens wenn ich eins zu eins einen event noch mal mache mit der gleichen zielgruppe Dann ist ein ja oder manchmal zwei dazwischen.
01:09:07: die welt hat sich weiter gedreht.
01:09:09: Die daten kannte ich kaum verwenden und deswegen hatten wir immer Ein extremes Nied dazu, so sagen.
01:09:16: wir müssen vorher sicherstellen des das was wir uns vornehmen auch nachher erreicht wird.
01:09:24: Und dann sind wir über diese Personas, über die Möglichkeiten die wir mit KI haben tatsächlich vor achtzehn Mal einer knapp zwei Jahren jetzt auf diese Idee gekommen und haben da seitdem ein Vier-Personen-Team drauf sitzen, die diese digitalen Doppelgänger immer weiter bei uns heißt das Nerdschern also füttert um sie weiterzuentwickeln.
01:09:49: Und die Aussagefähigkeiten daraus, um im Vorfeld Entscheidungen zu treffen ist immens!
01:09:57: Was ja häufig als Kritik an digitalen Zwillingen geäußert wird... Ja, die sind ja nicht hundertprozent präzise, das sind ja verunreinigte Daten und so.
01:10:07: Aber da muss man auch berücksichtigen dass auch bei normaler Marktforschung auch verunrenigte daten dabei sind.
01:10:13: die leute werden müde klicken einfach nur noch durch teilweise falsch gestellte explizite fragen.
01:10:19: soziale erwünschtheit färbt die antworten.
01:10:21: also Das Argument lass ich da nicht hundert Prozent gelten.
01:10:25: Absolut!
01:10:26: Und wenn es ist, dass man das als weitere Perspektive auch an den Tisch bringt und dann nochmal überprüft im schlimmsten... also nicht im schlimmste Fall aber einfach im Notfall dann noch mal kurz mit Fokusgruppen oder in der Art, also super spannender Ansatz ganz toll um die Investition abzusichern, die danach folgt
01:10:44: Absolut.
01:10:45: Und die Uni Wuppertal hat da ja verschiedene Forschungsprojekte laufen, wo sie aus solchen Sachen von digitalen Zwillinge abgefragt haben und stellen tatsächlich fest, dass ich dort Wahrscheinlichkeiten, die genauso nah an den Stichprobenergebnissen sind nur natürlich – und jetzt sprichst du genau den Moment an ohne irgendwelche Hierarchie bei es?
01:11:06: Wir kennen's alle!
01:11:07: Ich bin der Negativ bei.
01:11:09: es ist zehnmal mehr verleitet, eine negative Beurteilung auf Google abzugeben als eine positive und vierundzwanzig Stunden erreichbar.
01:11:20: Direkt zu hundert Prozent antwortet mir der digitale Zwilling und nicht im Promillbereich bei meiner Befragung.
01:11:30: Ja ja toll!
01:11:32: Super bevor wir so sagen in die Verdichtungen von all dem was wir jetzt besprochen haben damit noch ein paar praktische Take-aways für die Hörer mitnehmen, will dich aber gerne noch über eine Sache sprechen, die du mir erzählt hast.
01:11:44: Die fand ich ganz toll und zwar ... Du hast eine eigene Kundenselektionsschema entwickelt.
01:11:53: Und zwar beim Pitchen von oder bei Kontakt mit Eventkunden.
01:11:58: Magst du uns die mal erklären?
01:12:00: Weil die fand ich als du sie mir das erste Mal erklärt hast, da hab' ich so einen Wiedererkennungseffekt.
01:12:04: Ich so, stimmt!
01:12:05: Das ist mir auch schon ganz oft passiert also... Das ist super.
01:12:09: Wir unterscheiden tatsächlich bei uns auf Kundenseite und das hat jetzt keine Wertung, nur mit der Aufgabenstellung.
01:12:17: Wir entscheiden zwischen dem Varumla, dem Vassler und dem Wieler.
