The Power of Relationships - Jennifer Treiber-Ruckenbrod, Global CMO | MINI

Shownotes

In dieser Episode spreche ich mit Jennifer Treiber-Ruckenbrod, globale Markenchefin von MINI, über das Geheimnis starker Marken, die Kraft von echten Geschichten und warum Markenkraft besonders in der Begegnung entsteht. Wir tauchen tief ein in die Welt von MINI, erzählen bewegende Markengeschichten, diskutieren die Rolle von Marktforschung, KI und Bauchgefühl und wie man in einer Branche im Wandel mutig bleibt.

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00:00:07: Willkommen bei einer neuen Episode von Markenkraft.

00:00:09: Für alle, die von Marken fasziniert und für ihr Wohlergehen verantwortlich sind.

00:00:22: Es gibt eine Handvoll Marken auf dieser Welt Bei denen etwas merkwürdiges passiert wenn man ihren Namen ausspricht.

00:00:30: Die Leute fangen von ganz alleine an zu erzählen.

00:00:34: Meine Oma hatte einen.

00:00:35: meine erste Autofahrt war in einem.

00:00:38: Wir sind damit nach Italien gefahren zu führt mit einem Zelt das gar nicht da reinpasste.

00:00:43: Das ist eine der wertvollsten Assets, die eine Marke besitzen kann.

00:00:47: Denn während wir uns alle gerade fragen wie wir in einer Welt sichtbar bleiben, in der immer häufiger eine Maschine gefragt wird welches Produkt man denn eigentlich kaufen sollte gilt eine einfache Regel empfohlen wird worüber gesprochen wird und damit sitzt eine Marcke über die Menschen seit Jahrzehnten Geschichten erzählen plötzlich auf einem Schatz den man mit keinem Media-Budget der Welt nachbauen kann Vorausgesetzt man erkennt ihn und traut sich, ihm in den Zentrum der eigenen Markenführung zu stellen.

00:01:17: Und genau das hat mein heutiger Gast getan – wir sprechen über die Lage, in der das passiert, denn die Automobilindustrie steckt in einer der härtesten Phasen ihrer Geschichte.

00:01:27: Media-Budgets werden reduziert, Stellen werden überall abgebaut nicht nachbesetzt und die Anforderungen steigen trotzdem.

00:01:33: Der Wettbewerber aus China ist längst nicht mehr nur billiger sondern auch gut!

00:01:38: Was muss man jetzt tun?

00:01:40: Mein Name ist Olaf Hartmann und ich spreche heute mit einer Frau, die diese Frage nicht theoretisch beantworten muss sondern jeden Montagmorgen in ihrer Teambesprechung praktisch tut.

00:01:50: Jennifer Treiber-Rückenbrot verantwortet seit Anfang twentyfünfundzwanzig Markenführungen und Marketing der Marke Mini weltweit.

00:01:58: Sie ist seit über zwanzig Jahren in der BMW Group und hat in allen Disziplinen gearbeitet auf die es bei dem Thema markenführung ankommt.

00:02:05: Acht Jahre weltweite Marktforschung in denen sie Kunden Über BMW, über Mini, über Rolls-Royce und über den gesamten Wettbewerb hat Sprechenhörn.

00:02:15: Danach marken Portfoliosstrategie Dann Kommunikation für Mini und BMW Motorrad Ab twenty-zweiundzwanzig die Leitung des BMW-Marketing in Deutschland Und seit Anfang fünfundzwanziger Die Marke, die sie ihre Worte Seit über zwanzig Jahren liebt.

00:02:32: Und in diesem Jahr stand sie auf der Shortlist für den erstmals vergebenden European CMO of the Year Award, nominiert von über achthundert Marketingverantwortlichen aus fünfzehn europäischen Ländern.

00:02:43: Also nicht von einer Jury sondern von den eigenen Kolleginnen und Kollegen.

00:02:47: Sie ist jemand, der sehr klar sagt wofür sie steht.

00:02:50: Ein Satz von ihr, der mir schon hängen geblieben ist... Herzlich willkommen bei Markenkraft, Jennifer.

00:03:02: Happy to participate in this conversation!

00:03:05: Schön dass du da bist.

00:03:06: Danke dir Olaf.

00:03:07: ich könnte noch Stunden zuhören.

00:03:09: Es war wunderschön wie du es beschrieben hast und auch meine Liebe für die Marke Mini oder auch für Marken im Allgemeinen.

00:03:16: Und ich freue mich sehr heute hier zu sein und mit dir ein bisschen so plaudern über all diese Themen.

00:03:20: Ja sehr schön und wir starten mit dir damit meine Hörer dich näher kennenlernen, die dich natürlich aus der Presse kennen und man sieht natürlich immer das äußere Erscheinungsbild.

00:03:30: Aber was der Mensch hinter dieser Rolle ist, das würde mich interessieren.

00:03:34: wo bist du aufgewachsen?

00:03:36: Ich bin in Rheinland-Pfalz aufgewachsen ein pälzer Mädel sozusagen auf Weinfest.

00:03:41: Michael unterwegs hatte viel Spaß auch einem kleinen Dorf große weite welt über vorzeigen.

00:03:49: wo ich studiert habe ist auch noch keine große weiten welt und dann wollte ich immer nach münchen oder nach hamburg.

00:03:54: Und was ist es geworden?

00:03:55: sozusagen münche.

00:03:57: Mündchen super und auf dem weg das ist ja okay, es ist doch ein paar hundert kilometer ist es weiter weg?

00:04:04: aber du bist auch international dreihundert genau und damals so In der Zeit wurde aufgewachsen bis was war so?

00:04:11: das erste Geld, dass du verdient hast womit.

00:04:13: War das auf den Weinfesten?

00:04:14: hast du da gekennelt?

00:04:15: Noch viel früher oder viel früher.

00:04:18: Da war ich drei Jahre alt und habe mit meiner Oma Karten gespielt ums Eiergeld weil wir hatten einen großen Bauernhof und Tiere und die hat immer Eier verkauft schon unseren Hühnern.

00:04:26: Das war in so einer Kasse und dann mit drei Jahren hat sie mich sozusagen Mathematik gelernt mit Karten spielen und dann haben wir immer um Fennigstücke gespielt und da habe ich dann mir meine D-Mark sozusagen zusammen verdient.

00:04:40: Und auch gleichzeitig ein bisschen Mathe gelernt.

00:04:43: Wow, also damit hast du den Rekord bei Markenkraft gebrochen?

00:04:46: Also mit drei hatte ich noch keinen Gast, der mit drei Geld verdient ist super.

00:04:51: Das ist beeindruckend!

00:04:53: Und auch eine sehr pädagogisch geschickte Großmutter hast du gehabt.

00:04:57: Hat die Oma sehr gut gemacht, hab mich selbst hier gelehrt.

