Thalia: Markenerlebnis statt Preiskampf – Ann-Kathrin Krusemeyer, Director Marketing & Corporate Brand | Thalia
Shownotes
In dieser Episode spreche ich mit Ann-Kathrin Krusemeyer, Marketingdirektorin bei Talia, darüber, warum Markenführung im Handel heute anspruchsvoller und entscheidender denn je ist. Wir tauchen tief in die Welt der Buchhandlungen ein und diskutieren, wie Brand Experience zum zentralen Differenzierungsmerkmal wird – gerade wenn der Preis kein Instrument mehr ist und Plattformen den Markt dominieren.
Gemeinsam beleuchten wir, wie Talia mit lokalen Sortimenten, Events und echten Erlebnissen Menschen wieder zum Lesen bringt – und welchen Stellenwert dabei emotionale Kundenbindung, Mitarbeiterengagement und digitale Innovationen einnehmen.
Thalia
Omega x Swatch (MoonSwatch)
https://www.swatch.com/de-de/bioceramic-moonswatch.html
BookTok
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00:00:07: Die meisten Marken haben Kontaktpunkte.
00:00:26: Der Handel hat Kontakträume, Räume die man betreten kann indem man stöbert sich hinsetzt bleibt ins Gespräch kommt in denen das Markenversprechen nicht behauptet wird sondern multisensorisch stattfindet.
00:00:41: Das ist ein Vorteil Aber auch ein Grund, warum Markenführung im Handel so viel anspruchsvoller ist.
00:00:46: Es geht um Location, Sortiment, Fläche, Personal die richtigen Partner – alles mit einem Ziel!
00:00:51: Dem kuratieren der richtigen Erlebnisse.
00:00:54: Retail is Detail.
00:00:57: Mein Name ist Olaf Hartmann und ich spreche heute mit Ann-Kathrin Krusemeuer, Direktor Marketing & Corporate Brand beim Buchhändler Talia.
00:01:04: Die Herausforderung, der sie sich dort stellt, ist keine kleine.
00:01:07: Menschen wieder zum Lesen zu bringen In einer Zeit in der die Aufmerksamkeit oft anderswo vergeben ist.
00:01:14: Gegen Plattformen, deren größtes Versprechen Bequemlichkeit heißt und mit einem Kernprodukt das Preis gebunden ist – der Preis fällt als Instrument also zur Differenzierung schon mal komplett aus.
00:01:25: Was bleibt?
00:01:25: Ist die Brand Experience!
00:01:27: Und die entsteht bei Talia nicht in erster Linie in einem Spot sondern vor allem durch begehbare Markenräume in der Buchhandlung als dritten Ort im Sortiment dass vor Ort zusammengestellt wird in Menschen hinter dem Tisch und auch in Formaten, Kooperationen und Events die weit über die Fläche hinausreichen.
00:01:44: Und trotzdem spielt natürlich auch der Online-Shop für Talia eine wichtige Rolle!
00:01:49: Ankatrin bringt für diese Aufgabe eine frische Perspektive mit – sie kommt aus der Mode und hat mit Coma & Gant Herstellermarken geführt.
00:01:57: Marken also ihre Kraft aus Produkt-, Bild- und Zeitgeist ziehen, sich aber die Verkaufsfläche oft mit anderen teilen müssen.
00:02:05: Heute steht sie auf der anderen Seite des Tresens beim Händler.
00:02:08: Genau dieser Wechsel macht das Gespräch für mich so spannend, denn wir wollen darüber sprechen was Markenführung im Handel verlangt.
00:02:14: Wie Marke zu einem System wird bis in das Verhalten der Mitarbeiter wirkt.
00:02:19: Wir wollen heute herausfinden warum das für den Handel in Zeiten von wachsender Macht der Tech-Plattformen keine Kür sondern Grundvoraussetzung für Erfolg ist und wo die größten Hebel dafür liegen.
00:02:29: Herzlich willkommen bei Makenkraft Anker Trin!
00:02:31: Schön dass du da bist.
00:02:32: Vielen Dank
00:02:33: ich freue mich sehr, dass ich da sein darf.
00:02:38: Wo kommst du her?
00:02:39: Wo bist du aufgewachsen.
00:02:40: Ich bin im Münsterland aufgewachsen, also richtig vom Land.
00:02:45: Tecklenburg heißt die Stadt, drei Tausend Fünfhundert Einwohner.
00:02:48: Also ich bin sehr ländlich, sehr behütet und finde in einem ganz tollen Umfeld groß geworden.
00:02:54: Ja es fallen.
00:02:56: Richtig!
00:02:58: Hat ja zum Thema Marke auch einiges zu bieten.
00:03:00: Also so in diesem platten Land da sitzen einige riesen Marken, was wir Miele und Wiese alle heißen.
00:03:07: Womit hast du damals dein erstes Geld verdient, so als Jugendlicher oder Kind?
00:03:11: Bei meinen Eltern tatsächlich.
00:03:13: Weil ich habe es früh beigebracht bekommen man muss was tun für sein Geld.
00:03:17: und ich hab im Garten geholfen und immer wenn wir im Gartengeholfen haben, haben wir dafür Geld bekommen.
00:03:21: das war quasi mein erster... Das erste Geld, was ich quasi verdient habe Und dann habe ich natürlich irgendwann baby-sittet und irgendwie mal gekellnert habe das dann wieder verworfen weil ich gemerkt habe dass ist nichts für mich da hatte ich nicht so Spaß dran.
00:03:32: aber ja ich habe schon früh gelernt quasi was für mein Geld zu tun und dass ich mir dann auch etwas leisten kann.
00:03:38: Ja, wie kam das selber deinen Eltern?
00:03:41: Was war der berufliche Hintergrund von denen?
00:03:43: Mein Vater ist Diplom-Enginer gewesen, meine Mutter Lehrerin.
00:03:47: Mein Vater selber aus einem Logistiker Hintergrund.
00:03:52: Mein Opa hatte eine Spedition.
00:03:55: Und mein Vater ist eigentlich sehr... Der musste glaube ich gar nicht immer so viel tun für sein Geld!
00:04:00: Der war das Nesthäkchen und ist so groß geworden, aber ich glaube er wollte uns halt mitgeben.
00:04:04: Man muss da ein bisschen anders mit umgehen und auch Geld wertschätzen und aussehen.
00:04:09: was muss man dafür tun damit man eben auch etwas hat?
00:04:12: Ja und dafür sei ja gepriesen!
00:04:13: Das ist doch super!
00:04:15: Das ist gut.
00:04:16: Und ich habe früher mal gefragt, was war die erste Marke, die du als Kind gekauft hast?
00:04:21: Das führt aber bei den Frauen immer zu den gleichen Modemarken und deshalb ... Bei den Männern meistens zu Platten oder Ähnliches, da wurde über Bandmarken gesprochen.
00:04:30: Deshalb hab ich das jetzt mal umgedreht.
00:04:31: Ich frage jetzt immer, was bei der letzten Entscheidung wurde gemerkt?
00:04:35: Da hab ich wegen der Marke mich für etwas entschieden.
00:04:37: Warum?
00:04:39: Ich glaub, die letzte ... Jetzt war die Omega-Swatch, die ich auch heute umhabe.
00:04:43: Weil ich die Marke tatsächlich sehr schön finde, ich fand auch die Kombination also auf die Kooperation zwischen Swatch und Omega cool.
00:04:51: Und man muss bei mir mal sagen es hat viel für mich visuell damit zu tun.
00:04:55: wie gefällt mir ein Produkt?
00:04:57: Also ich kaufe nicht nur wegen Marke sondern halt auch mit einem sehr visuell geprägter Mensch auch natürlich wegen des Produkts.
00:05:03: ja das ist aber der Omega ist das natürlich auch ein gelernter Code.
00:05:09: Also, ein gelerner visueller Code und das macht ja diese Kooperation so spannend.
00:05:12: Richtig!
00:05:12: Wir haben ja einige am Anfang die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen.
00:05:15: also jetzt verramscht sich hier Omega.
00:05:18: aber es war ein riesen Erfolg weltweit und ich glaube es hat für die Saliens sozusagen der Original-Uhr wahnsinnig was getan.
00:05:26: und die Leute, die die Original-Kur kaufen... Ich glaub' es gibt viele Leute die sogar beide besitzen?
00:05:30: Ja,
00:05:31: das glaub' ich auch.
00:05:31: Ich weiß nicht
00:05:33: wie's bei dir ist
00:05:35: Ich bin groß geworden.
00:05:36: Einkennig, einkenn ich!
00:05:37: Also endgleich eins.
00:05:39: Ja und ich bin bittigerweise auch weil du eben gesagt hast wo wird man groß?
00:05:43: Was das Thema Marken angeht mein Vater war auch sehr markengeprägt also klassischer Mercedes-Benz Fahrer hat immer alles von Sony gehabt der hat immer schon Wert auf Beständigkeit und Sicherheit und Qualität beim Marken gelegt.
00:05:57: also er hat immer mit dem mit der Marke als Versprechen verbunden.
00:06:00: Das hat mich immer schon früh geprägt.
00:06:02: wie guckt man auf Marken?
00:06:04: Was verbindet man damit?
00:06:06: Das hast du bewusst wahrgenommen.
00:06:07: Sie habt ihr auch darüber gesprochen, also hatte der so eine Philosophie dabei, die war immer teuer kaufen als zweimal billig oder
00:06:13: so.
00:06:14: Und er hat doch immer mehr Zähles gekauft.
00:06:18: und ich weiß noch, als ich damals dann Praktikum in München gemacht habe bei BMW, das war erst mal ein Thema zu außen natürlich!
00:06:27: Und hab dann aber tatsächlich auch geschafft und das war ganz spannend, auch meinen Vater davon zu überzeugen.
00:06:32: Weil meine Mutter hat immer Cabrio gefahren oder fährt auch immer noch Cabrio.
00:06:36: Und damals halt dann das erste Mal auf den Mini umzusteigen.
00:06:40: Also die Nuss musste ich erst mal knacken, aber das hat funktioniert.
00:06:44: Dann ist sogar tatsächlich ein quasi B&B Produkt bei uns zu Hause eingezogen.
00:06:50: Interessant, aber da siehst du auch das starke Marken auch stark abgrenzen.
00:06:56: Ich hatte mal den Christoph Engel hier ins CEO von der Oberalbgruppe und die haben ja auch mehrere eigene Marken unter anderem die erste Bergsportmarke für Frauen oder auch dann sowas wie Dynafit und Salewa, die komplett unterschiedliche Philosophien haben.
00:07:09: und er hat gesagt eine starke Marke erkennt man daran dass wenn ein dynafitt Kunde einen Salewajacker anzieht, dass der sich sofort unwohl fühlt.
00:07:18: Ja, also dieses, und das ist bei den Autos früher stärker gewesen.
00:07:22: Weil ich drüber mal philosophieren, warum das verloren gegangen ist.
00:07:27: Aber du kamst dann nach dem Studium?
00:07:30: Ich glaube in St.
00:07:31: Gallen.
00:07:32: Nee
00:07:33: da habe ich jetzt eine Fortbildung gemacht.
00:07:35: Ich hab in Wiesbaden studiert Ja.
00:07:37: Genau, in Wiesbaden studiert und bin dann zum Ende des Studiums war ich eben bei BMW, hab da Praktikungen damals noch die Plummerbeit, sieht man auch wie alt ich bin?
00:07:46: Die Plummerarbeit geschrieben und bin danach nach Düsseldorf gezogen und habe bei Pik'n Kloppenburg angefangen als Training.
00:07:52: Du bist dann in die Modebranche gekommen.
00:07:54: Richtig!
00:07:54: Ich hab schon eine Anmoderation Komma & Gant erwähnt.
00:07:58: Erzähl mal ein bisschen darüber weil was macht so ... die Mode Branche ist ja auch etwas Spezielles... Was macht das Markenumfeld bei Modemarken Besonders.
00:08:07: Ich
00:08:07: glaube, Bode besticht natürlich in erster Linie über Emotionen.
00:08:11: Also du hast natürlich dadurch, dass du Marken stark auflädst, kriegst du auch eine andere Bereitschaft Preise zu zahlen?
00:08:19: Das ist natürlich der Mode sehr ausgeprägt.
00:08:21: also wenn ich mal angucke ein Pillendöschen von Off-Wide für neunundzwanzig Euro was in der Produktion natürlich lächerlich verschwinden gering ist dann hat das alles was mit Marke zu tun.
00:08:31: Wenn die Marke nicht stark ist bin ich nicht bereit dem Preis zu zahlen weil natürlich das Produkt an sich in der Wertigkeit auf Austauschspals.
00:08:37: Aber die Marke lädt es halt entsprechend auf, deswegen finde ich gerade jetzt natürlich Mode und Marketing in der Mode super spannend.
00:08:44: Man muss als sich sehr klar sein wofür steht die Marpe?
00:08:47: Und was will ich damit vermitteln?
00:08:49: Als ich bei Peek & Cloppenburg war auch Händler und viele Marken, sehr viele Zielgruppen – das trifft sich jetzt bei Talia ganz gut wieder!
00:08:56: auf einem anderen Levels war, aber genau.
00:09:00: Da ist man natürlich auch schon Händler und du bist jetzt nicht die starke eigene Marke.