01:12:23: Und der Varumlar meistens Marketingvorstand oder den müssen wir überzeugen warum wir jetzt Event machen?
01:12:35: Der Vasslar Der überlegt sich jetzt, welches Format, welche Maßnahme gemacht wird.
01:12:44: Und der Wieler bekommt die Aufgabe ein Format oder eine Maßnahme umzusetzen.
01:12:51: und wir haben festgestellt – da sprachen wir auch drüber – wenn einen Wielern die Aufgabe einer schnellen Umsetzung zum Beispiel einer Rotshow hat, einer Truck-Tour.
01:13:05: Das ist so ein klassisches Beispiel bei uns.
01:13:07: Ein Kunde ruft uns an und sagt, ich brauche eine Truck-Tour durch Europa in sechs Wochen.
01:13:12: Könnte mir helfen!
01:13:14: Und wenn wir dann nicht sofort merken das es ein Wieler hat, intern ist der gesamte Prozess durchgelaufen.
01:13:27: Wir machen jetzt ne Truck Tour und wir behandeln ihn wie ein Warumler Und hinterfragen erst mal, was sind denn die Ziele und ist das überhaupt sinnvoll?
01:13:38: Und vielleicht sollte man eher etwas ganz anderes machen.
01:13:41: Dann helfen wir nicht!
01:13:43: Weil intern ist... Das Budget ist freigegeben es ist definiert und jetzt wird die Leistung daran gemessen wie diese Traktur erfolgreich umgesetzt wird.
01:13:52: Schlimmstenfalls
01:13:53: errichtieren bei Ihnen sogar.
01:13:55: Und eher so ja das sind nicht die richtigen Partner.
01:13:56: Was stellen die?
01:13:57: Was machen sie denn da so kompliziert?
01:13:59: Und das ist jetzt für alle da draußen, egal ob sie im Event bereichtätig sind oder überhaupt intern- oder extern.
01:14:05: Diese Motivstruktur wie blickt jemand auf irgendein Thema als erstes zu identifizieren?
01:14:11: Da finde ich dieses Tryptichon von Varumla Vila und Wasler ganz praktisch und einfach super!
01:14:17: Das heißt als allererstes muss ich mich fragen aus welcher Perspektive guckt er darauf?
01:14:21: und dann gebe ich ihm dann diese Argumente
01:14:25: sehr gut Das ist auch wichtig, wer fällt die Entscheidung für die Agentur?
01:14:31: Weil das kann alle drei Ebenen sein und alle drei ebenden Fällen.
01:14:36: Für eine Agentur Entscheidungen aus anderen Motivationen.
01:14:42: Ja klasse!
01:14:42: Vielen Dank dass du das noch erzählt hast sehr wertvoll.
01:14:45: dann lass uns einen Abschluss machen.
01:14:48: super komplex Thema.
01:14:49: wir könnten drei Stunden drüber sprechen und deine ganzen Event Geschichten ich bin mir sicher aus den dreißig Jahren abendfüllend von Dingen erzählen, was alles passiert ist.
01:14:57: und lass uns jetzt nochmal versuchen drei Dinge vielleicht mitzugeben unbedingt beachten dann drei Dinge unbedingt vermeiden.
01:15:07: Und dann hatte ich dich schon angekündigt gibt es eine klassische Zusammenfassung mit der Bildschirm-Schonerfrage Was möchtest du den Leuten da draußen auf den Bildschirmen jeden Tag als Impuls mitgeben?
01:15:21: Hangeln wir uns entlang!
01:15:22: Drei Dinge Die
01:15:23: drei
01:15:23: Dinge.
01:15:24: Von einem krammeligen Event-Profi.
01:15:26: Genau, ob ich auf drei Dinge komme?
01:15:28: Und ich wiederhole Dinge die wir eben schon angesprochen haben aber nennen es Sätze einen Höhepunkt zu beginnen der Teilnehmer, die Teilnehmerin entscheidet bis zur ersten Kaffeepause welche Opf sich der Besuch des Events gelohnt hat.