00:05:00: Erlebnis lernen... Früher habe ich immer gefragt, was war das erste Geld?

00:05:05: Was für eine Marke ausgegeben hat.

00:05:06: Und dann kamen immer die gleichen Antworten von den Frauen.

00:05:08: Da ging es meistens um Mode und bei den Männern war's irgendwie ne Platte oder so.

00:05:12: Deshalb hab' ich diese Frage abgeändert in... ...was war die letzte persönliche Entscheidung, wo eine Marcke für dich den Ausschlag gegeben

00:05:20: hat?

00:05:21: Ich hab tatsächlich die letzte Entscheidung.

00:05:27: Ich mache gerne Yoga zum Beispiel und Fitness.

00:05:30: Und habe mich dann im Bereich Lululemmen, weil ich finde das eine super spannende Marke die sich ja in kürzester Zeit jetzt so etabliert hat und da habe ich mir ... Weil die Marke auch für etwas steht, finde ich sehr enttrennt ist, wirklich sehr stylisch auch aber auch bequem gut formt.

00:05:47: Da hatte ich mir eine sozusagen so einen Sport BH und eine Legends gekauft.

00:05:53: Ja oder hättest du auch günstiger einkaufen können?

00:05:55: Aber

00:05:56: ich fühle mich jetzt viel besser und schicker und geshapter und moderner.

00:06:03: Also hat die Marke geliefert?

00:06:04: Natürlich!

00:06:06: Wohl reingefallen.

00:06:08: Super geprägt Ja, mir auch sozusagen die Orientierung für das was ich suche und was ich bin als Persönlichkeit oder sein möchte gegeben.

00:06:15: Also ich finde gerade im Sportbereich ist auch so Marke ganz interessant... Ich merke das immer wenn ich mir neue Sportsachen kaufe dass sich danach so dieses Stückchen dynamischer Joggle und dieses bisschen mehr Gebe beim nächsten Tennis Match oder so.

00:06:29: Das ist also wirklich so ein.

00:06:32: wir Menschen neigen ja auch zu magischen Denken.

00:06:35: Wir geben ja auch Objekten gerne so eine magische Bedeutung.

00:06:39: Und da kommen wir dann später zu diesem magischen Objekt auf vier Reifen für die du verantwortlich bist.

00:06:46: Aber vorher noch mal du bist ja über das digitale ins Fach gekommen, wenn ich richtig informiert bin.

00:06:51: Magst du uns darüber ein bisschen so erzählen wie du zur Marke gekommen bist.

00:06:55: also beruflich?

00:06:56: Ja, tatsächlich habe ich nicht die klassische CMO-Karriere geplant oder gemacht.

00:07:02: Das hatte ich gar nicht im Kopf, dass ich da mal landen möchte.

00:07:05: Sondern als Schwerpunkt und Betriebswirtschaft aber mit Schwerpunkten Markt- und Kommunikationsforschung studiert.

00:07:12: In Pforzheim.

00:07:13: eigentlich wollte ich Werbung machen.

00:07:14: Der NC Lager war.

00:07:15: bei Eins Null hätte ich nicht geschafft.

00:07:17: Und ich dachte, ich fange mit einem anderen Schwerpunkt an und wechseln vor Diplomen.

00:07:21: Ich fand Marktforschungen dann so spannend weil ich gedacht hab du Lernst wirklich statistische Verfahren, sodass du mit ... ... der Wahrscheinlichkeit die Bundestagswahl hervorhersagen kannst.

00:07:33: Indem du halt eine bestimmte Anzahl an Menschen aus der Zielgruppe befragst und das fand ich wirklich so interessant, dass würde ich mir jetzt nicht selbst beibringen.

00:07:43: und egal was ich mal mache im Leben ist es immer gut von dem Menschen herzukommen oder von der Ziel-Gruppe wie sie mich sieht als Produkt, als Marke.

00:07:54: Als Dienstleistung, wie ich mich verbessern kann um erfolgreich zu werden.

00:07:57: das hat mich also immer sehr stark geprägt und dann habe ich auch gestartet.

00:08:03: im Studium war ein Marktforschungsinstituten und dann bin ich aber zu diesem Weg.

00:08:06: der dem ganzen Internet Thema ist damals so ein Hype geworden und ich fand die Leute alle ziemlich cool.

00:08:12: es waren neues thema mich begeistern auch diese ganze neuen Transformation Themen Trennthemen gekommen und habe dann auch in eine Agentur angefangen, da war ich kurze Zeit.

00:08:23: Und bin dann zu BMW gewechselt in den E-Commerce Bereich und war erstmal verantwortlich für den ganzen E-Commerce Bereich alle Marken bei uns – für Lifestyle, Mini-Lifestyle Produkte, das sind die Miniaturen zum Beispiel oder verschiedene Produkte die nicht Auto sind.

00:08:37: Formel eins haben wir ja damals auch mit betreut.

00:08:41: Mit einer Kollektion.

00:08:42: Wir waren Segelsport aktiv, im Golfsport hatten da Polo Shirts etc.

00:08:48: und da habe ich gestartet war dann auch für die Gesamtkommunikation verantwortlich und hab dann auch Kataloge erstellt.

00:08:54: für Lifestyle war auch ein bisschen Presse, aber es war alles noch klein.

00:08:59: Es war ja nicht so der Kern.

00:09:00: Man ist dann weit weg vom Hauptprodukt.

00:09:03: und dann dachte ich, ich will näher ans Produkt weil's einfach wichtiger ist und habe tatsächlich auf Unternehmensseiten die Marktforschung gewechselt was sich viel spannender fand, weil in einem Institut auf der anderen Seite machst du halt immer wieder das gleiche, du machst eine Befragung fragst Kunden, machst eine Analyse, machst eine Auswertung der Pressnationen und stellts dir beim Kunden vor.

00:09:22: Und das war das wo ich dachte, dass immer dergleiche Prozess für einen Haarschampi, für eine Sportbus ist immer so der gleiche, ähnliche Prozess.

00:09:30: Mal ist es eine tiefen Analyse, mal ist es sage ich mal oberflächlicher, mal kantitativ, qualitativ.

00:09:36: also die Methoden hatte ich da alle schon gelernt und ich fand das dann im Unternehmen tatsächlich super spannend weil die Studien haben letztendlich ja für uns Instituten Agenturen durchgeführt.

00:09:46: aber was man damit machen konnte?

00:09:48: Also wie du eigentlich einen Einfluss nimmst dass wir unsere Produkte optimieren am Kunden Angebote auch für die verschiedenen Marken.

00:09:57: Da habe ich unglaublich viel über Kunden gelernt, was mich so geprägt hat also bis heute prägt.

00:10:02: Ich sage immer, ich hab wie so einen kleinen Kunden auf der Schulter sitzen.

00:10:04: Ich frage mich immer, was möchte eigentlich der Kunde von uns?