00:09:05: Die Mannin war natürlich trotzdem das.
00:09:06: Also ich habe öfters die Diskussion gehabt so nach dem Motulär ist ja ein Händlers ja keine Marke!
00:09:11: Das sehe ich anders.
00:09:12: Natürlich ist Peckung-Klockenbuck eine Marke, natürlich ist Talia ne Marke.
00:09:15: nur weil wir andere Marken führen und vertreiben heißt was nicht dass es keine Markel ist.
00:09:19: Aber du hast natürlich ein anderes, ich sage mal ein anderes Universum drum herum.
00:09:24: Naja, die Marke ist halt eine Quellenmarke.
00:09:27: Also du hast Quellenvertrauen und das destilliert sich an anderen Dingen, an einer anderen Leistung.
00:09:33: Und du warst ja dann vom Händler wirklich zu Herstellermarken.
00:09:37: also Coma & Gantz sind jetzt zwei Herstellermacken und wir sprachen da schon mal drüber.
00:09:41: das Coma, das hatte ich nicht auf dem Schirm, deshalb ist es interessant für die Hörer Schon eine besondere Marke war, wo ein bestimmter Purpose auch hinter steckte zu der Zeit.
00:09:51: Magst du ein bisschen darüber erzählen wie Du das erlebt hast?
00:09:53: Ja
00:09:53: als ich angefangen habe also beziehungsweise... Als ich gefragt wurde ob ich Interesse habe kommen zur verantwortenden Marketing, hab' ich mir natürlich die Marke angeguckt und der aktuelle Status vor der Marke, ich sag's ehrlich!
00:10:07: schwierig in der Optik und wie es zu dem Zeitpunkt halt darstand.
00:10:11: Und ich glaube, das ist auch immer wichtig zu erkennen, wenn man neuen Job antritt, ist die Bereitschaft da, die Marke zu ändern, wenn das Ansinnen ist.
00:10:20: Also habe ich die Bereitschaft auf der Führungsebene das Thema zu treiben oder auch zu verändern?
00:10:26: Habe ich als gegeben gesehen, hab dann angefangen.
00:10:28: und das Spannende bei Kommas, die ist die Markes neunzehntzwanzig gegründet worden damals als dann das erste Mal die Frauen auch ohne die Erlaubnis ihrer Männer arbeiten durften hat also eine mega coole Story dahinter, weil man damals auch eher Arbeitskleidung gemacht hat.
00:10:40: Also man hat versucht den Frauen quasi den Support zu geben im Arbeitsleben bestehen zu können und da macht nun mal Mode auf viel aus im Auftreten das weiß man ja und genau und diesen Background quasi zu nutzen und in der Marke wieder aufleben zu lassen damit dann alles aufzuladen.
00:10:59: Das war halt super spannend bei Komma, weil das natürlich der Marken wahnsinnig Mehrwert gibt, ne?
00:11:03: Also du hast eine gute Story die du erzählen kannst und am Ende glaube ich, gute Marken leben über gute Stories.
00:11:10: Ja!
00:11:11: Und es ist auch ganz toll dass du da die Wurzeln freigelegt hast, also nicht was drauf geflanscht sondern gesagt hey, das ist doch eigentlich die Kraft aus der wir entstanden sind.
00:11:20: Das ist sorry dafür.
00:11:21: immer kurz ergänzen Ich glaube das ist etwas ganz ganz wichtiges Was man sich sowieso Egal, in welches Unternehmen man geht.
00:11:29: Man muss sich die Historie des Unternehmens angucken.
00:11:31: Weil viele Themen, die man auch im Marketing nach vorne bringen möchte oder wie man die Marke verändern möchte oder beibehalten möchte, ist ja immer die Frage was das Ziel?
00:11:42: Man muss es sich die Historie des Unternehens angucken weil viel in der Unternehmskultur und auch in der Marke selber kommen natürlich aus der Historie.
00:11:49: Und wenn ich das unberücksichtigt lasse kann ich halt auch viel kaputt machen Und auf der anderen Seite kann ich viel mitnehmen, was vielleicht schon mal stark war in Vergessenheit geraten ist und das dann wieder rausholen kann.
00:12:01: Aktuell zum Beispiel bei Talia de Talino – das ist das Mascottchen, das hat man damals gegründet.
00:12:07: So gab es irgendwann mal super Thema eigentlich!
00:12:11: ist irgendwie ein bisschen verschwunden.
00:12:12: Irgendwo tauchte er mal dann aus, aber eigentlich auch nicht wirklich und wir haben den jetzt komplett zurückgeholt wiederbelebt.
00:12:17: Jetzt kriegt er ein ganz komplett eigenes Sortiment.
00:12:20: Wir haben eine Serie bekommen.
00:12:22: Wir kriegen jetzt einen Pixiebuch oder Bimmelbuch.
00:12:25: also man sieht es... Und das hat ich mir nicht ausgedacht.
00:12:28: Den gibt's!
00:12:29: Ich habe ihn aber wieder geholt, belebt.
00:12:33: Ich gebe ihm mehr Storytelling, der kriegt mehr Geschichten, der bekommt Freunde.
00:12:36: Also da passiert jetzt vielmehr um die Marke herum Aber den gab's eigentlich schon, ich hab mit denen jetzt nicht ausgedacht.
00:12:43: Und das meine ich.
00:12:43: es gibt so Sachen in Unternehmen wo man sagt hey ihr hattet was wirklich cool ist holt das doch wieder vor macht das groß und da sieht man ja auch.
00:12:52: aber aktuell bei vielen Marken wie ein Bezug haben wieder in die neunziger oder alte Sachen zurückholen weil sie halt auch mal stark waren.
00:12:57: warum daran nicht festhalten oder die wieder beleben.
00:13:01: Ja genau gute frage stellst du warum passiert das zu selten?
00:13:05: weil eventuell das Ego da im Weg steht.
00:13:09: So, wer hat's erfunden?
00:13:10: Ich hab es erfunden, weil die Leute sagen anstatt so sagen ich habe sie wiedergefunden ist ja eine andere Story.
00:13:15: Wobei wenn man mal schaut so Geschichten wie Audi Vorsprung durch Technik.
00:13:19: also Sir John Hackety hat bei einem Werksbesuch in Ingolstadt in so einem alten Meisterbüro ein altes Poster gefunden wo dieser Spruch draufstand und hat das dann weltweit zur Basis der Kampagne gemacht und zur Wiederbelebung oder zur Entwicklung der Marke.
00:13:34: Und das ist toll.
00:13:35: Also, erster Take-away dieser Episode steigt ab in die Archive.
00:13:40: Schaut da mal was schon mal gut funktioniert hat und nicht immer alles neu erfinden oder auch Dinge, die eventuell sogar noch im Gebrauch sind, die sind da aber haben in ihrer Bedeutung irgendwie ... Hat man die nicht mehr so auf dem Schirm?
00:13:52: Wenn man einmal genauer hinguckt dann merkt man dass Menschen dazu eine besondere Beziehung haben und daraus die Markenkraft entsteht.
00:13:59: also finde ich finde ich sehr spannend.
00:14:01: Also noch ein bisschen weiter so mit der Modemarke, weil es ist ja ein Extrembeispieler.
00:14:07: Es gibt noch ein extremeres Beispiel, das ist die Kunst.
00:14:09: Das sind genau die gleichen Materialien auf genau den gleichen Material und einmal hast du den Namen Picasso rechts unten und dann ist das Ding Millionenwert und das andere sieht praktisch genauso aus Ja?
00:14:19: Und ist halt nichts wert!
00:14:21: Da merkt man ja da ist eine magische Ebene auch der Marke also dieses der Kontext in denen es entsteht.
00:14:30: Klassische Werbergenturen haben ja häufig mit Modemarken so bisschen Mühe.
00:14:33: Hast du mir auch erzählt?
00:14:34: Und ich hatte es auch schon vorher ein bisschen aus den Augenwinkeln beobachtet, dass der Marken häufig von den Chefdesignern selber dann geführt werden.
00:14:40: Erzähl mal warum klassische Werbergenturen und Modemarken so schlecht zusammenpassen.
00:14:45: Ja also kann ich sagen, dass sie schlecht zusammen passen aber Es ist halt eine Challenge zu verstehen wie.
00:14:52: Modebranche ist schon recht speziell.
00:14:54: Also da gehe ich jetzt mal Wie ticken die Leute vor Ort, wie geht man mit Mode um?
00:15:00: Mode hat viel mit Gefühl zu tun.
00:15:02: Das hört man zwar nicht gerne.
00:15:03: natürlich gucken wir uns auch Zahlen an in der Mode das ist ja nicht logisch man guckt sich Abverkaufszahlen an aber es hat auch viel damit zu tun natürlich Trends zu erkennen und Gefühl zu sehen.
00:15:13: was passt auch zu meiner Marke weil auch dass ich laufe jeden Trend hinterher muss immer erkennen okay ist das ein Thema was zu meiner marke passt oder nein?
00:15:22: Und ich sag mal so, die gerade im Mode passen halt oft nicht so ganz kommerzielle Wordings.
00:15:29: Das sind nicht diese klassischen Kampagnen, die ich da drüber setzen kann weil es oft dann nicht zu der Marke passt und ich weiß gar nicht ob man das jemandem gut erklären kann den ich in der Mode ist.
00:15:39: Ich glaube die Mode Leute die mich hören werden vielleicht an einer oder anderen Stelle gut nachvollziehen können Weil sich da schon öfters halt Agenturen die sich da nicht einführen können daran die Zähne ausgebissen haben.
00:15:49: Und deswegen ist das oft so, dass die Creative Director oder die Markenverantwortlichen viel selber machen und selber mitentscheiden wo die Reise hingeht.
00:15:58: Ja was mich so interessiert warum ich diese Frage stellt hat ist... Das ist ja wirklich enorm!
00:16:02: Die Wertschöpfung die dort passiert also über die Gesamtgestalt der Marke.
00:16:06: Genau.
00:16:07: Was können noch andere Marken davon lernen?
00:16:10: Also das ist ein bisschen so was könnten sie denn davon mitnehmen?
00:16:13: weil es ist ja Die Spitze der Markenbildung eigentlich.
00:16:17: Also ich glaube die Kunst gerade in der Mode, du musst sehr eng also das Produkt und Marketing müssen sehr sehr eng verzahnt sein weil wenn Du für das Design und das Design ist am Ende repräsentiert ja die Marke.
00:16:32: Wenn der Designer ist natürlich der Mittelpunkt Weil wenn die Designs nicht stimmen, da kann ich die schönste Marke aufbauen.
00:16:40: Die Marke besteht ja über den Look and Feel logischerweise und das Design Und ich habe gelernt in meiner jetzt Karriere dieses diese Verzahnung zwischen Produkt sei es eben Einkauf oder Designer oder wie man auch immer anders nennt am Ende des Produkts was ich verkaufe.
00:16:55: Du musst sehr sehr eng verzahnt sein damit ich eben auch das Markengefühl transportieren kann und damit auch besser die Zielgruppe verstehe die am ende auch die Marke natürlich trägt.
00:17:06: Also man denkt eigentlich so eben das, was aktuell klassisch im Marketing ist nicht von der Kommunikation her sondern erst mal aus der Substanz heraus.
00:17:13: Das ist dem Schnitt, aus dem Material und aus der Form...
00:17:18: Und für welchen Anlass möchte derjenige das tragen?
00:17:21: Ich muss mir natürlich bei der C-Gruppe überlegen okay, was für ein Typ Mensch trägt dieses Produkt, warum trägt er das?
00:17:27: Was sind Kaufanlässer wenn er das tragen möchte?
00:17:30: um dieses Gefühl denjenigen zu geben weil natürlich bilde ich im Marketing Also, gerade in der Mode will ich meistens ja nicht die Realität logischerweise ab.
00:17:41: Sondern ich!
00:17:43: Ich nehme die Anzeigen immer für bare Münze.
00:17:46: Und dieses Gefühl und da muss dann auch ein fein Gefühl haben zwischen bin ich zu weit weg?
00:17:51: Ja also ich darf es auch nicht zu weit freien weil man dann die Zielgruppe verliert sondern ich muss es halt überhöht machen logischer Weise und das Gefühl was der jene im Kopf haben will wenn er dieses Kleidungsstück kriegt Aber ich darf es halt auch nicht so weittreiben.
00:18:06: Und das ist ein Spannungsfeld, glaube ich, in dem man sich bei Marken und gerade beim Mode bewegt.
00:18:10: Jetzt ist es jetzt immer eine Zeit mit KI wo ja Bilder, irre Bildwelten in kürzester Zeit erstellt werden.
00:18:16: Und Modemarken geben noch richtig viel Geld aus für Shootings, für sehr aufwendig gebaute Props.
00:18:23: würde zu sagen Das ist ein Anakrylnismus und Verschwendung.
00:18:26: oder würde sie sagen Ne genau da entsteht auch was ganz wertvolles für diese Marken.
00:18:32: Das kommt glaube ich ein bisschen drauf an, wie ich mit Kreation umgebe.
00:18:37: Weil man sieht ja auch viele Marken, die geben viel Geld für Kreation aus also reale Kreation, die aber trotzdem nicht differenzierend ist.