01:15:47: und deswegen Sätze Das sind tatsächlich auch die Erfahrungen, die wir jetzt mit den digitalen Doppelgängern machen.
01:15:55: Setze einen Event zu bedienen.
01:16:01: Dann das zweite und das sind alles Punkte.
01:16:04: Die können wir positiv wie negativ verkaufen ich drehe sie mal alle positiv genau das Gegenteil vermeiden sollte.
01:16:12: Wir sprachen es eben schon an Serendipity ein Begriff, den ich ja auch erst lernen musste Den lernte ich erst während Covid-Kennen als Begriff eheber, dieses eher zufällige Zusammenkommen von Menschen auf einem Event und welche Kraft das hat.
01:16:29: Und dass Menschen danach entscheiden ob ein Besuch eines Events sich gelohnt hat oder nicht?
01:16:34: Sehr gut!
01:16:36: Und diese Serendipity Option muss man geben also genau
01:16:42: die
01:16:43: Optionen sicherstellen dass diese Serendipity Momente passieren können.
01:16:50: Und das können wir auf die wertvollste Marke der Welt übertragen, Apple macht es hervorragend!
01:16:55: Es gibt nie ein Manual aber wir haben ganz viele kleine Serendippity Effekte.
01:16:59: wenn man Funktionen entdeckt, da sich zum Beispiel meine Airpods piepsen lassen kann, wenn ich die mal wieder verlegt habe.
01:17:05: Habe ich nirgendwo gelesen und nie erlebt.
01:17:07: und dann hab' ich diese Funktion entdeckt... Ich hatte null Erwartungshaltung.
01:17:14: ist es ein ganz freudiges Erlebnis.
01:17:17: Und das Übertragen auf Events sorgt dafür, dass die Menschen häufig solche Apple-Momente, wo die Studenten taufen, Serendepity?
01:17:25: Ja
01:17:26: absolut!
01:17:27: Apple Momente ist für den schönen Begriff.
01:17:30: Wir sprachen eben schon an auch Digital Natives lieben analog die Chance zu nutzen.
01:17:38: Es gibt immer mehr Konzerte, Coldplay fordert seine Besucher auf das Smartphone zu Hause zu lassen.
01:17:45: wir lieben alle natürlich gehen wieder drauf aus dass ich möglichst alles noch im Social Media-Ater verbreite von dem Event aber Momente zu nutzen wo Menschen ihm hier und jetzt den Event genießen und sich austauschen alles durch eine Linse im Smartphone sehen und das gezielt zu fördern.
01:18:12: Das funktioniert!
01:18:13: Ja, da brechen wir ein Stab für Live-Kommunikationen und ich möchte auch darauf hinweisen dass die großen Digitalplayer das auch vollkommen verstehen.
01:18:21: diese riesigen Entwicklerkonferenzen von Google.
01:18:25: Wenn digital alles ersetzt, warum machen die das?
01:18:27: Die setzen auch Massive of Merch also sozusagen die Haptik zu bedienen dass die Leute des Bedürfnis haben auch einen da mal gar nicht drüber gesprochen.
01:18:37: Auch ein Souvenir mitzunehmen was so wie wir drei Wochen in Italien Urlaub gemacht haben früher uns die kleine Muschel mitgenommen und die lag auf dem Regal.
01:18:46: und jedes Mal wenn ich die Muscheln gesehen habe dann entwickelt sich daraus die Erinnerung an diese sehr komplexe und tiefe Erfahrung.
01:18:54: Und dann sind wir bei Marcel Proust und seinen sensorischen Signal den Prusteffekt, dass kleiner Duft oder ein Haptik eine Berührung oder ein Objekt eine sehr komplext große Erfahrung wieder lebendig werden lassen kann.
01:19:07: also lasst die Leute mit etwas auch nach Hause gehen.
01:19:10: das kann dann auch der Peak End Effekt sein.
01:19:12: also beschenkt zu werden ist ja immer ein sehr emotional emotionales sehr wertvolles.