00:10:07: und wie sieht er das?

00:10:09: Weil es ja kein Rocket-Zahl ist!

00:10:10: Also der kauft am Schluss Und ich bin weltweit mit Kunden teilweise im Auto gefahren.

00:10:15: Ich war bei denen zu Hause, also sowohl Mini-Kunden, BMW Rolls Royce Motorradkunden und auch die verschiedenen Kulturen dann auch zu erleben.

00:10:23: wie wird da Mobilität gesehen?

00:10:24: Wie werden unsere Marken gesehen?

00:10:26: Wird Premium gesehen?

00:10:27: Und ich liebte einfach Gespräche mit Menschen und Kunden.

00:10:31: Das war eine ganz pränkende Zeit in der ich auf dem Bereich aufbauen durfte, wie man noch früher im Entwicklungsprozess Kunden einbeziehen kann Und mein Ziel war es, keinen Flop mehr zu landen.

00:10:41: Das habe ich mir aufgeschrieben und so hab' ich dann auch die Methoden sozusagen kombiniert und gekreuzt um wenige sozusagen also Nachteile zu reduzieren weil ein Kunde weiß nicht was in zwanzig Jahren trennt wird aber Experten wissen schon wo die Richtung hingeht.

00:10:54: wir wissen vielmehr in manchen Bereichen und dann habe ich nochmal wirklich Mensch noch mal die Patente entwickelt haben sodass wir auf der einen Seite Kunden hatten mit ihren Problemen und Bedürfnissen.

00:11:06: Dann hatten wir Experten, wo geht die Reise hin?

00:11:08: Und dann hattest du diese Zwischenzielgruppe der Experten.

00:11:11: Die daraufhin Lösungen entwickeln konnten!

00:11:13: Es war hochspannend.

00:11:14: also ich habe zu Jahrzehntausen acht meine wirklich beeindruckendste Studie weltweit gemacht für wirklich mehrere siebenstelligen Bereich wo die Mobilität der Zukunft hingeht.

00:11:25: und was heißt das für unser Unternehmen.

00:11:27: Und ich profitiere heute noch davon, was sich damals gehört, gelernt hat wie man's Szenarien gearbeitet und BVI ist damals sozusagen auch in der Zeit entstanden.

00:11:37: Das haben wir auch mit abgeprüft.

00:11:38: Was heißt es?

00:11:39: Wo geht Mobilität in Städten hin?

00:11:41: Wo gehen überhaupt Städte hin?

00:11:42: Städteplaner befragt Bürgermeister befragt.

00:11:46: Was heisst das denn in Zukunft sozusagen für uns als Automobilhersteller und fand es mega spannend.

00:11:53: Und dann nach, wie du sagst vielen Jahren in der Marktforschung, in der ich war ...

00:11:58: Darf ich da kurz einhaken?

00:12:00: Weil das ist ja ein hartnäckiges Vorurteil bei in der Marketingbranche, dass teilweise immer noch, man glaubt es kaum, Markenverantwortliche sagen, Marktforschung brauche ich nicht!

00:12:10: Da wird dann dieses klassische Ford-Zitat wenn ich Kunden gefragt hätte was sie wollen eine schnellere Pferde.

00:12:18: Magst du mal so einen Prägnantes Beispiel nennen, wo ihr durch die Marktforschung wirklich etwas qualitativ verändert hat was ich echt in Markterfolg übersetzt hast.

00:12:28: Wenn du es teilen darfst dass man mal das als Gegenbeispiel annehmen kann ja klar natürlich schnellere Pferde aber das Grundmotiv das hätte man schon rausfinden können dass man eben Transport haben möchte.

00:12:39: also die Vorstellungskraft der Leute was du gerade gesagt hast die reicht da nicht.

00:12:43: so weit.

00:12:46: Also absolut, ich bin total bei dir und ich kenne diese Vorurteile.

00:12:49: Und ich bin totaler Verfechter der Marktforschung.

00:12:51: Genau

00:12:51: wie bricht man die auf?

00:12:52: Ich wollte so den ersten Tipp rausarbeiten hier für die Hörer.

00:12:55: Wie brichtman diese Vorteile gegenüber Marktworschung auf?

00:12:58: Ähm...ich glaube du musst bedenken was kann welche Zielgruppe leisten?

00:13:03: also der Kunde kann ja nicht sagen in der Zeit als wir noch Pferde hatten jetzt ein wirklich kleinen Auto das kommt nicht vom Kunden.

00:13:10: Der Kundes sagt ihr aber ich möchte schneller von A nach B kommen Ich möchte nicht abhängig sein, ob das Pferd heute krankt und vielleicht einen lahmen Fuß hat sozusagen.

00:13:18: Ich bin Reiterin gewesen lange Zeit von mir, da kenne ich das ganz gut!

00:13:22: Und der hat Bedürfnisse – Grundbedürfnissen sind, ich möchte von A nach B kommen ohne zu laufen auf eine komfortablere Art und Weise zum Beispiel Dadurch, dass sich Technologien entwickeln und immer mehr möglich ist gibt es irgendwann dann Lösungen wie jetzt sozusagen schneller von A nach B kommt.

00:13:41: Was das Pferd sozusagen sehr begrenzt war gab's irgendwann dann Möglichkeiten sage ich mal mit Motoren wie man schneller werden könnte.

00:13:48: aber man geht eigentlich man analysiert eher was ist das Bedürfnis der Menschen Und Bedürfnis ist, dass Dinge einfacher für ihn sind.

00:13:56: Dass Dinge schneller für ihn gehen, dass er eine Zeitersparnis hat gerade in der heutigen Zeit wo er so gestresst ist und twenty four seven unterwegs ist.

00:14:05: ich habe das mal, ich hab da meine Innovationsgrundlagenstudie gemacht deswegen kann ich daraus ganz gut erzählen und ich finde die auch sehr immer noch heute viele viele Jahre später absolut valide.

00:14:17: Und wir haben damals auch analysiert was waren die innovation der vergangenheit?

00:14:20: also man nennt ein mensch etwas eine innovation weil jeder jeder redet über innovation.

00:14:25: aber ist denn eine innovation?

00:14:27: und das ist etwas was für ihn einen mehr wert schafft auf seine bedürfnisse und pain points.

00:14:33: Zum beispiel

00:14:35: zum beispiel es ist also erberg zum beispiel herberg ist war eine riesen innovation, Und Seele, also dein eigener Körper, dein Leben ist ungefähr das höchste Gute des Menschen.

00:14:46: Wenn es etwas gibt was das verlängert, was das erhält dann ist es ein ganz hoher Innovationsgrad.

00:14:54: und ein Erbeck hat ganz stark dazu beigetragen dass es weniger Tote gab und mehr Sicherheit entsteht.

00:15:00: und genau solche Analysen oder zum Beispiel haben wir auch analysiert.