00:18:45: Also das hat am Ende was mit dem Feingefühl desjenigen der die Kampagne verantwortet zu tun?
00:18:51: Ich glaube er kann es schon auch mit KI machen.
00:18:54: Ich würde immer in Fragestellen auch an dieser Stelle Was ist die Zielsetzung, was für eine Marke habe ich?
00:19:01: Passt auch die KI-Erstellung und das Produkt zur Marke.
00:19:04: Weil wenn ich jetzt eine total traditionelle Marke bin – und jetzt spreche ich mal von Geld – und ich würde jetzt sagen… Ich fange an ganz viele, die in der Qualcom Heritage getrieben sind ….
00:19:14: Und ich fange jetzt mit KI-Werbung zu machen!
00:19:17: Und meine richtige Kampagnen-Shootings und so weiß ich nicht ob das so passend ist aktuell.
00:19:23: jedenfalls noch zu dem Markenkehren Weil man kommt aus einem ganz traditionellen Markenbild.
00:19:28: Genauso wie Rath Loren oder so, ne?
00:19:30: Also da wäre ich vorsichtig.
00:19:33: wenn ich mir aber andere jüngere Marken angucke die nicht so eine Historie haben und die arbeiten mit KI und machen ein Kampagnen-Büsch sagen kann das sehr wohl super passend und auch sehr kreativ und cool sein.
00:19:44: deswegen es kommt ja auf den Kontext da und auf die Marke doch an
00:19:48: Es war jetzt keine Mode, aber was passieren kann?
00:19:51: Wenn man eine sehr traditionelle Marke mit KI-Kommunikation beschädigen kann ist es mit Debeucola in Holland.
00:19:57: Wo sie da diesen Jubiläumsspot gemacht haben mit dem kleinen KI generierten Jungen und alle waren entsetzt die fühlten sich betrogen von ihrer Marke.
00:20:06: also das hängt also vom emotionalen Gerüst auch ab auf der die Marke gebaut ist.
00:20:11: Spannend!
00:20:12: Aber danke für diesen kleinen Ausflug in die Modewelt.
00:20:16: Und dann bist du aus der Modewelt zu einem Buchhändler gekommen.
00:20:20: Was hat dich bewegt?
00:20:21: Erst mal ist es ja deutlich weniger glamourös, oder?
00:20:25: Ja, das Glamourös würde nicht so passend jetzt als Begriff.
00:20:30: Aber wir gingen auch nie in der Mode um Glamor.
00:20:34: Hier geht's eher um Emotionen und ich glaube Emotion findet man im Buchhandel mindestens genauso stark wie in der mode wenn ich sogar noch stärker Wenn man natürlich, man hat wahnsinnig tolle... Also ich lese schon ewig sehr gerne.
00:20:47: Ich habe sehr früh angefangen zu lesen und hab immer viele Bücher gelesen.
00:20:51: Jetzt würde man natürlich sagen ja klar jetzt du bist jetzt bei Talia, jetzt sagst du, du liest gern!
00:20:55: Aber das ist gar nicht der Punkt sondern mir geht es zum einen darum die dass was wir mit Lesen und auch mit dem Thema Bildung halt erreichen können beim Menschen.
00:21:06: Das ist das was mich eigentlich am Ende dazu bewegt hat auch zur Talia zu gehen eine Marke, die finde ich wahnsinnig stark ist.
00:21:13: Was man aber teilweise unterschätzt glaube ich weil man es gar nicht so auf dem Schirm hat.
00:21:17: Also kann ich jedenfalls noch von mir selber sprechen.
00:21:19: als ich angesprochen wurde für Talia habe ich mich erst mal intensiv mit der Marke beschäftigt und war wirklich überrascht wie viel Talia macht an wie vielen Stellen Talia aktiv ist Wie Passetten reiche auch das Unternehmen ist Und natürlich hat mich angetrieben.
00:21:37: Ich glaub lesen ist so wichtig für unsere Gesellschaft, gerade in Zeiten von KI und Glaubwürdigkeit.
00:21:45: Wo stehen echte Sachen, wo nicht?
00:21:47: Was darf ich noch glauben?
00:21:48: Wie differenziert gehe ich an Themen ran?
00:21:51: Ist das Lesen umso wichtiger?
00:21:52: Von daher habe ich das als sehr tollen und schönen Auftrag empfunden und freue mich jeden Tag darüber, dass sich das machen darf weil da ganz viel steckt was man noch bewegen kann und mehr Menschen fürs Lesen begeistern muss.
00:22:05: Neben Lesen haben wir natürlich auch Spiele und Geschenke, Trends
00:22:07: etc.,
00:22:08: aber gerade das Lesen ist natürlich der Kern unserer Marke.
00:22:11: Ja ja.
00:22:12: Und es ist sozusagen Commer ein bisschen reloaded.
00:22:14: also Commer hatte ja wie die gerade erzählt hat so einen eigentlich gesellschaftlichen Auftrag.
00:22:19: Wir unterstützen jetzt Frauen in die Berufswelt leichter reinkommen und dort ihren Mann stehen müssen.
00:22:27: wenn man das mal so blöd sagen muss.
00:22:30: Was war denn, also du hast das gerade sagst so facettenreich oder überraschend.
00:22:33: Erzähl doch mal was hatte ich denn da so überrascht?
00:22:34: Was hast du denn da wahrgenommen?
00:22:35: wurde vorher von draußen drauf geguckt und gesagt hast du hätt ich ja bei Talia nie erwartet?
00:22:40: Dann gab es Übernachtungen in den Buchhandlungen.
00:22:42: Das bietet Talier zum Beispiel in recht vielen Standorten an, hätte ich nie im Leben erwartet dass das möglich ist bei Talier, weil man weiß ja... Erzähl
00:22:51: mal kurz über Nachtung und Buchhaltung hört sich jetzt erst einmal schrill an.
00:22:54: aber was ist der Kontext?
00:22:56: Wieso übernachten Menschen in der Buchhaltung?
00:22:58: Ja, das ist sogar hoch gefragt, das witzige ist du kannst dann, du bringst deine eigene Isomatte mit oder deine eigene Matratze?
00:23:05: Egal wen.
00:23:06: also kann ich da auch hingehen
00:23:08: Ich kann da einfach hinlegen.
00:23:09: Ja, jeder kann sich ein Tickets kaufen.
00:23:11: Da gibt es einen Abendprogramm.
00:23:12: Im morgens wird auch gefrühstückt zusammen und dann werden die... Du kannst dann irgendwo dich in der Buchhandlung hinlegen also das ganze Haus für dich quasi und kannst das irgendwo ausrollen und kannst da dann übernachten.
00:23:22: Das ist ja magisch!
00:23:23: Und dann gibt's natürlich ein Programm und so, ja ist mega super.
00:23:26: Also mega eventuell.
00:23:27: Für
00:23:27: Leute, die gerne lesen, das ist ja wirklich wie so ein Kindheitstraum ne?
00:23:30: Wie eingeschlossen in der Schokoladenfabrik
00:23:32: oder nachts im Kaufhaus, nachts alleine um Koffer.
00:23:36: Ich glaube, das ist etwas, was einfach besonders ist.
00:23:38: Das kannst du dir sonst nicht machen und dieses Erlebnis finden viele Leute toll.
00:23:46: Auch wenn man es erzählt, sind die meisten Leute geistert und sagen cool!
00:23:52: Ich würde morgens mit so einem Stapel Bücher an der Kasse stehen.
00:23:57: Ja, aber passiert das?
00:23:58: Also kann ich mir vorstellen... Die gucken und blättern und machen.
00:24:02: Und dann treffen sie auch andere Leseverrückte und kriegen die Empfehlungen.
00:24:07: Das musst du unbedingt lesen!
00:24:09: Dann geht man am nächsten Morgen wieder mit Material nach Hause.
00:24:14: Genau.
00:24:14: Ich sag mal so dass das Wichtige oder warum machen wir solche Sachen?
00:24:18: natürlich ist einfach die Begeisterung für das Thema Buch Buchhandlungen natürlich auch wieder unter die Menschen zu bringen und denen auch einen anderen Bezug zu geben.
00:24:27: Wenn ich jetzt sagen würde, beispielsweise mache dann eine Übernachtung, ich nehme die Kinder mit, die dürfen das erste Mal in der Buchhandlung übernachten haben ganz tolles Event was sich bei ihnen einspeichert dass sie das durften und wie cool davon erzählen und so und am Ende geht es ja genau darum.
00:24:40: also ich
00:24:41: bin voll an die Marke
00:24:43: oder andere Geschichte.
00:24:44: wir hatten mit Harry Potter den ersten Store hat man Hamburg dann in München und jetzt auch in Köln.
00:24:50: Das ist ein kompletter, gebrandeter Harry Potter-Store wo du halt wie am Gleis stehen kannst und dann sind die Ohlen da und du hast einen kompletten, gebrandeten Store der es nicht bei uns.
00:25:01: also die Buchhandlung in Kologne bei Schützer gibt's dann separat.
00:25:05: aber diesen Harry Potter Store haben wir dann auch wo natürlich eine große Fangemeinde da ist für das Thema die ihr Fandom ausleben können.
00:25:14: Aber ist es nicht interessant, dass das bei mir auch als Heavy-User von dem Produktbuch tatsächlich noch nicht angekommen ist?
00:25:22: Das heißt also hier haben wir noch kommunikatives Potenzial.
00:25:24: Also man muss gar nichts Neues erfinden!
00:25:26: Man muss es nur stärker in die Breite tragen.
00:25:29: Aber du hast eigentlich jetzt... das ist ja eine fast rhetorische Frage ich stelle sie aber trotzdem.
00:25:32: Also meine Hauptthese für unser Gespräch, dass der Handel funktioniert eigentlich in der Markenführung nur ganz zeitlich.
00:25:41: Irgendwie im Sortiment auf der Fläche Personal und die Events, was du gerade erzählt hast.
00:25:44: Und ich nehme mal vorweg, du siehst das scheinbar genauso so.
00:25:47: So meine Frage wäre woran siehst du denn ob eine Handelsmarke das verstanden hat oder nicht?
00:25:54: Also ich sag es mal so Ich glaube dass das Thema wenn ich jetzt über Talier spreche Marketing und Marke.
00:26:01: Ich glaub Marketing.
00:26:03: Ich glaube vielen ist nicht bewusst, dass sie jeden Tag Marke vermitteln und dass wir jeden tag eine Markenaussage machen.
00:26:10: Und das mehr in die Köpfe zu bringen, ist schon eine Challenge.
00:26:13: Weil viele glaube ich unterschätzen weil wir sind sehr agil.
00:26:19: Wir sind sehr schnell den Themen auf der einen Seite.
00:26:22: bei anderen Themen Prozessual gibt es da glaube ich noch manchmal an einer oder anderen Stelle auch noch Optionen.
00:26:26: aber wir sind schon sehr.
00:26:28: wir reagieren auf Trends wir gucken uns an was ist draußen los?
00:26:31: Wir sind ja lokal aktiv.
00:26:33: also viele Buchhandlungen haben eigenes Sortiment sind sehr stark auch im lokalen Bezug.
00:26:37: Das ist super.
00:26:39: Man merkt aber natürlich trotzdem, dass dann auch beispielsweise lokal Accounts dann auch manchmal Sachen machen wo ich aus Markensicht natürlich sag.
00:26:47: Ja so und das machen wir natürlich aus einer guten Intention heraus ist ja klar weil die sich die das Lokal kommunizieren wollen und Sachen erzählen wollen so und sich da zu finden und die zu steuern Das ist eine Challenge.
00:27:00: Das muss ich auch so sagen dass das nicht so einfach.
00:27:05: Aber der Spirit und das finde ich halt wirklich, wirklich stark und außergewöhnlich.
00:27:11: Bei Talia ist die meisten Menschen, wirklich die ich jetzt hier in diesem Unternehmen getroffen habe sind alle wollen alles was für die Marke machen.
00:27:19: Die wollen alle etwas fürs Lesen machen und auch natürlich das Spielen.
00:27:23: Auch Spielware.
00:27:24: Ja sie wollen die Menschen dazu bewegen sich zu treffen auszutauschen abtauchen zu können neue Geschichten also da ganz viel Motivation da die Markel nach vorne zu bringen.
00:27:36: Die Koordination ist halt so ein bisschen das Thema, da muss man auch ein bisschen daran arbeiten.
00:27:40: Auch dieses Thema Tourgutes und Rede darüber.
00:27:42: Also wir haben dann ganz viele Initiativen und ganz viele tolle Sachen... ...und sich dazu fokussieren und auch nochmal zu sagen was sind denn jetzt die Themen wofür wir wirklich stehen?
00:27:50: Und die auch nach außen dringen.
00:27:53: Das ist die Challenge.
00:27:54: aber ich glaube wir sind offen sehr gut im Richtern.
00:27:57: Schön du bist ja noch nicht so lange da!
00:28:01: Die Aufgabe hatte ich, glaube ich auch gereizt.
00:28:02: Aber so wie es jetzt rausgehört, da bist du ein bisschen so... Ich würde jetzt durch drei verschiedene oder vier verschiedene Eurofilialen laufen und mal die Leute fragen, wofür steht eigentlich die Marke?