01:19:17: Dann hat man es gut verankert.
01:19:20: Ja, die neuen Generationen sind auch an der Rache des Analogen sozusagen.
01:19:26: Das ist teilweise auch jetzt der neue Flex.
01:19:28: An einem bestimmten Punkt war digital.
01:19:29: ich bin voll digital.
01:19:30: das war ein Status Symbol und heute ist teilweise dieses Offline sein, das Status Symbol.
01:19:36: Passt absolut!
01:19:38: Und da kommen wir direkt zu dem nächsten Trend den ich mitnehme, den wir auch durch unsere digitalen Doppelgängern gerade gespiegelt bekommen haben während es ja Früher, dass gerade bei großen Konferenzen die Möglichkeit gab, dass ich mir aus tausenden verschiedenen Tracks mein eigenes Programm zusammenstellen kann.
01:20:01: Dass Menschen heute eher auf das Kuratieren von jemandem hoffen, dass jetzt jemand für mich auswählt was die richtig coolen Sachen sind, die ich gesehen haben muss Und ich sehe das auch in anderen Bereichen.
01:20:20: Da bin ich mir sogar sicher, auch wenn es gar nicht so unser Thema ist, dass das eine der Punkte ist wie auch einige Zeitungen wieder ein Revival erleben können dadurch, dass sich jemand für mich die Mühe gemacht hat alles zusammenzutragen durchzugehen was da alles in diesem weißen Rauschen war und damit für mich Dass das ein echter Mensch und kein KI-Agent war.
01:20:52: Und dem zu vertrauen, dass die besten Sachen auf der Hauptbühne stattfinden?
01:21:01: Was da ja drinsteckt ist, dass man sich auch trauen sollte aus der Haltung der Marke heraus diese Programme zu kuratieren.
01:21:12: Das heißt also wir haben hier etwas anzubieten und das kuratierte Programm ist ein Service den Leuten gegenüber und dann parallele Tracks laufen zu lassen.
01:21:21: Teilweise überfordert dann die Menschen ähnlich wie bei My Muesli.
01:21:26: My Moussli war ja ursprünglich als Geschäftsidee, dass jeder sein perfektes Müsli zusammenschraubt und da hat man eins Komma sechs Billionen Möglichkeiten und am Schluss verkaufen sich die Top Ten Sorten.
01:21:38: Neunzig Prozent des Umsatzes wird mit den Top Ten Sorten gemacht und werden auch nicht mehr online gekauft sondern stehen bei Rewe im Regal Und das widerspricht ja der lange Zeit geglaubten, wir können technologisch so viele Möglichkeiten aufmachen und die Menschen werden das schätzen.
01:21:53: Was du gerade erzählt hast ist dass die Menschen es schätzen wenn jemand mit Expertise guten Geschmack- und Urteilskraft Dinge kuratiert für sie.
01:22:02: Das ist doch ein klarer Impuls.
01:22:05: Traut euch aus eurer Kompetenz heraus Super!
01:22:10: Ich habe ein letztes.
01:22:11: ich nenne es den Eifeltumeffekt.
01:22:16: Der Eifel-Turmeffekt kommt daher aus einem klassischen Fall im Eventdesign, in der Eventkreation.
01:22:24: wenn wir ein Event in Paris machen dann ist eine der ersten naheliegendsten Ideen das für irgendwie den Eifeldurm einbinden ob als Bild in der Einladungskarte oder auf Vorbeifahren, selber dort den Event hinten auf der Leinwand.
01:22:44: Egal!
01:22:46: Und da ist dann ein Reflex gerade bei Eventkreativen zu sagen, oh nee das ist so offensichtlich.
01:22:53: lass uns mal was Kreativeres überlegen.
01:22:56: Dann haben wir in dem Austausch mit den digitalen Doppelgängern gemerkt wenn ich einen Event in Paris mache und den Eiffelturm nicht zeige dass mir etwas fehlt Das kann ich weiter wie die Freiheitstatue in New York für internationale Gruppen oder ähnliches und das ist ein ganz wichtiger Moment, dass man manchmal.