00:15:03: Es gibt zum Beispiel, es gab Audi hat zum Beispiel eine Zeit lang mit Licht Innovation, also die verschiedenen Modellreihen hatten ähnliche Scheinwerfer.

00:15:13: Also wir haben eine Innovation über verschiedene Modellreihen ist aber eine schwächere Innovation weil es ist mehr Darstellung.

00:15:20: Es ist eine visuelle Darstellung das nicht unbedingt einen Mehrwert für den Kunden.

00:15:25: Sicherheit ist das höchstegut.

00:15:26: Convenience und Zeiterspannung sind auf zweiter Ebene auch von der Stärke her.

00:15:32: Und deswegen das ganze Thema Umwelt, also deswegen auch Elektromobilität.

00:15:37: Keiner möchte ja dass wir irgendwann unsere Erde in Grund und Boden richten auch nicht für unsere Kinder und Kindeskinder.

00:15:43: Deswegen war auch Elektro-Mobilität etwas was eine Innovation ist.

00:15:47: aber es ist trotzdem ne viel schwächere Innovation weil's für den einzelnen Menschen Ist es etwas das hilft ihm und findet er auch gut.

00:15:54: da möchte ich aber auch nicht unbedingt mehr bezahlen dafür.

00:15:57: während aber sag ich mal wie der Erdbeck oder Fahrerassistenzsysteme.

00:16:02: Das heißt Du fährst jetzt im Stau, also stau.

00:16:05: Zeit ersparen ist das Todzeit für dich als Mensch.

00:16:09: Wenn du jetzt bei zehn, zwanzig kam Haar sozusagen fährest wenn du die Zeit nutzen könntest wenn in der Stunde im Auto sitzt sinnvoll für etwas ist es eine große Innovation Wenn es dir, wenn du bequem sitzen, bequemer sitzt.

00:16:21: Wenn Dinge dir leichter werden, wenn wir immer mehr technologische Möglichkeiten haben so dass du im Auto sowie jetzt mit Jet-TBT mein Halt ist Lebenorganisiere ehrlich gesagt.

00:16:33: Wenn du das im Auto kannst und dir eine roten Planung ich muss nicht auf die Karte, ich muss mich anhalten zwischendurch sondern Ich werde convenient sozusagen und komfortabel geführt macht es Dinge für mich einfacher und ich erspare mir oft Zeit.

00:16:48: Und die Kombination hat eine starke Innovationskraft, und deswegen ist auch das ganze Thema Autonomie fahren weil das kam auch aus diesem Studium damals raus kamen zwei Kerne oder drei Erkenntnisse.

00:16:58: in dem Jahr war die Studie.

00:17:00: Das eine war das ganze thema Digitalisierung was damals gerade so anfing dass was ich jetzt gesagt habe Systeme vernetzt sind und sie mir mein Leben einfacher machen, auch im Bereich Auto.

00:17:10: Oder auch das Thema Car Sharing kam damals hoch, es war ganz am Anfang.

00:17:14: Und wir haben halt auch andere Branchen analysiert.

00:17:16: und damals fing man gerade an dass man Wohnungen schert.

00:17:20: Man sagt wenn man eine Wohnung also wirklich sein Intimenbereich sozusagen schert dann schert man auch ein Auto.

00:17:28: Exakt!

00:17:30: Genau und das war gerade in den Kindern schon.

00:17:32: Und jetzt, ich meine du siehst auch die ganze Jugend viele sagen auch ach muss ich noch ein Auto besitzen?

00:17:39: Manche wollen es noch, manche aber auch nicht.

00:17:41: und manche sagen gut dann nehme ich mir halt einen Sharing-Modell für die Fahrten wo ich es brauche.

00:17:46: Und der Trend ist seitdem es hat er sich entwickelt und ist ja da, so wie du auch E-Roller mittlerweile schärst.

00:17:53: Und die Scooter

00:17:53: etc.,

00:17:54: also das fing damals gerade an und das kam aus dem Bedürfnis ich will vielleicht jetzt kein Auto mehr besitzen Ich habe keinen Parkplatz in der Stadt, also auch Painpoint.

00:18:05: Parken ist ein Painpoint!

00:18:07: Ich möchte trotzdem aber mobil sein.

00:18:09: Also ich möchte nicht jetzt nur mit dem Fahrrad fahren oder mit einem Roller und Nass werden oder wenn es kalt ist im Winter... ...also ich möchte schon die Vorzüge eines Automobils aber halt vielleicht nicht immer sowohl kostenseitig als auch im Besitz als auch wenn ich keine Garage hab'.

00:18:23: Und da war Auf diese Bedürfnisse und die Paint-Polls war das eine sehr gute Antwort.

00:18:28: Und sobald Technologien soweit sind, dass sie die Bedürfenisse besser adressieren als das was es da vorgab wird ist ein Erfolg.

00:18:35: also bin ich felsenfest überzeugt.

00:18:37: und man sieht auch wenn du das mal durch analysierst kannst du das immer wieder ableiten.

00:18:42: und das nächste wird sein autonomes Fahren weil das sind ja schon die Fahrerassistenzsysteme die wir sehen ging genau in die Richtung.

00:18:48: das heißt du stehst im Stau Mein Mini, mein BMW fahren automatisch die halten an.

00:18:53: Wenn der vor mir anhält, die fahren wieder an Ich habe eingestellt welche Geschwindigkeit dann gibt er Gas und sagen wir bei BMW ist die neuen Der Siebner, der Fünfer fängt an können bis hundertdreißig kam Haar auf der Autobahn fährt der die ganze Strecke vom Flughafen bis hier außer orts ich habe in Greifelfing gewohnt ist bis dahin gefahren Und ich musste eigentlich gar nichts machen.

00:19:14: und das ist natürlich maximal kondient.

00:19:16: wenn du auch Der nächste Stufe ist, du kannst schlafen irgendwann im Auto.

00:19:20: Und dann wenn du jetzt fünf Stunden irgendwo nach Berlin-Hamburg noch länger fahren musst und du kannst eigentlich schlaffen ist wie wenn du ein Taxi hast aber ohne Taxifahrer in deinem eigenen Auto.

00:19:30: Also jetzt muss ich kurz mal einhaken.

00:19:32: das ist eine wunderbare Beispiel also da brauchst gar nicht mehr.

00:19:34: Das heißt ich habe jetzt gelernt die Marktforschung gibt mir erstmal natürlich Fantasie wie ich mit funktionalen Leistungen die Bedürfnisse der Menschen besser erfüllen kann.

00:19:46: Jetzt ist das, jetzt habt ihr das groß gemacht.

00:19:48: Die anderen Automobilhersteller haben auch Budget, die finden alle das Gleiche raus.

00:19:52: Wie komme ich von dieser Erkenntnis?

00:19:54: zur Marke?