00:28:12: Dann werde ich wahrscheinlich nicht immer die gleiche Antwort bekommen!
00:28:16: Das habe ich jetzt gerade verstanden.
00:28:17: So das wäre so ein Zeichen wenn man das geschafft hat, so einen Kern.
00:28:22: Wir stehen für Innovation bei Audi oder sowas.
00:28:25: also diese Glasklare, diese One-World Equity Die zu etablieren, das ist die Challenge.
00:28:32: Ja ich glaube... Ich bin mir ziemlich sicher es gab ein sehr großes Projekt bevor ich gekommen bin.
00:28:37: Das ist schon auch ein paar Jahre her.
00:28:38: Ich hoffe oder denke dass die meisten Leute wissen wir als Vision haben wie glauben man eine Welt in der Inhalt zählt?
00:28:46: Also ich glaube das ist ein Satz der ja schon präsent ist.
00:28:49: aber das Thema ist dann natürlich wie spiele ich das aus und was kommt im nächsten Step?
00:28:55: Aber die Grundidee leitet uns alle an Das ist diese Division, dass wir was verbessern wollen.
00:29:02: Dass wir in der Gesellschaft etwas bewegen wollen.
00:29:04: So dieses Thema wird schon getragen.
00:29:07: nur eben die Ausgestaltung ist halt.
00:29:09: aber das liegt auch daran.
00:29:11: wie ist es dann?
00:29:12: Wie ist das Unternehmen geprägt?
00:29:14: bis die historie des Unternehmens?
00:29:15: da kommen wieder eigentlich zu dem thema zurück was ich vorhin meinte das unternehmen sehr schnell gewachsen denn viele zukäufer werden viele.
00:29:21: also die struktur ist nicht so simpel In der Markenführung, und das kommt natürlich dann auch noch dazu.
00:29:27: Dass man dann eben gucken muss okay wie kriege ich das alles vereint?
00:29:30: Und wie krieg ich das gebündelt?
00:29:32: Und da eine starke Markenauslage dazukriegen.
00:29:35: Eine Benchmark in der Richtung ist ja ein bisschen DM.
00:29:38: Ja genau!
00:29:39: Muss man so sagen... Tatsächlich habe ich die Markenstrategie von DM noch nie gesehen aber jetzt nur in meinem Gehirn.
00:29:46: Marke entsteht aus Gedächtnisspuren.
00:29:48: hier bin ich Mensch hier kaufe ich ein.
00:29:50: Ist es eigentlich diese menschliche Empathie?
00:29:53: Das heißt, wir verstehen dass ältere Leute Schwierigkeiten haben mit Lesen und deshalb haben wir eine Brille an jedem Wagen.
00:29:59: So ne Lupe, also nicht ne Brille sondern eine Lupe.
00:30:02: Wir verstehen das die Leute sich gestresst fühlen von Angeboten.
00:30:06: Deshalb machen wir everyday low price Und diese ganzen, also diese Manifestation sind ja alle aus diesem Thema menschlich.
00:30:13: Empathie für was macht eigentlich?
00:30:15: Wir wollen die Menschen nicht stressen, wir wollen ihnen dienen und alles was wir hier tun ist für den Menschen Ja, genau.
00:30:25: Und das Ziel ist Talia zur DM der Buchhändler zu machen.
00:30:29: Wobei ihr seid aus meiner Sicht – jetzt muss ich mal sagen, ich hatte ja letztens Susanne Schramm hier von Mortal One hier.
00:30:34: Das ist eine Love Brand für mich, obwohl ich das Konzept Love Brand ein bisschen kritisch sehe aber da fühle ich mehr als eine funktionale Erwartung und es bei Talia genauso?
00:30:45: Weil ich empfinde, die zum Beispiel unsere lokale Filiale diese persönlichen Empfehlungen, die auf dem Bücher immer drauf ist.
00:30:51: Jedes Mal wenn ich mit den Leuten spreche... Die sind engagiert!
00:30:54: Man merkt man spricht mich jemanden der auch gerne liest und nicht mit irgendeiner so weiß nicht angeheuerten Kraft, die hier im Einzelhandel irgendwie Bücher vertickt und morgen irgendwas anderes.
00:31:04: Also da ist ja schon viel da.
00:31:05: also das ist das Tolle ne?
00:31:07: Ich glaube dass das Gärtnern jetzt deine Aufgabe ist.
00:31:09: Genau.
00:31:10: Nein, ich glaube noch mal du hast es ja auch eingangs gesagt wahnsinnig starke Buchhandlungen, wir haben ganz tolle Buchhänder die jeden Tag Marke leben und Marke vermitteln.
00:31:19: Wir haben Lieblingsbuchhändler das ist was du gerade beschrieben hast, die auch ihre persönlichen Empfehlungen geben.
00:31:25: also ich glaube die Marke an sich lebt sehr stark über Emotion, über auch die Menschen die bei uns arbeiten haben auch den gleichen Gedanken den ich eben Anfangs meinte Kann was, glaube ich, verändern mit meinem Job?
00:31:41: Ich kann etwas bewegen in der Gesellschaft.
00:31:42: Ich kann was Gutes tun!
00:31:43: Das ist für mich eine andere Wertekonstellation als wenn ich sage jetzt noch mal nichts gegen die Mode – ich habe lang genug da gearbeitet aber ich verkaufe einfach das nächste Kleidungsstück weil mit einem Buch erreiche ich was anderes bei Menschen Mit einem Buch kann ich was anderes bewegen.
00:31:59: Mit dem Spiel kann sich die Kinder dazu bewegen, sich zusammen an den Tisch zu setzen oder auch Menschen werden zusammengebracht und verbringen eine gute Zeit miteinander.
00:32:08: Also ich habe einen anderen Purpose als ich den jetzt hab wenn ich halt das nächste Kleidungsstück verkaufe und ich glaube dass trägt das gesamte Unternehmen.
00:32:17: Und was mich überrascht hatte im Vorgespräch, dass du mir auch sagst ist, dass dich das auch überrasacht hat, dass in den Filialen die ganzen Sortimente nie die gleichen sind?
00:32:25: Genau!
00:32:26: Wir reden auch von Buchhandlungen.
00:32:30: Auch da das Verständnis, auch wenn wir groß sind und natürlich im Vergleich zum unabhängigen Buchhandel so viele Buchhandlung haben wollen wir eben diese Lokalität ist uns unfassbar wichtig.
00:32:42: der lokale Bezug die lokalen Sortimente.
00:32:45: wir gucken auch dass wir lokal mit den Schulen sprechen dass wir gucken Wir haben gerade eine neue Initiative auch, Zukunft lesen.
00:32:53: Wo wir Vorleseparten gewinnen die für Kinder vorlesen?
00:32:57: Weil wir sehen jedes dritte Kind zwischen ein und acht Jahren den wird nicht mehr regelmäßig vorgelesen.
00:33:03: Das ist schon krass.
00:33:04: Jedes dritte kind.
00:33:06: Und jedes vierte Kind geht aus der Grundschule raus und kann ich richtig lesen und schreiben.
00:33:11: Und ich finde, das sind so Zahlen.
00:33:13: Da muss man sich sehr bewusst machen da ist was in der Gesellschaft gerade was da passiert, was nicht für uns alle nicht gut ist.
00:33:19: und da meine ich jetzt nicht unseren Buchabsatz sondern dann meine ich damit die Kinder gehen quasi aus der Schule raus können sich nicht differenziert mit Themen vielleicht so gut auseinandersetzen weil sie keine Begeisterung fürs lesen haben.
00:33:30: es hat ihnen mal beigebracht Sie haben nicht erfahren was das heißt was ein buch mit dem machen kann.
00:33:36: Die Thematik, dass es Konzentration fördert.
00:33:39: Dass wir die Vorstellungskraft und Sprachentwicklung damit fördern.
00:33:42: All das versuchen wir jetzt eben auch durch Vorleseparken wieder quasi in die Buchhandelung zu bringen.
00:33:49: bzw.
00:33:50: Auch die Vollleseparten müssen nicht bei unserer Buchhandlung vorlesen.
00:33:53: Sie können auch in der Kita vorlese oder in einem Museum.
00:33:57: Das ist uns ehrlich gesagt egal.
00:34:00: Wichtig ist nur, dass man sich dafür engagiert und das versuchen wird sukzessive weiter auszubauen und da mehr zu machen, damit das wieder in die Gesellschaft kommt.
00:34:08: Und der Grund warum das Sortiment immer anders ist liegt daran dass ihr gar nicht zentral diese Sortimente bestimmt.
00:34:13: Das heißt es ist die Buchhändlerinnen vor Ort in den Buchhandlungen nicht in den Filialen sondern in den Buchhandlungen also gibt wahrscheinlich ein Basisortiment Und dann die Ausprägung vor Ort wird komplett bestimmt von den Menschen, die danach dahinter stehen.
00:34:29: Die einen begrüßen und sagen hey ich habe dafür gesorgt dass der Roman eingelistet wird weil er hat ja vor zehn Jahren dieses Buch ausgebracht als Debüt.
00:34:37: das ist großartig seitdem und ich einer meiner Lieblingsautoren.
00:34:41: Das ist natürlich für jemanden der da hinkommt ein ganz anderes Erlebnis wenn eine Zentrale sozusagen die Regale voll macht und davor jemand steht Genau.
00:34:51: Die Bücher rausreicht.
00:34:52: Und
00:34:52: wir auch darauf vertrauen natürlich, dass die Menschen vor Ort ihre Kunden am besten kennen.
00:34:57: Also ich weiß was meine Kunden wenn sie kommen, was sie wünschen und dadurch das wir ja auf super unterschiedliche Standorte, unterschiedliche Herausforderungen in der Größe der Buchhandlung... Wir sind alle unterschiedlich!
00:35:11: Ergo ist ein Klappsthema es ist ein Kundenthema und damit wir möglichst nah am Kunden sind Haben wir da die Möglichkeit, die Buchhandlung vor Ort sich darauf einzustellen?
00:35:25: Ich finde das sehr außergewöhnlich.
00:35:29: Lass uns noch mal kurz über die Buch Handlungen sprechen, weil ihr habt ja unterschiedliche Größen aber auch solche Dinge wie in Hamburg mit den supertiefen Sesseln und Blick auf einen Alster.
00:35:38: Man denkt so hier wird ja richtig Fläche verbraten in Number One Retail also die Quadratmeter sind da nicht günstig.
00:35:47: Wie viel steckt da... drin was für die Marke wichtig ist und wie viel es ernsthaft Betriebswirtschaft, wo man sagt ja so funktioniert das eigentlich im besten.
00:35:56: Es ist am Ende glaube ich alle wir gucken auf alles Wir sind ein Händler, wir gucken auch betriebs Wirtschaftlich logischerweise Buchhandlung als Third Place Sprich.
00:36:05: Menschen kommen zu uns verbringen Zeit bei uns sagen in der Mittagspause die Mädels und so, ach komm lass uns noch mal zu Talia gehen.
00:36:12: Noch ein bisschen gucken.
00:36:13: Und dann sind sie halt da, dann kaufen die vielleicht nicht beim ersten Mal, vielleicht auch nicht beim zweiten aber lasst sie beim dritten mal kaufen.
00:36:18: Je mehr sie sich bei uns aufhalten desto besser.
00:36:20: natürlich weil sie A an die Marke gebunden werden.
00:36:23: Aber B man ihnen natürlich auch einen Raum bietet wo sie sich auffalten, wo Sie sich connecten können, wo Dialog stattfindet.
00:36:30: Ich bin immer letztens Montags irgendwie weil ich mal im Düsseldorf bin hier in die Buchwandelung Elf Uhr Montags, komm morgens rein und denk so was ist denn hier los?
00:36:41: Das ganze Ding voll jeder Platz.
00:36:42: Und wir haben recht viele Plätze in Düsseldorf.
00:36:45: Darfelorte haben gelesen, haben gearbeitet im Café, in den Sesseln.
00:36:50: Unfassbar!
00:36:52: Aber da sieht man, man gibt den Menschen auch einen Raum... Also ich hab das immer so, wenn ich in die Buchanlagen komme, ich komme runter.
00:37:00: Das hat für mich ein Wohlgesühl mit.
00:37:05: Ein
00:37:05: Priming-Effekt, so wie ein Buch in Bibliotheken ja auch.
00:37:08: Plötzlich wird man ganz ruhig und spricht plötzlich ganz leise.
00:37:11: Ja genau, es gibt einem gutes Gefühl.
00:37:12: also das ist kein... Es ist nicht aufgeregt, es lässt an runter kommen und ich habe dir das glaube ich auch schon mal erzählt.
00:37:19: wenn ich rausgehe und ich bin auch so eine Opfer, dann will da nicht einen Buch mit sondern den direkt fünf Bücher mit weil ich das noch sehe um mich inspirieren lasse.
00:37:30: Das können wir nämlich, finde ich auch ganz gut.
00:37:32: Wir haben eine schöne Auswahl und auch Variants im Sortiment.
00:37:36: Ich habe aber kein schlechtes Gefühl, wenn ich rausgehe.
00:37:38: So das ist anders als beim Mode, wenn wir da noch mal kurz den Link machen.