01:23:24: diese offensichtlichen Dinge müssen nicht immer schlecht sein.
01:23:31: Das können wir super aus der Markenkraft-und Markenführungsperspektive reflektieren.
01:23:37: Distinctive Brand Assets wer sie nicht nutzt es dumm!
01:23:41: Und wenn ich die Marke Paris nutze um als Ort für die Vorstellung meiner neuen Unterwäsche-Kollektion oder einem neuen Luxusprodukt etc.
01:23:50: Wenn ich diese Marke Paris nutze, dann sollte ich vielleicht auch die distinctive Brand Assets der Marke nutzen und dann bringt es mir nichts wenn ich irgendeine unbekannte kleine Designerstraße die vielleicht ganz toll ist und der Kreative nur kennt zeigen sondern das was du gesagt hast ja ich hatte kürzlich eine Folge mit Uli Appelbaum Brand Assets.
01:24:14: Weil viele haben vergessen, wie wertvoll das ist den Menschen auch diese klaren Signale zu geben.
01:24:22: Toller letzter Punkt!
01:24:23: Super also so sagen Kreativität immer wieder vom Ziel herzudenken und die Signale auch dementsprechend zu bewerten dass sie Leute in Sekundenbruchteilen kapieren.
01:24:32: ach das passiert im Paris und alles was damit verbunden ist auch alle Filme die man gesehen hat mit Paris alle Erwartungen die man mit Paris hat werden durch diesen einen dieses eine Signal aktiviert.
01:24:41: super Toller letzter Punkt.
01:24:43: Klasse!
01:24:44: Dann kommen wir zu dem Punkt, was würdest du den Menschen als Impuls mitgeben?
01:24:49: auf einen Bildschirmschoner oder morgens auf dem Handy?
01:24:53: Interessant – Wir hatten tatsächlich Sprach ja darüber so ein Bildschirmschoner früher und wir konnten die Zentral in unserem gesamten Headquarter bespielen.
01:25:03: Ich würde mitgeben natürlich Macht mehr Events denn darüber freuen sich Menschen und Marken.
01:25:13: Aber ein Grund, der uns intern begleitet ist Freiheit aushalten.
01:25:20: Das würde ich drauf schreiben.
01:25:22: Super!
01:25:23: Freiheit ashalten?
01:25:25: Ganz toll.
01:25:26: Dann werde ich direkt bei mir jetzt kurz mal einprogrammieren.
01:25:29: Freiheit aushalten.
01:25:30: Kolya vielen vielen Dank.
01:25:31: es war ein super Gespräch.
01:25:33: Toll auch wie klar du die Dinge erläuterst.
01:25:36: das war sehr, sehr angenehm und wir haben über Leuchtturm-Erlebnisse, Heroi Technologie und ganz viele Dinge gesprochen.
01:25:41: aber eigentlich geht's ja um Begegnung.
01:25:45: Und auch wenn das hier jetzt kein klassisches Live-Event war, wir sind uns zum Glück schon mal live begegnet... Es hat wirklich der Energie und es hatte ganz viele Arme Momente die hängen bleiben!
01:25:55: Vielen vielen Dank für diesen Mini Event zwischen uns in diesem Podcast und ich hoffe dass alle da draußen möglichst viel davon profitiert haben.
01:26:04: Vielen dank für die Einladung Olaf!
01:26:06: Hat großen Spaß gemacht!
01:26:13: Wir hoffen, es hat euch genauso viel Freude gemacht wie uns.
01:26:15: Wenn ja – empfehlt Markenkraft!
01:26:17: Euren Freunden, eurem Bekannten, euren Kollegen und hinterlasst eine Bewertung.
01:26:21: Es hilft enorm, dass andere diesen Podcast auch entdecken.
01:26:24: Share the love for brands.
01:26:27: Macht's gut für euch selber und die Menschen in eurem Leben.
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