00:19:55: Das heißt ... wen wähle ich dann um bequem von A nach B zu kommen?

00:20:01: Wen wähle Ich wenn die funktionalen Versprechen Assistenzsysteme Airbag und so weiter überall identisch sind?

00:20:06: Lassen Sie es da mal den skeptischen Markenverantwortlichen helfen.

00:20:13: Okay, jetzt habe ich das!

00:20:14: Und wie hilft mir das jetzt Meine Marke attraktiver zu machen.

00:20:20: Also das ist total recht, ich brauche natürlich etwas was mir auch... etwas hilft, mich zu identifizieren.

00:20:26: Wer ich bin als Mensch wie ich mich ausdrücken möchte was mir Vertrauen und Orientierung schafft in meiner Persönlichkeit.

00:20:32: und da kommt die Marke dann ins Spiel weil gerade was du sagst die Technologie war früher noch sehr differenzierend.

00:20:38: also auch wenn du zwischen den Zwischen den Herstellern Mercedes stand sehr stark für Qualität und Sicherheit.

00:20:44: wir waren viel mehr mit BMW moderner sportlicher auch von einem Fahrgefühl immer ausgehend Audi gratisch unterwegs und ging in die Schwerpunktechnologie, Vorsprung durch Technik.

00:20:57: Und dann haben sich Menschen, wie gesagt, die einen wollten eher die Jungmanager dynamisch sportlich sein sind eher zu BMW gegangen weil sie sich damit identifizieren konnten.

00:21:06: das war ihr Teil ihrer Persönlichkeit wie Sie auch nach außen gesehen werden wollten.

00:21:10: der Mercedes-Fahrer war so dass beste ist auch der Kern.

00:21:14: wenn du das Beste wolltest bist du zum Mercedes weil sicher Qualität aber nicht unbedingt modern und sportlich.

00:21:22: Da gab es die Unterscheidung.

00:21:23: Jetzt rutschen die Marken aber auch alle ein bisschen näher zusammen und gucken immer, welche Marke ist gerade erfolgreich?

00:21:28: Und da bewege ich mich ein bisschen hin.

00:21:30: umso wichtiger ist dass eine Marke erstens sich treu bleibt auf ihren Wurzeln wegen nicht immer auf das Fähnchen was gerade Trendes ausspringt sondern wofür steht diese Marke und warum wurde sie geliebt und warum kaufen Sie Menschen?

00:21:43: und das in die Zukunft zu transformieren.

00:21:46: und für mich ist da ein brengender Moment.

00:21:48: der kommt jetzt auch aus meiner Historien haben das Thema Mini, weil in dieser Marktforschungszeit habe ich mit so vielen Kunden gesprochen von unseren verschiedenen Marken und bei Mini war es immer so dass die Menschen gestrahlt haben.

00:22:00: Die haben erzählt mein Mini heißt Max und am liebsten würde ich ihn mitnehmen ins Wohnzimmer und ich rede mit dem.

00:22:08: und ach wenn er mal liegen geblieben ist nicht so schlimm der Kanja hat ja auch mal einen schlechten Tag.

00:22:13: also Mini hatte eine totale Aure einer Menschlichkeit und hat das nach wie vor.

00:22:19: Und da ist meine Liebe auch, die du im Anfang erwähnt hast, auch entstanden.

00:22:22: Das macht auch die Unterschiede.

00:22:24: Das würdest du niemals über den BMW sagen, dieses persönliche, dies nahebare, auch das freche bei Mini?

00:22:31: Der ist so ein bisschen... der challenged gerne, ist aber charming auf der anderen Seite.

00:22:36: Deswegen lieb ich diese Marke so sehr weil es so ein bissel nicht mag gerade dieses gegensätzliche klein, rechts, Twinkle in die Eier.

00:22:46: Ein bisschen aufmüppig aber... immer auf eine liebevolle Art und Weise.

00:22:50: Und dass Menschen so Geschichten darum erzählen, das macht dann den Unterschied warum ich neben natürlich auch wie das Design aussieht, natürlich muss mir das Produkt noch gefallen und die Produktsubstanz auch... Die muss sage ich mal jetzt im Prämien sind alles Premium-Marken von denen ich gesprochen habe müssen auf einem vergleichbaren Level sein.

00:23:10: da darf es jetzt nicht irgendwelche Schwächen geben.

00:23:12: aber wenn wir jetzt mal sagen das ist ungefähr auf dem ähnlichen Niveau mit natürlich Ausprägungen.

00:23:18: Also das, was ich beschreibe, fühlst du bei Miniani Markentouchpoint oder musst du also solltest du eine starke Marke?

00:23:24: Fühlst du das für die Marke im Kern steht überall wenn Du mit Ihrem Berührung bist?

00:23:37: Ich nehme jetzt kurz mal mit aus diesem Teil.

00:23:39: erstmal es ist dann natürlich erst einmal Funktionales Bedürfnis erfüllen.

00:23:44: Das war früher wirklich auch ein starkes Differenzierungsmerkmal weil es echt ein anderes Gefühl war in andere Brand Experience im Produkt schon eingebaut Wenn man in einen BMW Einstieg gegenüber Mercedes, weil es auch technisch sehr schwer war beides zu liefern die Sportlichkeit und die Bequemlichkeit.

00:24:01: Und da sind wir natürlich heute auf einem anderen Niveau.

00:24:03: also ich kann das Fahrwerk härter machen weicher machen Da sind alle Möglichkeiten.

00:24:08: das heißt wir haben hier eine Konvergenz eigentlich der Funktionalität und dann nimmt aber die Zuschreibung, die Interpretation der Funktionalität eine größere Bedeutung ein.

00:24:18: Das heißt welche Bedeitung gebe ich dem Ganzen?

00:24:20: Also das gleiche technische, sag' ich mal... ...das neue Entwicklung im Bremssystem.

00:24:25: Automatisches Bremssystem.

00:24:27: Dann kann man bei der sportlichen Marke, kann man sagen dadurch wird also das dynamische Fahren sozusagen macht noch mehr Spaß weil du mehr Kontrolle hast ja.

00:24:36: und bei Volvo würde man sagen Ja da dich erhöhen wird halt die Sicherheit für deine Familie Ja, oder wie auch immer.

00:24:42: Da wird es eher auf der menschlichen Ebene interpretiert mit Personenerkennung und all diesen Dingen.

00:24:49: Das heißt das wäre also das wo man sagt jetzt Marktforschung.

00:24:52: Das war ja so der Ausgangspunkt.

00:24:53: Also das heißt warum kann man aber ohne Marktworschung, warum wird es schwer ohne Marktforschungen marken?

00:25:00: gut zu positionieren.

00:25:01: Also warum kann man eben nicht so hingehen, was ja übrigens diese Leute dann häufig sagen, Steve Jobs hat auch keine Marktforschung gemacht?