00:37:42: Da hab' ich dann öfters gefühlt... Jetzt hab' mich schon wieder in Teil gekauft eigentlich.
00:37:45: Habe ich schon so viele!
00:37:47: Bei Büchern habe ich das nicht, weil ich weiß es ist was Vernünftiges.
00:37:52: Und ich weiß, ich habe einen guten Kauf getätigt.
00:37:54: Das ist jetzt nichts Negatives, sondern ich habe etwas Bestand hat und was auch ein Mehrwert hat
00:37:59: Ja und was auch da interessant ist, also diese Qualität dieser Räume.
00:38:03: Das ist auch mit der Modebranche.
00:38:04: übrigens glaube ich... Da ist eine Verbindung.
00:38:06: Also diese keinbare Verschwendung so viel Fläche, so tiefe Sessel das ist doch der Wahnsinn!
00:38:12: Das kann man noch viel effizienter machen.
00:38:14: Rechnet sich aber dann über die Effektivität das du gerade beschrieben hast Mit der Bindung an die Marke.
00:38:20: Und dann hast Du mir ja auch erzählt dass ihr könnt das weil Ihr mest ja alles Ich hoffe das darf ich sagen Dass eure online Umsätze in der Gegend wo so eine Filiale öffnet, sofort nach oben gehen.
00:38:31: Das heißt hier haben wir praktisch der effiziente Kanal da wo es dann wirklich... klick-klick gekauft, der geht nach oben.
00:38:37: Weil die mentale Verfügbarkeit dieses Markenerlebnis, die Brand Experience führt dann dazu wenn ich an einem Buch denke dass sich dann eben leichter an Talia denke oder eventuell sogar eine Art von so sagen man fühlt sich ja beschenkt.
00:38:48: also oh ich kann hier sitzen und bei uns kostet der Kaffee irgendwie nur ein Euro bei Talia.
00:38:52: das ist ja ein wahnsinnig riesen Deal Ja?
00:38:55: Und man fühlt sich beschänkt.
00:38:56: man will dann auch was zurückgeben ja und ob ich dann bei Amazon einkaufe oder bei Talias dann einen Unterschied.
00:39:02: Also toll, schön inspirierend grundsätzlich für Einzelhandel.
00:39:05: Weil was ist der Weg nach vorne gegenüber den Plattformen?
00:39:08: Das ist im Endeffekt nur die Brand Experience, die aber dann natürlich Omni-Channel auch konvertieren muss.
00:39:13: also der gute online Shop kann ich übrigens aus tiefster Überzeugung empfehlen.
00:39:18: Ich bin großer Talia Online Shop Kunde
00:39:22: Ja und da bieten wir, also jetzt zum Beispiel wenn ich da jetzt mal ergänze weil ich jetzt eben so viel über stationär gesprochen habe.
00:39:28: Wir haben sehr starke Social-Kanäle, wir haben jetzt den Book Circle zum Beispiel.
00:39:33: Also wir haben auch dem Buchclub quasi dass man eine Onlinebesprechung machen kann.
00:39:36: Den haben wir unter anderem zb schon mit der FZ zusammen gemacht.
00:39:41: Wir versuchen natürlich auch da die unterschiedlichen Kanäle weil jeder auch Hunde hat ja auch andere Nutzungsverhalten, jeder Kunde hat eine andere Vorliebe oder hat auch andere Zugänge natürlich zur Buchhandlung.
00:39:54: Um da auf anderen Wegen die Kunden zu erreichen und auch emotional mitzunehmen.
00:39:58: Und ich meine das Social natürlich auch stark.
00:39:59: wenn ich mir TikTok und auch Social Videos angucke.
00:40:03: Da kannst du natürlich auch viel machen und da ist ja ein Riesen... Das muss man halt auch sagen profitieren wir natürlich auch von einem Booktalk-Hype.
00:40:09: es ist kein neues Phänomen aber Man sieht die Mode.
00:40:13: So
00:40:13: lange erhalten bleiben das Phänomen?
00:40:15: Ja,
00:40:16: genau.
00:40:17: Es lohnt sich eigentlich, das zu unterstützen.
00:40:18: Das wäre Talia-Sponsored Book Talk.
00:40:21: Das ist ein super Sponsoringgelegenheit!
00:40:23: Wir machen ja unfassbar viel schon in sehr stark im Socialbereich.
00:40:27: Also dann einmal Grüße gehen raus an den Socialteam und machen einen super Job da eben auch die Zielgruppe abzuholen und einfach Menschen und gerade in dem Fall Jüngere für Bücher zu begeistern ihnen auch einen anderen Zugang dazu zu geben.
00:40:43: Weil, ne?
00:40:43: Auch da – und das muss man fairerweise auch sagen – viele ja so New Adult-Young Adult verteuseln.
00:40:49: also das ist dann auch oft mit einer gewissen Überheblichkeit so nach dem Motto Ja, das ist ja keine Literatur oder so.
00:40:55: Nein, das is natürlich keine Literature.
00:40:57: aber ich persönlich bin froh um jeden der Least.
00:41:01: und ob derjenige den Comic liest, ob er ein Manga liest ,ob der New Adult Roman liest Das ist mir ehrlich gesagt egal.
00:41:07: Hauptsache die Person liest
00:41:10: Da möchte ich mich outen.
00:41:12: Mein Sohn hat mich zu Young Adult Literatur gebracht und unter anderem von Corey Doctorow, der ja sehr viel über Tech-Themen geschrieben hat.
00:41:19: Und er hat großartige Jugendbücher geschrieben die man natürlich so wegließt.
00:41:23: Der kennt seinen Publikum.
00:41:25: das Ganze muss richtig knallen, da muss richtig viel schnell hintereinander weg passieren.
00:41:28: aber der thematisiert hochpolitische, der nimmt Hochpolitische Themen für seine Romane zum Beispiel For the Win wo es um Sklavenarbeit von Online Multiplayer Anleinspielern in Asien geht.
00:41:41: Die ist auch ein tatsächliches Phänomen, also wo sozusagen arme asiatische Jugendliche für faule westliche Jugendliche dann irgendwelche Artefakte erspielen bei League of Legends und so weiter damit die dann sozusagen verkauft werden.
00:41:55: da gibt es dann Fabriken Leute die das kommerziell betreiben Und dass ist so die Geschichte hinter For the Win.
00:42:00: Das ist großartig.
00:42:01: danach hat man auch als jetzt kein Gamer hat man wirklich einen Einblick in eine Welt die mir vorher komplett fremd war.
00:42:09: Super geschrieben, toll recherchiert und eben auf Fakten also...
00:42:13: Ja mega spannend!
00:42:14: Und das ist halt das finde ich so cool an Büchern weil sie dir andere Perspektiven eröffnen.
00:42:19: Du siehst Sachen plötzlich anders du hast plötzlich Fakte, weißt du?
00:42:21: Du hörst Sachen und vor allem wenn Sie gut erzählt werden, weil das ist natürlich am Ende auch so es gibt auch Bücher die fängste anzulesen, denkst du oh ja wow Ich bin ja aber anstrengend.
00:42:32: Aber auf der anderen Seite auch dieses Thema, und das ist ja das was die Gesellschaft gerade bewegt den nächsten Swipe irgendwas finde ich langweilig.
00:42:39: Ich gehe direkt zum Nächsten über aber beim Buch musst du auch ein bisschen dranbleiben.
00:42:43: Du lernst vielleicht auch mit Langeweile umzugehen.
00:42:46: Also du lernest Thema länger zu betrachten, länger sich mit Themen auseinanderzusetzen.
00:42:52: Das natürlich wahnsinnig wichtig auch damit wir noch lange Sachen lesen können, lange zuhören können.
00:42:56: nicht immer diese kurze Aufmerksamkeitsspanne also auch dass deswegen ist auch die Literatur egal wie sie geschrieben ist.
00:43:04: Wichtig, damit man sich im Gehirn und auch in der Konzentration beim Menschen das entwickelt, dass man lange zuhören kann oder länger, sagen wir es mal so.
00:43:14: Aber man merkt an dir auch, wie du darüber sprichst, wie Starks- und Purpose nach Innen auch wirkt?
00:43:19: Also das heißt eine Sinnkonstruktion, warum machen wir das eigentlich, dass jeden Tag da irgendwie diese Bücher ins Regal stellen und in Einkaufszentren Bücher verkaufen, ist natürlich was ganz anderes um Geld zu verdienen.
00:43:31: oder was du gerade beschrieben hast, ja wir helfen wirklich auch Menschen ihre Urteilskraft zu entwickeln und die Gesellschaft.
00:43:38: Also es ist ein gesellschaft stabilisierende Funktion also Bildung etc.
00:43:42: Und das ist schon mal toll!
00:43:45: Und das Erlebnis vor Ort, ihr habt ja ein Erlebnissystem geschaffen dann Amazon, wenn der Form nicht bieten kann.
00:43:51: Wie übertragt ihr das denn in den digitalen Raum?
00:43:54: Also gibt es da Parallelen zwischen dem was die Leute in der Filiale erleben und dem was sie digitaler leben.
00:43:59: also wir sind sehr stark dran auch was jetzt Conversation Commerce angeht.
00:44:04: was kann man da noch machen um den Kunden nochmal stärker wie bei unseren Lieblingsbuchhändlern die wir auch online ja wiederfinden ich weiß nicht ob du's dir schon mal angeguckt hast, also die Lieblingsbuchhändler findest du auch online bei uns?
00:44:16: Oder zum Beispiel kannst du in der App, kannst du dir angucken hier das ist mein ein Buch dass ich mag und dann gibt er automatisch Empfehlung quasi wenn du das vorher gelesen hast.
00:44:23: Dann könnten das passende Empfehlungen für dich sein.
00:44:26: wie alle basieren dann wieder auf unseren Lieblungsbuch Händlern.
00:44:28: Also wir versuchen da schon sehr stark Filiale und unseren unseren Online Shop zu verbinden und da natürlich auch eine Connection zu schaffen.
00:44:41: Ich weiß, worüber du sprichst.
00:44:42: Kurz noch mal für die Hörer.
00:44:43: Das heißt wir haben hier diese handgeschriebenen Empfehlung in den Filialen und ihr habt dann das digitalisiert.
00:44:50: aber es ist also nicht über ein Algorithmus digitalisiert sondern es ist immer noch die menschliche Empfehung von denen, die das tun und die sagen wenn du das magst, dann magst du das Und daraus habt ihr praktisch die Datenbasis geschaffen, die man dann digital abrufen kann.
00:45:03: So wie für Musik gibt's ja sehr Wenn du den Song magst Dann guck dir doch den Künstler mal an.
00:45:07: und das eben für Bücher Ja toll Das ist, genau.
00:45:10: Und dann hast du diese persönliche Bindung auch wieder?
00:45:13: Richtig!
00:45:14: Und da gibt es eben deswegen Book Circle... Also ich sag mal, wir gucken halt natürlich, dass wir auf den verschiedenen Kanälen jetzt über YouTube sonst Empfehlungen geben, Spieleempfehlung machen, das machen dann unsere Mitarbeiter teilweise selber auch.
00:45:28: Da sitzt ja nicht jemand, dem wir dafür anstellen, sondern die geben dann eigene Empfehlungen auch und sagen, das habe ich ausprobiert so laufen die Spiele, guck mal das muss man beachten.
00:45:36: also Ich glaube, die Kunst ist darin möglichst nah an menschlich zu bleiben und sehr nah auch an uns als Marke zu bleiben.
00:45:46: Wenn wir selber viele Sachen umsetzen und das nicht rausgeben.
00:45:52: Also wir haben schon viele Sachen, die wir tatsächlich einfach selber machen aus uns heraus.
00:45:55: Und das ist, glaube ich, auch die Stärke, die Talia da hat.
00:46:00: Einige Handelserfahrungen aus der Beobachtung von der Zeit.
00:46:02: Was hast du da, was waren so die meist die größten Fehler?
00:46:05: Die Händler im Kampf gegen diese Plattform macht gemacht haben?
00:46:11: Ich glaube eine Sache die Du vorhin kurz angesprochen hast nur auf effizient aus der Effizienz auf der Fläche zu achten weil wenn Du eine Sache machst und Spaß am Personal Und an dem Erlebnis vor Ort Nimmst Du dir das weg was andere dann leisten.
00:46:27: also ich sag mal muss ich sagen, Peck und Kloppenburg.
00:46:30: Ich habe lange bei P&C gearbeitet.
00:46:32: Ich hab gerne immer da gearbeitet aber da zum Beispiel ... P& C war früher immer bekannter für die besten Leute aus der Fläche zu haben, die dich beraten haben.
00:46:40: Sehr sehr lange war das so!
00:46:43: Aus meiner heutigen Sicht würde ich sagen dass es jetzt aktuell nicht mehr so weil man eben da Effizienzgetrieben ran gegangen ist gesagt hat nie ich brauche gar nicht so viel Personal auf der Flächen wir können weniger haben das braucht man alles gar nicht.
00:46:54: Man hat sich aber damit eigentlich was genommen was ein Differenzierungsmetma war nämlich die gute Beratung und die Menschen vor Ort, die dich dahin geführt haben auch zum Produkt.
00:47:03: Das ist
00:47:04: z.B.,
00:47:04: was da würde ich persönlich nie ran sparen.
00:47:08: Natürlich muss man sich das aus wirtschaftlichen Gründen auch angucken aber... Man muss sich halt überlegen wofür will ich als Marke stehen?
00:47:14: Und was ist mein Differenzierungsmerkmal?
00:47:20: zu den Lokalzeitungen, die dann immer zentrale Redaktionen eingerichtet haben und dann lebt gar kein Redakteur mehr vor Ort.
00:47:27: Und der einzige Grund warum ich die Lokal-Zeitung eigentlich noch kaufe, damit ich lokal qualitativ guten Journalismus morgens am Frühstückstisch noch lesen kann.
00:47:37: Wenn das alles nur noch die DPA-Meldung sind... Da kann ich am Schluss die Lokalzeit komplett abstellen.
00:47:42: Richtig!
00:47:42: Das heißt, genau diese Lokalisierung hätten sie stärker finanzieren müssen und den Rest eher auf der Hygienefaktor, so die Headlines ... Genau.
00:47:53: Du bist ja ein starker Verfechter auch von Kooperationen.
00:47:57: Was ja einen Trend ist in der Markenführung?
00:47:59: Warum steckt für dich da so viel Musik drin?
00:48:01: Ich glaube, die Möglichkeit mit anderen Marken zusammen sehr klassisches, win-win-win.
00:48:11: Wir haben was davon die andere Marke hat etwas davon und der Kunde hat was davon weil am Ende das ist entscheidend ich brauche keine Kooperation machen die dann keinen Mehrwert für den potenziellen Kunden haben aber da die Kraft raus zu schöpfen weil wir machen gute Sachen andere machen gute Sagen wir tun uns zusammen und dadurch kann ja noch viel mehr erwachsen und wir können andere Zielgruppen erschließen an die wir sonst vielleicht nicht unbedingt dran gekommen wären Und vor allem mit Themen erreichen, die dir sonst vielleicht da nicht stattgefunden werden.
00:48:41: Hast du da Beispiele für?
00:48:42: Was sind da besonders erfolgreiche Beispiele?
00:48:45: Wo ihr sagt das hat super geklappt und dann vielleicht auch woran erkennst du ob eine Kooperation nicht klappt?
00:48:50: entweder aus der Beobachtung oder weil es selber schon erlebt hast.
00:48:53: Also ist jetzt kein Riesenbeispiel.
00:48:54: aber wir haben ja gerade im Rahmen von Back to School haben wir mit Superstreusel einer Kooperation gemacht und haben gesagt wir testen uns einfach mal was können wir denn da vermitteln?
00:49:05: Erklär
00:49:05: kurz den Hörern, weil nicht alle Superstreuse
00:49:07: kennen.
00:49:10: Die Verzieren Kuchen und haben alles so was quasi Sachen hübsch macht.
00:49:15: die haben natürlich auch eine Zielgruppe im Bereich Familie und Kinder.
00:49:18: Wir haben mit denen zusammen einen Riel gemacht zur Einschulung Mit dem Talino und haben dann ein Produkt gemacht das bei uns auf dem Kanal gepost wird.
00:49:30: Und unser Kanal, grundsätzlich ist es auch.
00:49:33: Also das Detailier Family-Kanal nicht der Hauptkanal.
00:49:36: Es war unfassbar verrückt, wenn wir sechshundertzehntausend Aufrufe für ein Video, wo ich nicht gedacht hätte, dass was so abgeht... Wir haben so einen Nerv getroffen beziehungsweise, ja?
00:49:46: Das ist jetzt eine kleine Kooperationssache!
00:49:48: Das ist kein Riesending.
00:49:48: aber da sieht man, wenn ich ein gutes Thema habe und den Kunden einen Mehrwert mitgegeben, die fanden's all offensicherweise cool.
00:49:57: Dann funktioniert das für Superströße genauso wie für uns und wir haben den Kunden mit einem Mehrwert erreicht, weil er einen schönen Tipp hatte.
00:50:03: Der hat so kleine Schultüte haben die gebastelt ne?
00:50:05: Das ist ein Kuchen der sowieso eine Schultütter aussieht ja also gar nichts Wildes.
00:50:12: Und das Buch.
00:50:13: und Talia, wie spielte das eine Rolle in dem Video?
00:50:15: Buch gar nicht.
00:50:17: Sondern wir haben den Talino, der die Back-to-School...
00:50:19: Den Charakter ergibt.
00:50:21: ...den
00:50:21: Buchstaben Tiger.
00:50:21: quasi haben wir da eingebunden und haben gesagt, jetzt ist wieder Zeit!
00:50:25: Es geht wieder zur Schule zurück.
00:50:26: Der Buchstabentiger ist Teil davon und haben das quasi aufgeladen.
00:50:31: Und auch wieder so toll, der Buchstaben Tiger.
00:50:35: Ich mag den Namen auch und wenn man denen dann bekannter macht das ist ja auch aus der Effektivnessforschung gerade etwas was aus der Mode gekommen ist.
00:50:42: in den achtziger Jahren gab es ganz viele Maskottchen und die sind irgendwie alle weg.
00:50:46: aber die die noch da sind Die M&M Characters Ja und früher Tony the Tiger und wie sie alle hießen dir in Sekunden Aber heute ein Charakter der Dirk Nowitzki ist eigentlich auch ein Charaktor.
00:50:55: Der Dirk nowitzki kommt ins Bild gelaufen.
00:50:57: ich weiß Ehingedieber, das heißt ich hab ja schon mal einen riesen Vorteil überhaupt weil die Marke so schnell aktiviert wird über diese Charakter.
00:51:03: Da habt ihr ja einen kleinen Schatz wenn er den jetzt so konsequent medial auch wieder inszeniert und mit Geschichten... Der kann auch handeln der kann auch Dinge tun, ne?
00:51:12: Der kann repräsentieren.
00:51:15: Das ist ein schönes Beispiel
00:51:16: Könnt.
00:51:16: noch ein anderes Beispiel also wir haben hier Frankfurt allgemeine Zeitung mit der wir, ich hatte das eben schon mal kurz erwähnt auch im Book Circle einen Buch besprechen.
00:51:26: Da gibt es dann eine Buchbesprechung und danach wird das gemeinsam quasi ein Event vor Ort wo dann auf die Zielgruppe kommen.
00:51:32: Das war auch sehr erfolgreich weil Die Frankfurter Allgemeine Zeitung natürlich auch das Bestreben hat, logischerweise wieder an andere Zielgruppen zu kommen.
00:51:40: Wir hatten es eben beim Thema Zeitungen.
00:51:43: Da ist der Bedarf da, auch an Erlebnisse und Events zu kommen und das Spektrum zu erweitern.
00:51:49: Und für uns natürlich auch spannend, weil's eine gute Zielgruppe ist.
00:51:53: Und die zwei Themen zusammenzubringen, dass wir sagen, hier haben wir ne Ziegruppe, die finden wir aus Buchsicht interessant.
00:51:59: Wir bringen die Orte mit und auch eine spannende Zielgruppel für die FHZ Und das zu merken und dann zu sagen, wir haben einen gemeinsamen Buchclub.
00:52:07: Hier wird gemeinsam gelesen, einmal digital und danach auch vor Ort.
00:52:11: Das sind so Themen, das verlängern wir natürlich über die FZ und auch bei uns.
00:52:17: Genau!
00:52:17: Da gibt es noch mehr Beispiele.
00:52:19: Ich hab's ja schon mit Harry Potter
00:52:21: Anwohner.
00:52:22: Es geht in verschiedene
00:52:22: Richtungen.
00:52:23: Wir haben eher Erlebnisstärkeren wo es um... quasi Erlebnis vor Ort geht, dann gibt es die Events, die eher inhaltlich getrieben sind wie jetzt die FHZ.
00:52:33: Also wir haben so verschiedene Kooperationsmodelle quasi, die wir natürlich auch auf verschiedenen Nutzen bedienen.
00:52:40: Was sich da so ein bisschen abbildet ist ja fast auch wie eine Plattform also eine sehr hochwertige Plattform, die für andere Marken wiederum interessant werden, wo wir die OMR das ja in unserem Bereich hervorragend geschafft hatten.
00:52:54: und das heißt Ihr werdet dann auch ein bisschen fast wie zu einem Media-Anbieter.
00:53:01: Das heißt, ihr bietet Zugang zu bestimmten Zielgruppen höher gebildet, lesefreundlich
00:53:06: etc.,
00:53:07: und das sowohl live als auch über eure Kanäle.
00:53:11: Da steckt doch was drin!
00:53:12: Das ist richtig cool.
00:53:16: Red Bull wird ja eigentlich geführt wie einen Medienkonzern.
00:53:19: Und am Schluss ist die Manifestation eine Dose?
00:53:22: Ja man muss halt da immer beachten... Und das ist, glaube ich am Ende wichtig.
00:53:26: Dass man sich nicht an jeden verkauft.
00:53:28: also es geht nicht nur darum eben jede Kooperation mitzunehmen um.
00:53:32: irgendwie wissen wir auch bei der anderen oder anderen Sache wenn wir jetzt über Retail-Media sprechen Das haben wir ja auch noch in Kinderschuhen aber da sind wir dran.
00:53:41: Aber man muss natürlich vorsichtig sein.
00:53:43: gerade finde Ich würde Talia weil wir eben halt auch Wir sind eben nicht obi wir sind Auch Nicht.
00:53:50: Also wir Haben anderes Standing finde ich Inhaltlich und von der Wertigkeit Der Marke dass man vorsichtig sein muss im Hinblick auf den Fit der Marke.
00:53:58: Und ist das, was wir da zusammen erzählen?
00:54:01: Ist die Story glaubwürdig?
00:54:03: Ist das passend zu Talier oder verkaufen uns jetzt gerade damit?
00:54:07: Also so dieses Thema glaube ich ist sehr relevant und ist natürlich auch... Ja, muss man sich auch durchsetzen im Unternehmen!
00:54:15: Genau, dann mal so ein bisschen praktisch sozusagen.
00:54:18: Gibt es da einen Prozess wie er ... Ich denke erst kommen ja viele Leute auf euch zu?
00:54:23: Gibt's da so'n gedanklichen Prozess oder wirklich ein Entscheidungsprozess?
00:54:27: Welche Kooperation macht Sinn und welche nicht?
00:54:28: Oder passiert das doch aus dem Bauch häufig?
00:54:31: Also aktuell ist es sehr aus dem Bauch getrieben.
00:54:34: Ich bin gerade dran mit anderen Bereichen, dass wir das bündeln strategischer aufsetzen weil wir dadurch da so groß sind.
00:54:42: ich habe eben schon mal gesagt, wir haben sehr viele Einflugschneisen und auch sehr viel Motivation Themen umzusetzen.
00:54:48: Das muss aber nach vorne raus ein bisschen anders orchestriert werden damit wir dann natürlich A auch die ganzen Kooperationen umsetzen können Und wie sie auch vernünftig umsetzten Weil das ist das Thema was wir vorhin kurz hat, tue Gutes und rede drüber.
00:55:01: Wenn ich jetzt dreißig Kooperationen mache ist aber am Ende keiner mehr mitbekommt weil ich alles schnell schnell und nicht größer denke gehen natürlich auch Sachen verloren.
00:55:11: Ja und auch das was wir vorhin besprochen haben für die Filialen so wie man die frag wofür steht denn die Marke eigentlich?
00:55:19: in fünf Milliarden, fünf verschiedene Antworten kriegt.
00:55:20: So kommen ja auch Leute auf die Filialen zu, dass sie sich engagieren für irgendwas und das da auch ein klarer Filter hinter ist.
00:55:27: wir haben jetzt hier die weiß ich nicht die Shooting Range, die Gotcha Shooting Range Die gerade neu aufgemacht hat und die bekannt werden möchte.
00:55:34: Ist das jetzt ein passender Kooperationspartner?
00:55:36: Das ist nicht.
00:55:36: wenn Ja warum bis halb und so weiter?
00:55:39: Genau
00:55:40: Und wir gucken schon natürlich gemeinsam darauf.
00:55:43: aber es muss trotzdem klares Regel sehr geben.
00:55:47: Dann lass uns mal, weil wir sprechen schon darüber, dass ihr selber zu einem Art Medienkanal werdet.
00:55:52: Ihr seid ja kein klassischer Werbetreiber.
00:55:53: also wir haben gerade eine Analyse gemacht von den hundertzwanzig größten Werbetreibenden Deutschlands.
00:55:59: Da seid ihr nicht auf den Forder- und Plätzen mit dabei vom Budget.
00:56:05: Und wir haben die Brand Experience daneben gemapped, das ist das Interessante, DM gehört auch nicht dazu, es aber auf Platz eins beim Thema Markenvertrauen und dass das komplett über die Brand experience steht.
00:56:16: Das an dieser Stelle nochmal gesagt wird daran interessert kostenfrei da mal ein bisschen sich mit zu beschäftigen in vier Generationen markenspiegel.de eingeben und dann mal schauen ob die eigene Marke dabei sozusagen kein klassischer Werbetreibender.
00:56:29: Aber welche Rolle spielt denn Media in eurem Markensystem überhaupt?