00:25:09: Was ja ein totaler Mythos ist, der hat mehr Marktworschung als alle anderen gemacht und hat aber immer behauptet, dass er keine macht.

00:25:15: damit die Konkurrenz... Aber

00:25:17: die Mitarbeiter bei ihm in der Marktforschung dürfen nie drüber sprechen, dass sie die Marktforschungen für ihn machen.

00:25:23: Genau da wurde ja jede Kleinigkeit erforscht.

00:25:27: Das heißt das haben wir glaube ich jetzt gut rausgearbeitet.

00:25:29: Und jetzt kommen wir zu diesem, was du schon beschrieben hast.

00:25:32: Das im Ergebnis sozusagen die Einführungskampagne von Mini war ja damals mit dieser Frage, is it love?

00:25:39: Also er schwang dieses Thema Liebe für ein Automobil mit und da kann ich eine persönliche Geschichte vom Kaufprozess des ersten Minis meiner Frau erzählen.

00:25:49: Da gingen wir in den Showroom des BMW-Händlers ... und dann sagten sie, denen will ich!

00:25:55: Und das wars.

00:25:55: Sie wusste nichts über dieses Auto.

00:25:59: Konjakfarbenes Leder, Cabrio.

00:26:03: Mini-Eins Cabrio in British Racing Green mit konjakfarbenden Leder.

00:26:07: Das war eine so vollkommen emotional getätigte Kaufentscheidung das bestätigt das.

00:26:12: und dann kam die rationalen Gründe hinterher.

00:26:14: ja er kostete pass der ins Budget was weiß ich?

00:26:17: Was ist jetzt das Angebot?

00:26:18: aber die Entscheidung war schon viel früher gefallen.

00:26:21: also ein ganz wertvolles Kapital.

00:26:23: So und jetzt ist die Frage Wie pflegt man dieses Kapital Und zwar insbesondere auch in Zeiten, wo der Wind echt sozusagen hart weht.

00:26:32: In der Automobilbranche.

00:26:34: Erst mal die Quelle dieser Kraft noch ein bisschen genauer.

00:26:37: Woran liegt das?

00:26:38: Warum erzählen Leute... Also du hast ja dann in der Marktforschung das so erlebt.

00:26:41: Warum erzählten sie denn so viel über diesen Mini?

00:26:44: Was war die Wurzel?

00:26:47: Ein Satz würde ich noch zurückgehen, wo du gesagt hast, warum kann man Mark nicht ohne Markforschungen machen?

00:26:52: Ich glaube da ist ein Punkt.

00:26:55: macht nicht der Kunde, sondern Mark müssen wir schon als Unternehmen machen.

00:26:59: Aber wir müssen immer in Interaktion mit dem Kunden um Feedback zu kriegen.

00:27:04: Wie wirken wir auf den Kunden draußen oder potenziellen Kunden?

00:27:07: Was möchte er?

00:27:08: Wo können wir auf ihn noch mehr eingehen?

00:27:10: Das ist glaube ich ganz wichtig!

00:27:12: Also die Marktforschung macht nicht eine Marke.

00:27:14: Das kann der Kunde nicht.

00:27:15: Der kann nämlich sagen, hier mal so eine Marke und dann sieht die so aus.

00:27:18: Wenn du das noch ein bisschen so machst, dann wird die ganz erfolgreich.

00:27:21: Das möchte ich nochmal wirklich rausstellen.

00:27:23: Die Menschen machen auch nicht das Produkt.

00:27:25: Also das war immer die Angst unseres Chefdesigners, der gedacht hat wenn wir Markforschung machen, dann sagt der Kunder jetzt musst du das Auto, den Siebener, den Cooper so designen.

00:27:35: Dann

00:27:35: wünschen sie sich das so?

00:27:36: Und dann müssen wir diese Linie... Nee, nee, nee!

00:27:39: Das

00:27:39: war immer wieder die Angst.

00:27:40: und deswegen waren ganz lange die Gegenmarktforschungen als ich da angefangen habe.

00:27:44: und dann habe ich mal gesagt, die sagen euch nur was sie stört oder wo Sie ein Störgefühl haben.

00:27:49: Und dann kam unser Designchef auch zum ersten Mal zu einer Klinik sagte danach, Jenny weißt du?

00:27:56: Sie sagen mir ja gar nicht, ich muss es jetzt so machen oder malen mir ein Design vor.

00:28:01: Sondern die geben ja Impulse und Denkanstöße.

00:28:04: Genau das habe ich ja immer gemeint!

00:28:06: Und dann wird's gemeinsam ein besseres Ergebnis.

00:28:10: Ich sag ihr wollt doch ein erfolgreiches Auto.

00:28:13: Das jedem gefällt wo jeder sagt Bombe genau das wollte ich aber... Vielleicht gibt's da Themen, wo der Kunde sagt ich seh das erste Mal irgendwie.

00:28:20: Das und dass es nicht stimmt.

00:28:22: Der Rest ist vielleicht super.

00:28:23: Und es hilft euch doch noch auch in Argumentationen intern.

00:28:27: Dass man das noch fein tun sozusagen.

00:28:29: Das ist ein Erfolg wird.

00:28:30: Und Klinik klinik nur für die Hörerklinik heißt qualitative Marktforschung mit Kunden am Produkt an Fahrzeug oder so weiter.

00:28:39: Unquantitativ beides.

00:28:40: Wenn wir mal beides gemacht weil quantitativ die Masse damit du sagen kannst so viel Das Auto, wenn es so wäre kaufen sozusagen.

00:28:48: Da kommen wir aber qualitativ.

00:28:50: Kriegst du dann wirklich in der Tiefe?

00:28:51: Was stört dich und was magst du nicht?

00:28:54: Sehr guter Punkt!

00:28:56: Ja also

00:28:58: das heißt eigentlich... Also da nehmen wir jetzt mal kurz noch einen Takeaway mit.

00:29:01: Das heißt also um solche Skeptiker zu überzeugen muss man in die Probleme der Skeptika reingehen, die manchmal ja auch Entscheidungs Stress haben.

00:29:10: Gehen wir den Weg.

00:29:12: Dann ist der erste Filter, den man drüberlegt, Motive und Bedürfnisse der Kunden.

00:29:16: Und der zweite Filter, dem man darüber legt – weil die Kunden machen die Marke ja nicht -, ist dann sozusagen das was verspricht die Marcke?

00:29:22: Was ist Marken typisch?

00:29:23: So, dann wissen wir erstmal, was relevant is'.

00:29:26: Aber danach müssen wir diese Relevanz auch strategisch einordnen und sagen, was machen wir und was machen?

00:29:31: weh nicht!

00:29:31: So, ohne die grundlegende Relevance können wir teilweise... etwas markentypisches machen, was aber total irrelevant ist für den Kunden und dann verkauft es nicht.

00:29:40: Und diese beiden Dinge übereinander zu legen?

00:29:42: Das ist also die Argumentation, warum wir sagen Marktforschung macht nicht die Marke finde ich sehr gut dass das nochmal rausgearbeitet hast.

00:29:48: darum geht's überhaupt nicht.

00:29:49: Aber Marktfassung schafft eine Grundlage auf der wir die Chance eine bessere Markenentscheidung zu treffen überhaupt schafft.

00:29:58: Aber dann brauchen wir trotzdem noch eine sehr klare Markenstrategie und tiefes Verständnis, wofür wir denn stehen wollen?

00:30:04: Dieses Wollen wird aus meiner Sicht in den letzten Jahren ein bisschen vergessen dass am Ende des Tages auch Rückgrat zu einer Marke gehört.

00:30:11: man muss wissen wer man sein will!

00:30:13: Und die Grundlage der Marktforschung schafft mir sozusagen meinen Willen noch präziser besser zu klären und bessere Entscheidungen zu treffen.

00:30:21: Und auch immer im Kontakt zu bleiben, weil organisatorisch gehört vielleicht die Marke dem Unternehmen ja aber emotional gehört sie den Menschen und deswegen muss ich die Menschen verstehen immer wieder und den Interaktion bleiben.

00:30:34: Und jetzt noch heutzutage mit AI und den LLMs umso mehr, weil ehrlich gesagt werden wir nur noch gefunden und empfohlen und genannt, wenn Menschen über uns

00:30:43: sprechen.".

00:30:44: Sehr guter Punkt!

00:30:46: Das entwickelt sich ja richtig in markenphilosophisch.

00:30:50: Weil das ist nochmal ein Punkt nämlich was du gar gesagt hast die Marke...das Unternehmen besitzt überhaupt nicht die Marcke.

00:30:56: Die Marke entsteht ja im Kopf des Entscheidendes.

00:30:59: aber ich habe gefragt wann hast Also nur wenn da eine Kraft wirksam wird in den Köpfen, in Momenten der Entscheidung haben wie eine Marke.

00:31:08: Das heißt alles entsteht aus Gedächtnisspuren in den Köpfen da draußen.

00:31:12: das heißt mit diesen Köpfe im Dialog zu bleiben ist total wertvoll weil wir da ja auch Wirkung entfalten wollen damit da unsere Marke entsteht.

00:31:21: Ja, super.

00:31:22: Das ist ein guter Punkt.

00:31:24: und dann lass uns doch mal in sozusagen die Kraft dieser Mini-Marke einsteigen bisschen in die Geschichte.

00:31:30: Also das heißt wo kommt die her?

00:31:32: Nimm uns mal mit auf die sozusagen die ganze Markengeschichte von Mini Und wie sie dann über... also es gab ja auch einen Übertrag hätte auch schief gehen können.

00:31:39: Dann BMW kauft eine englische Marke.

00:31:41: Wie passt denn das hier?

00:31:42: der ehemalige Feind im Ersten Weltkrieg Kauft ne englischere Marke.

00:31:46: bleibt die noch glaubwürdig?

00:31:47: Was passiert damit?

00:31:49: Ich bin ganz gespannt

00:31:51: Absolut, aber was sozusagen?

00:31:52: immer noch die Marke und das schon seit wir haben siebensechzigsten Geburtstag gerade gehabt dieses Jahr.

00:31:59: Dieses, was ich gerade gesagt habe, emotional gehört sich den Menschen und das haben wir seit siebenundsechszig Jahren egal ob Sie sozusagen in britischer Hand war oder jetzt zur BMI Group gehört.

00:32:09: Sie gehört immer dem Menschen und den Fans da draußen weil Menschen fahren nicht nur ein Mini, sie erzählen Geschichten Was der Mini bedeutet, in dir eine... Wir teilen das Ganze mal genau was du vorhin mit deiner Frau erzählt hast.

00:32:22: Und da gibt es ja unendlich viele Geschichten.

00:32:25: warum ich diese Marke auch so liebe aber ist genau was zu sagen.

00:32:27: wir haben damals sag' ich mal den Classic Mini der ja immer noch wirklich wunderbar ist.

00:32:33: also ich liebe den muss ich sagen weil auch da jeder Mini sah ja anders aus.

00:32:39: Also ich war mal auf so einem Classic Treffen mit hundert Minis auf dem Parkplatz als sie in der Presse verantwortlich waren Und jeder Mini sah anders aus und mir ging echt das Herz aus, ich habe Gänsehaut gekriegt.

00:32:50: Dann haben wir eine Rallye gemacht durch die Tuscana in Gruppen und die sind alle einander vorbeigefahren.

00:32:55: Die Leute haben gewohnt auf der Straße dem sich gefreut allein dieses Straßenbild anzuschauen Und diesen kleinen, flitzigen Mini was er schon immer war.

00:33:03: Weil der Mini war ja immer dieser kleine, clevere, Clever Use of Space auch mit den Reifen und Race Monte Carlo war ja eins unserer Key Erlebnisse wo keiner gedacht hätte dass Mini je eine Chance haben könnte.

00:33:17: Aber genau durch die Bauart die wir hatten Mit den Reiven konnten wir in der Kurve schneller sein und haben im Prinzip gewonnen.

00:33:24: was keiner geglaubt hatte

00:33:26: Das war wann?

00:33:27: Wann war das?

00:33:28: Ähm, oh jetzt fragst

00:33:29: du mich.

00:33:29: Sechziger Jahren wahrscheinlich?

00:33:30: Ja genau, also es war ganz

00:33:31: klar.

00:33:31: Also noch mal kurz, siebensechzig zurückgerechnet das heißt, ne, neunzeitzachzig ist Mini gegründet worden in England richtig und dann wurde es übernommen von BMW... Duttausend

00:33:41: Eins.

00:33:41: ...zwo tausend Eins, genau!

00:33:43: Ja, okay.

00:33:44: Und mit

00:33:44: dieses Jahr zwanzigjähriges, wo Mini zu uns gehört.

00:33:47: Super und da würde ich gerne so ein bisschen darauf fokussieren auf diesen Übergang, ne?

00:33:51: Was habt ihr damals bewusst bewahrt?

00:33:53: Also was habt ihr als auch wertvolles Marken-Asset Wo die Kraft herkommt, wo diese Beziehung her kommt und was habt ihr aber auch neu erfunden?

00:34:03: Also Mini war ja sag ich mal damals nicht unbedingt premium Auto.

00:34:08: Man saß quasi knapp über den Boden.

00:34:11: Also man hat das Gefühl, jede Botenwelle kriegst du mit.

00:34:16: Im Innenraum war es sehr spartanisch.

00:34:18: Vielleicht wieder ein bisschen wie heute?

00:34:20: Nur heute ist es premium und reduziert wegen der ganzen Digitalisierung weniger Knöpfe.