00:56:33: Media spielt natürlich eine Rolle, momentan noch sehr stark aus der Performance heraus hat auch viel glaube ich mit der Historie des Unternehmens zu tun.
00:56:40: Ich glaube, Palier ist sehr stark immer performt über wir machen eine Buchhandlung auf es funktioniert Wir sind da und vor Ort und das ist unsere Stärke.
00:56:49: aktuell noch natürlich dass wir eine hohe Verfügbarkeit haben.
00:56:53: Ich kriege immer zu lustig, ich hab gestern noch von einem, der auch bei einer Agentur ist.
00:56:56: Er sagt hey, jetzt haben wir irgendwie gesprochen und jetzt ... Ich seh euch überall!
00:57:00: Überall wo ich hinfall sehe ich euch.
00:57:02: Das ist natürlich eine Stärke weil wir tatsächlich einfach auf viele Buchwandungen haben.
00:57:07: Wir haben viele TOS- und auch Omni Channel sind wir stark unterwegs.
00:57:12: Und dadurch dass man den Omni channel stark aus und aufgebaut hat, ist da natürlich viel Geld reingeflossen.
00:57:17: Deswegen, glaube ich auch ist das Thema Kooperation und das Thema mehr wieder in Marke.
00:57:21: Auch investieren und Marke fördern ein Thema was wir jetzt weiter fokussieren dass da halt mehr passiert.
00:57:27: nochmal rund um das thema marke.
00:57:30: deswegen siehst du uns auch nicht in den riesen spendings.
00:57:33: Nee, genau.
00:57:34: Und das muss ja auch nicht schlimm sein.
00:57:36: Weil ihr habt ihr produziert trotzdem durch die ganze Veranstaltung Oberfläche aber es ist da... Das ist natürlich schade wenn sowas tolles also so etwas was ja auch extrem markenbildend ist dann doch nicht die Reichweite bekommt, die es verdient.
00:57:49: Also das war ja noch nicht!
00:57:51: Aber das ist gut.
00:57:58: Dieses Erlebnissystem, was ihr da geschaffen habt Ist ja auch eine kreative Leistung, das ist ein Gestaltgefühl.
00:58:07: So und da würde mich mal interessieren wie ihr diesen Gestaltprozess bei euch intern eigentlich wieder organisiert ist also die Wiedererkennbarkeit der Marke trotz der Lokalisierung immer sozusagen sichergestellt wird.
00:58:23: gibt es da Tipps im Sinne von was kannst du Marken, die so viele unterschiedliche Touchmines haben und in der Flächesendung mit so vielen Menschen arbeiten.
00:58:32: Was kannst du denen mitgeben?
00:58:34: So gelingt das besser oder vielleicht auch einen Scheitern beschreiben, woraus man dann etwas lernen kann aber natürlich auch gerne die Dinge, die gut funktionieren.
00:58:43: Also ich glaube am Ende muss es eine gute... Plattform geben, bei der sich alle an den Werbemittel bedienen können.
00:58:50: Weil ich sag mal so wenn ich jetzt über Kommunikationssprecher das natürlich mit werbemitteln was zu tun?
00:58:55: Wie beliefe ich die einzelnen Buchhandlungen?
00:58:57: wie haben sie Zugang zur Werbematrialien, die Sie lokal anfassen können und da gut aufgestellt zu sein dass man einen guten Zugang hat zu Werbermitteln, dass sie nicht abhängig sind von Ich schreibe irgendwie ein Ticket und dann dauert es irgendwie keine Ahnung drei Wochen bis ich irgendwas bekomme Und dann kriege ich eigentlich kein Feedback.
00:59:16: Also das Thema Zugänglichkeit, Plattform.
00:59:21: Unabhängig also dass man recht schnell an Werbemittel kommt und auch den Buchhandlungen schnellen Zugang ermöglicht.
00:59:27: ich glaube das ist was um sicherzustellen dass du vor Ort markenkonform Auftritts mit entscheidend aber es hat auch etwas mit Kontrolle zu tun.
00:59:38: also sprich na es muss immer vor Ort auch jemand noch mal draut schauen können weil am Ende natürlich Und das ist ja nicht, die Leute handeln ja aus absolutem Willen was zu kommunizieren.
00:59:49: Das ist erstmal nichts Negatives.
00:59:51: Vergessen aber eben oft diesen Markenraum der da drum herum passiert und wie man das macht.
00:59:56: Also ich habe eine sehr lustige Umsetzung gesehen letztes Jahr im Sale, da hatte dann jemand auf das Plakat mit Edding nochmal drüber gemalt und Messages gemalt.
01:00:08: Das war natürlich für mich... Da bin ich schnell, kurz mal habe ich Herzgrasen gekriegt.
01:00:13: Derjenige wollte da schnell was kommunizieren, hat den einfachsten Weg gesucht.
01:00:18: Das meine ich halt mit... Da muss natürlich dann irgendeiner mal drauf gucken und auch sagen du Achtung das geht aber bitte nur nicht!
01:00:25: Hier kannst du es bestellen wir liefern dir das auch schnell.
01:00:27: Aber man sieht eben man möchte handeln und man möchte agieren Und man muss dem Menschen die Tools dafür geben dass sie auch agieren können.
01:00:36: Also technisch, also plädiere es gerade auch für eine technische gute Plattform.
01:00:40: Macht's ihnen leicht richtig zu handeln so als Struktur.
01:00:44: Was mich interessiert ist bist du eigentlich für das Thema Marke auch involviert in dieser Konzeptentwicklung?
01:00:50: Für diese nicht klassischen Maßnahmen wie zum Beispiel die Events vor Ort, wie dieses Übernachtungsgeschehen.
01:00:59: Das ist ein Teil von, wie ihr Marketing versteht.
01:01:02: Es treibt ja gar nicht so viel Kommunikation, ne?
01:01:05: Wir haben ja an Events knapp acht Tausend im Jahr.
01:01:10: Das ist auch schon eine ganz schöne Zahl.
01:01:13: und das geht von eben einer kleinen Lesung.
01:01:16: Wie nennen sie so Schamant-Wasserglaslesung für die klassische, wo jemand sitzt und liest bis hin zu Bidazzeln von Büchern, wo?
01:01:26: die sind oft Mädchen, aber natürlich nicht nur ... kommen und dann die Bücher bekleben können mit kleinen ... wie nennt man das?
01:01:37: Also was ich meine, die können so kleine Steinchen da draufkleben.
01:01:41: Genau diese Schmucksteine.
01:01:44: Oder wir machen spielerabende, sowas gibt es zu uns auch.
01:01:47: oder du kannst zu uns kommen und Mangast zeichnen lernen.
01:01:51: Du kannst zu us komm'n Hekel lernen.
01:01:54: Wir haben wirklich eine sehr hohe Varianz an verschiedenen Themen, die du bei uns erleben kannst und auch vor Ort machen kannst.
01:02:03: Und natürlich auch größere Events, die wir dann zentral seitlich steuern.
01:02:06: Also wir haben so ein Event-Katalog – auch das wichtig!
01:02:09: Es gibt einen Event- Katalog.
01:02:10: daraus können sich die Buchhandlungen bedienen und können sie dann lokal umsetzen plus halt.
01:02:15: wir haben dann zентrale Events, durch uns aus der Zentrale mehr gesteuert sind als durch die einzelnen Buchhandlungen, weil sie dann halt auch mehr Markenimpact haben und größer sind.
01:02:23: Und also beispielsweise das Frankfurter Buchmesse sind wir jetzt auch gerade dran.
01:02:28: natürlich mit Hochdruck ist ja das für uns ein sehr wichtiges Event.
01:02:31: logischerweise und da gibt es einen Riesenstand und Aktion drumherum alles was da des Buchherzhörers schlagen lässt.
01:02:40: Da sind wir grad dran.
01:02:41: Die Leute dann auch natürlich für die Marketallier zu begeistern.
01:02:45: Ja Das heißt dieser Katalog, da bietet ihr dann auch mit Künstlern oder mit Autoren zentral den ganzen Buchhandlungen an.
01:02:58: Was sie sozusagen buchen können macht ihnen dadurch die Organisation leichter und okay...
01:03:04: Oder es gibt ein Lese-Koffer, dann können die bestellen.
01:03:07: Dann kriegen sie so einen Koffer von uns geliefert mit ganz vielen Büchern drin den Sie an Kitas geben können und so weiter.
01:03:12: also wir versuchen möglichst viel den Häusern zur Verfügung zu stellen dass sie lokal agieren können.
01:03:20: Wir haben natürlich im Hinblick auf Steuerung gewisse Themen in der Hand haben damit da nicht irgendwas passiert sondern man schon eine gewisse Steuerung auch mit drinnen hat.
01:03:27: das muss ja Dann mal Zusammenspiel, also mit dem was geben wir und was wird dann noch lokal adaptiert oder was gibt es an lokalen Input noch.
01:03:36: Aber wir versuchen natürlich da auch am Ende immer die Buchhandlung zu unterstützen weil das ist finde ich auch eine Aufgabe des Marketings.
01:03:43: Ist ja kein Selbstzweck, ne?
01:03:44: Also ich versuche natürlich... Wir versuchen am Ende auch den Verkauf zu unterstützen sei's im Online-Seis am POS Das ist erwuscht.
01:03:51: aber dass wir auch unterstützend natürlich tätig sind.
01:03:55: Da ist ja die Beziehung zu den Filialen, also die Akzeptanz ein ganz wichtiger Faktor.
01:03:59: Was tust du dafür um da deiner Stimme Gewicht zu verleihen oder dass sie bereit sind die Dinge mitzugehen wenn ihr mit einer Idee aus der Zentrale kommt?
01:04:08: Also ich glaube wichtig oder eine auch der wichtigsten Funktion wie man im Marketing hat, man ist immer in meiner Schnittstelle.
01:04:15: Man muss immer sehr eng sein mit den verschiedenen Bereichen das heißt mit dem Vertrieb und auch wichtig Je nachdem wie ein Unternehmen tickt, auch das haben viele nicht auf dem Schirm.
01:04:28: Es gibt ja Unternehmen die sind sehr marketing orientiert.
01:04:31: du hast eben Red Bull gesagt ich glaube diese super Marketing getrieben.
01:04:35: Guckst du dir aber viele deutsche Marken an?
01:04:37: Auch ältere Marken sind gerade Händlermarken oft eben Einkaufs oder Vertriebsgetrieben.
01:04:44: so dass muss man wissen wenn man Marketing macht für so einen Unternehmen.
01:04:48: da kannst du nicht sagen Ich drück einfach mein Stiefel durch weil ich aus dem Marketing möchte irgendwas machen Das ist nicht die Idee sondern du musst sehr eng dich verknüpfen mit dem Vertrieb, mit dem Einkauf.
01:05:01: Hier bei uns wird es category management genannt.
01:05:02: also Du musst enge Verbindungen schaffen damit du die Themen weil nochmal ich will auch kein Thema durchdrücken wo zum Beispiel der Vertrieb nachher sagt ganz ehrlich totaler Spaß sind.
01:05:13: warum haben wir denn den Scheiß jetzt hier gemacht?
01:05:15: Haben wir gar keinen Bock drauf!
01:05:17: Weil wenn ich das mache verliert man natürlich auch Glaubwürdigkeit, was aber nicht heißen soll.
01:05:22: Dass man sich für seine Themen kämpfen soll sondern ich habe ein Thema wo ich glaube das finde ich stark Ich möchte das pushen und dann hole ich mir das Feedback dazu und sage du pass mal auf hier lieber Vertrieb ich hab eine Idee Was meinst Du?
01:05:38: So und dann sagt er ja Grundidee finde ich super Aber die und die Sachen an denen sollten wir noch drehen sag ich okay alles klar nämlich mit Lassen wir mal gucken, wie wir das dann auf Fläche... Also sprich die Leute mitnehmen.
01:05:50: Mit für die Themen zu begeistern und dann quasi auszurollen?
01:05:54: Weil das Problem ist eben ich... Du hast es ganz am Anfang gesagt Es hat nicht... also es hat keinen Selbstzweck.
01:06:01: Es kein Ego-Thema.
01:06:03: Ich hab bis und das gemacht Und ich möchte's rausbringen.
01:06:06: Sondern ich möchte ja der Marke Talia und damit den Puchhändlern veroert oder eben im E-Com die möglichst beste Basis bieten, die Produkte zu verkaufen und auch die Produkte an den Mann und Frau oder wen auch immer bringen.
01:06:25: Also ich möchte das wir uns gut darstellen können und wir das fördern damit Menschen ans Buch und ans Spiel kommen.
01:06:33: Ja also was ich daraus höre du erklärst du hilfst dem Vertrieb zu verkaufen mit deinen Maßnahmen und vermittelt es?
01:06:42: Genau.
01:06:43: Weil du musst, also nochmal Marketing hat auch ein Selbst-, also ne?
01:06:46: Es ist nicht nur dass der Vertrieb mir dann sagen muss das ist okay aber ich bin natürlich viel stärker wenn der Vertriebe auch die Message mitträgt so weil am Ende sind das die Leute die das Thema auch noch außen verkaufen.
01:07:01: Ja und da hast Du mehr und der Umgang was da durchklingt ist ja die ganze Zeit der umgang mit den eigenen Leuten.
01:07:07: Also das heißt, da auch den richtigen Umgang zu finden um Dinge überhaupt kraftvoll zu machen.
01:07:13: Das passt aus der sozusagen aus dem Kern heraus zu wachsen.
01:07:17: gerade heute mit Christian Rädsch haben wir auch darüber gesprochen als der Ion Eon neu positioniert wurde dann ging erst mal neunzig Prozent der Energie nach innen damit die Augen leuchten ja also dass das nochmal mitgenommen für Markenverantwortliche dass da vielleicht auch nicht immer genug Energie nach innen eingesetzt wird.
01:07:39: Dann beschwert man sich darüber, dass die Kampagne, die ja großartig gedacht war und super Strategie lag dem zugrunde dann doch irgendwie nicht zündet weil das Erlebnis in der Filiale vielleicht nicht mehr dazu passt oder die Leute sich falsch verhalten.
01:07:51: Wenn du insgesamt jetzt mal so ein bisschen zoomen wir mal raus so insgesamt auf die Branche guckst Markenführung Marketing Was siehst Du da?
01:08:00: was bewegt sich da?
01:08:02: guter Weg schlechter weg?
01:08:03: machst du dir über Dinge sorgen wünsche dir Dinge anders?
01:08:08: Naja gut, es bewegt sich natürlich unfassbar viel durch Kali.
01:08:12: Das ist logisch.
01:08:13: also ich glaube das geht ja an keinen vorbei.
01:08:17: Umso wichtiger glaube ich ist es dass man mit einer Marke sehr stark ist, dass man genau weiß wo man hin will und auch wofür man steht.
01:08:25: Also ich sag mal gerade über Fotos und Bilder, du hast es vorhin gesagt.
01:08:29: Du kriegst schnell natürlich Austauschbarkeit hin, weil viele auf dasselbe Pferd auch springen können.
01:08:33: Die können sich irgendwo was abgucken.
01:08:35: Ich geb's mal schnell ein, prompte mir ein Bild dann sehe ich plötzlich genauso aus.
01:08:39: Ich kann aber das, was ich als Gefühl vermittelt oder auch das,was ich am POS hab, das kann nicht kopieren.
01:08:45: Das ist nicht kopierbar!
01:08:47: Und daran muss man festhalten.
01:08:49: und ich glaube, das muss man noch viel stärker... rausarbeiten und klarer machen, dass das die Assets sind.
01:08:54: Die uns auch nach vorne raus sichern werden.
01:08:56: weil du hast es vorhin auch gesagt bei uns Buch kann jeder verkaufen.
01:09:01: Es geht also da könnte viele verkaufen.
01:09:02: so warum soll ich für den buch kauf zu Talia kommen?
01:09:05: Es kommt nicht über den Preis, sondern ich muss über das Erlebnis kommen.
01:09:09: Ich muss über die Marke kommen, weil ich vielleicht auch einen anderen Mehrwert habe und ich kann noch andere Sachen mit einkaufen.
01:09:14: Ich hab ein One-Stop-Shop, ich komm vorbei und kaufe noch das Geschenk mit oder nehme noch mal eben was auf dem Weg mit.
01:09:19: Lass mich noch inspirieren, da ich noch irgendwas toll fand.
01:09:23: Auch bevor ich bei Talia angefangen hab bin ich oft reingegangen und guck einfach mal so net.
01:09:29: Ja?
01:09:30: Diese Inspirationskäufer zählen mich dazu... Und dieses Erlebnis quasi das, was den Unterschied macht, warum ich jemanden aufsuche oder eben halt nicht auch suche.
01:09:41: Daran muss man festhalten und sehr klar machen weil viele Themen natürlich jetzt durch den Zugang zu KI ausversparen werden.
01:09:52: Und was da auch drinsteckt ist wie wir am Anfang sagt man ja eine sehr komplexe Aufgabe?
01:09:57: Das ist aber gut so!
01:09:58: Weil wenn man die bewältigt ist sie sehr schwer kopierbar.
01:10:01: D.h.,
01:10:02: jede Frage sollte sich eigentlich die Frage stellen, was ist denn die Komplexität, die ich am besten beherrsche und die zu maximieren in der Lösung?
01:10:10: Weil das ist dann etwas, was auch nicht von der KI leicht kopierber wird, weil sonst KI würde immer mittelmaß sein.
01:10:19: Und Marke lebt dann ... Ist alles andere als Mittelmaßes.
01:10:23: eben dieser Unterschied, dahin führt mit deiner Nutzen-Awartung zum Beispiel.
01:10:28: Oh, Inspiration!
01:10:29: Da geh ich doch einfach mal hin weil es so schön ist und weil die so nett sind ja dem Menschen.
01:10:33: Ja klasse.
01:10:36: Voll also sehr spannende Aufgabe, sehr wertvolle Aufgabe der du dich da verschrieben hast und ich wünsche dir da sehr viel Erfolg mit.
01:10:46: Ich würde gern für den Abschluss für unsere Hörer ein bisschen deine Learnings was du in deiner Karriere vielleicht noch mitgenommen hast, zusammenfassend.
01:10:55: Was auch ein Spannungsfelder zum Beispiel die du vielleicht früher gerne hättest verstanden hättet wo du sagst heute das hätte mir geholfen wenn ich es bis in früher verstanden hätte?
01:11:04: Also ich glaube das eine ist dass was sie eben schon mal kurz angesprochen hat.
01:11:08: man muss sich sehr bewusst sein an was für einen Unternehmen gehe ich und wie tickt das Unternehmen A im Hinblick auf Unternehmenskultur aber auch im Hin Blick auf Wie versteht das Unternehmen Marketing und die Rolle des Marketing?
01:11:21: weil wenn ich als Marketier eine Rolle angehe und auch in einem Unternehmen bewege, ist das mitentscheidend dafür wie viel ich bewegen kann.
01:11:30: Und wieviel ich verändern kann je nachdem wie Marketing als Rolle verstanden
01:11:35: wird.".
01:11:39: Das heißt Kulturcheck ist das Wichtigste bevor man irgendwo anheuert?
01:11:43: Ja!
01:11:43: Das ist schon mal das Erste.
01:11:48: Und wenn du dir überlegst die... Was so im Marketing Usus ist, was es etwas, was du dir wünschst.
01:11:56: Was wir vielleicht in Zukunft nicht mehr tun und was sollten wir mehr tun im Marketing?
01:12:01: Die zwei Dinge vielleicht zum Abschluss.
01:12:04: Also ich glaube das wichtigste Unterstriche ist immer authentisch zu bleiben und bei sich zu bleiben.
01:12:11: also es hat was mit Wertekonstrukt zu tun und wofür stehe ich sei es für die Marke, aber auch für einen persönlich finde ich das Wichtigste was man mitnehmen muss und auch bei also für sich behalten sollte.
01:12:24: Dass man sich da nicht verbiegen lässt, sei es zu den Jobs oder auch bei der Marke für irgendein Trend oder für irgend ein Thema dass man sehr klar bei sich bleibt
01:12:35: Und das sollten wir mehr tun?
01:12:37: Ja Du siehst, dass das häufig nicht passiert.
01:12:40: Das ist sozusagen dem den kurzfristigen Incentives geopfert wird und man sagt so kann ich doch gar nicht hinter stehen.
01:12:48: Marke braucht Rückgrat,
01:12:49: also
01:12:50: ein Thema was da drinsteckt.
01:12:52: Ja genau und Konsequenz.
01:12:54: Also Konsequent.
01:12:55: Genau, Marke braucht KonseQUENZ!
01:12:57: Und auch man fängt bei sich selber an beim Markenverantwortlichen.
01:13:02: Das ist doch eine schöne schöne Gedanke zum Abschluss.
01:13:06: Jetzt hast du noch die Gelegenheit den Markenkot von Makenkraft zu bedienen und zwar die Bildschirmschoner.
01:13:10: Frage.
01:13:11: Jeden Morgen laptop Handy poppt auf Und gibt's da einen Impuls von Ankrathrin Krusemeier für die Markenverantwortlichen da draußen?
01:13:20: Wir können es auch einschränken, so sagen ein bisschen verdichten.
01:13:24: Für die Handelsmarken verantwortlich.
01:13:27: Du willst von mir wissen was man dann sieht... Was
01:13:30: steht da?
01:13:30: Versteht steht dann ein Wort.
01:13:32: Kannst du... gab auch schon mal jemand der nur eine Farbe hat erscheinen lassen aber einen Impulz den Leuten hilft sie inspiriert mit Freude in den Trag starten lässt.
01:13:42: Denk
01:13:43: dran!
01:13:44: Ja ich frag ja Sachen.
01:13:45: also
01:13:46: Wenn man endlich
01:13:47: viel Zeit, kein Stress.
01:13:51: Bevor ich auf irgendeinem Screen schaue, gucke ich erst mal nach draußen.
01:13:55: Ich finde es wichtiger, dass man tatsächlich nach draußen guckt.
01:13:57: Dass man sich Natur anguckt und den Himmel anguckt.
01:14:02: Den Rest des Tages guckt man unfassbar viel auf den Laptop und auf Gespräche digital.
01:14:08: Deswegen glaube ich das Beste was zu machen kann ist nicht draufgucken sondern nach draußen gucken und Natur genießen.
01:14:16: Also auf allen Laptops und Screens erscheint von dir die Nachricht, schau nach draußen.
01:14:22: Richtig!
01:14:23: Weil da laufen nämlich auch deine Kunden rum.
01:14:25: Korrekt.
01:14:25: Das ist ein sehr guter Tipp für Markenverantwortliche.
01:14:29: Man sollte zwischendurch mal seine Kunden wieder besuchen und mit denen sprechen in die Filial.
01:14:33: Ich gehe
01:14:33: ganz oft... Tatsächlich auch, wenn ich da einhage.
01:14:35: Ich gehe ganz oft in die Buchhandlung.
01:14:38: Auch für Termine oder zwischendurch einfach mal... ...in der Buchhandlungen sitzen und bisschen zugucken.
01:14:43: Wir hatten jetzt gerade... Da war ich vor ein paar Wochen in der Buch Handlung.
01:14:47: Und dann ist mir aufgefallen im Café saßen ganz viele mit ihren Hunden.
01:14:53: Jetzt haben wir doch vorher gesagt Brand Experience und so.
01:14:55: Dann habe ich nachgefragt bei uns.
01:14:56: Sag mal, haben wir eigentlich schon eine Hundebar?
01:15:00: Wasser für Hunde?
01:15:01: Haben wir nicht!
01:15:02: Jetzt waren ja die Temperaturen extrem heiß und dann haben wir schnell noch für die Buchhandlung Hundebars quasi fertigen lassen.
01:15:12: Und da war ich jetzt gerade vor letzte Woche wieder in Düsseldorf, steht draußen schon die Hundebar!
01:15:18: Was für ein tolles, ein super Beispiel.
01:15:21: Weil nämlich die implizite Botschaft ist, wer nett zu hunden, es ist auch nett zum Menschen.
01:15:25: Das hatte damals der Gründer von Engel und Völkers verstanden.
01:15:29: Und vor jeder Filiale stand so hundenapf heute nicht mehr übrigens.
01:15:35: Da hat die Marke... da ist ein Zeichen!
01:15:38: Ja das ist auch glaube ich dann muss man nochmal drüber nachdenken.
01:15:41: Super, vielen Dank!
01:15:42: Also ich wiederhole nochmal.
01:15:43: Schaut nach draußen.
01:15:45: Das packen wir da drauf an Gatrin.
01:15:46: Vielen, vielen dank.
01:15:47: das war ein tolles Gespräch und du hast also was ich so mitnehme ist die Hebel liegen da dass man näher aufbaut Und zwar zu denen, die die Marke jeden Tag prägen.
01:15:58: So in der Fläche aber auch die Einkaufsentscheidung präge also sich selber einbringen.
01:16:03: Auch Schau nach draußen Also im Sinne von auch draußen außerhalb deiner Marketingabteilung.
01:16:08: Sondern gehen da draußen gehen in Einkauf gehen die Filiale und verbinde dich mit den Menschen und dann schaff etwas was Im optimalen Falle nicht kopierbar ist.
01:16:19: also ein Erlebnis das ist das stärkste asset der Marke.
01:16:22: Erlebnisse schaffen die nicht kopieber sind Wunderbar!
01:16:25: Da haben wir doch was gelernt.
01:16:26: Bildungsauftrag aus meiner Sicht nicht mit Text, also nicht mit deinem Buch sondern mit Audiofeil erfüllt, voll erfüllt.
01:16:34: Fünf aus fünf Sternen würde ich geben aber wir lassen die Hörer da draußen das Ganze bewerten.
01:16:39: ganz herzlichen Dank für deine Zeit.
01:16:43: Und das war's für heute.
01:16:45: vielen dank dass ihr dabei wart.
01:16:46: Wir hoffen es hat euch genauso viel Freude gemacht wie uns.
01:16:49: wenn ja empfehlt Markenkraft euren freunden und bekannten neuen Kollegen und hinterlassen eine Bewertung.
01:16:55: Es hilft enorm, dass andere diesen Podcast auch entdecken.
01:16:58: Share the love for brands!
01:17:01: Macht's gut für euch selber und die Menschen in eurem Leben.
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