00:34:27: Und damals war's aber aus den Anfängen, weil es einfach ein ganz einfaches auch günstiges Auto war.

00:34:32: Das nicht viel hatte.

00:34:33: Aber man hatte Ausdruck.

00:34:35: also deswegen ... Es waren Kult!

00:34:37: Mini waren kult, weil jedes Auto anders aussah.

00:34:40: Und was wir bewahrt haben, war genau das Thema.

00:34:43: Also mit Mini wie du sagst, British Racing Green, mit dem Konjakfarbenen Leder... Wir hatten die Bonnet Stripes, die Spiegelkarten in verschiedenen Farben also genau diese Differenzierung dass Menschen sich mit einem Mini ausdrücken wollen Teil ihrer Persönlichkeit zeigten wollen und trotzdem Teil einer Gemeinschaft.

00:35:00: Mini hat ja immer schon von Anfang an Fans viele und diese Community Ich selbst als Individuum, aber trotzdem Teil einer Gemeinschaft die sind wie ich auch und die ein gutes Miteinander haben.

00:35:15: Das war das was Mini früher schon hatte und was wir sozusagen bei der BMW Group dann auch übernommen haben.

00:35:20: nur haben wir dann vor allem das Premium Level deutlich erhöht natürlich auch den Preis.

00:35:25: Aber der Mini ist heute ja gar nicht mehr vergleichbar.

00:35:29: von der Produktsubstanz, von der Qualität.

00:35:31: Sicherheitsaspekte ist es wirklich eine Premium-Marke!

00:35:34: Es ist ein Tropffahrzeug.

00:35:36: aber diese Mininess dieses der Kleine in seinen Abmessung hat ne große Wirkung.

00:35:42: Britishness haben wir weiterhin und hab ich jetzt seitlich mal dem auf den Job in auch wieder mehr hervorgeholt oder versucht es, wieder subtil überall einfließt zu lassen.

00:35:51: Ist auch unsere visual identity Bestandteil wirklich?

00:35:55: Oder mit Portsmiss die Kampagne, die wir jetzt hatten, haben wir schon ganz früh mit Potsmiss eine Geschichte.

00:36:00: Auch hier... Da mal

00:36:00: kurz ne Frage mit dem Britishness weil das war ja von Anfang auch ganz stark gespielt hat doch hohe Attraktivität.

00:36:05: übrigens nur kurz um diese Geschichte weiterzunezeln.

00:36:09: Wir hatten danach natürlich auch Minitaschen Merchandise-Programmen vom Minitashen und so.

00:36:14: Wir hatten diese Ledertasche, wo das Logo sozusagen schwarz die englische Flagge schwarz auf schwarz drauf genäht war.

00:36:21: Sehr cool.

00:36:22: und dann von innen praktisch der Union Jack heißt er.

00:36:27: Das Muster war sehr geil also eine sehr coole Tasche.

00:36:32: Das war sehr cool.

00:36:33: aber dann habe ich bei mir selber gemerkt, ich hatte früher auch zum Beispiel Manchettenknöpfe mit der Englandflagge.

00:36:41: Habt ihr das auch gespürt, dass das etwas mit der Marke gemacht hat?

00:36:45: Nicht viel muss ich dir sagen.

00:36:47: also wir haben auch nicht groß damals irgendwie was verändert oder so.

00:36:50: Also wir haben Thema Britishness damals, also ich war ja damals nicht ACMO verantwortlich.

00:36:56: Ich war aber immer auch mit mini im Kontakt als eine Marktforschung sei es als ich Presse gemacht habe Aber wie gesagt nicht im Kern was tatsächlich... bewusst sozusagen vielleicht noch.

00:37:07: Was ich aber gemerkt habe, dass wir diese British Nest runtergefahren hatten also auch die die CID dann entstanden ist damals Ist ein bisschen weggegangen von dem was Mini davor eigentlich sehr stark war auf der britisch-yuma War ein bisschen runtergenommen hat vielleicht auch damit auch ein bisschen zu tun gehabt.

00:37:25: wo wir jetzt aber wieder gesagt haben Wir gehen wieder zurück zu unseren Wurzeln weil da war mini total stark.

00:37:32: als wir Mini übernommen haben, war Mini super stark.

00:37:36: Also erinnert sich vielleicht noch – alles war schwarz mit diesen bunten Frames.

00:37:40: und ich erinnere mich noch, ich war in einem Workshop damals.

00:37:43: da ging es um verschiedene Assets aus der Automobilindustrie Und dann waren von vielen Marken alle so weiß Man ist so vorbeigelaufen wie ein Poster.

00:37:51: Alle sahen gleich aus.

00:37:52: Ich hätte dir nicht sagen können welche Marke das jetzt war, alle waren gleich.

00:37:56: Mini war schwarz mit den bunten frames Und das war natürlich schon mal herausstechen.

00:38:01: Du hättest kein Logo gebraucht und ich finde, wenn du keinen Logo brauchst und erkennst welche Marke es ist dann ist es wirklich stark.

00:38:12: Sales verstärkt haben, wie gesagt die Marke hat doch so viel Potenzial.

00:38:16: Aber was dann auch manchmal passiert das du sagst okay wir sind vielleicht jetzt zu sehr energische Wir sind zu spitz wir wollen uns auch attraktiver für eine breitere Masse machen was ja durchaus verständlich ist.

00:38:28: ich meine wir sind auch ein Unternehmen und am Schluss geht es auch darum dass wir erfolgreich sind unter unser Unternehmenserfolg.

00:38:34: Und dennoch aber, was das Learning war bleibt bei deinen Wurzeln.

00:38:39: Also du darfst eine Marke sozusagen immer nur bestimmt weiterentwickeln Schritt für Schritt in die Zukunft muss veränderungsbereit sein Aber du musst an dem Kern wofür diese Marke steht Was ihre Stärken sind muss zu festhalten

00:38:53: und da ist ein interessanter Punkt was Du gerade beschrieben hast weil Erfolg ist ja natürlich jeder will erfolgreich sein aber eine starke marke lebt ja auch von der Abgrenzung Genau von diesem, was es ist und was es nicht ist.

00:39:04: Und wenn man kurzfristig diese Abgrenzung aufweicht, kann man mehr verkaufen theoretisch.

00:39:09: Neuzego!

00:39:09: Und langfristig merkt man, oh wir haben gerade das, was uns eigentlich die Kraft gab ein bisschen beschädigt.

00:39:17: Ja und sind dann auch wieder zurück?

00:39:19: Wir haben das dann auch gemerkt in Marktforschung mit Rückmeldungen, die wir gekriegt haben und gespürt.

00:39:27: weg von diesem klaren USP, der klaren Differenzierung.

00:39:31: Die auch nicht vielleicht jedem gefallen hat.

00:39:33: aber was Mini auch eint oder was ich in der Marktforschung gelernt habe es gibt eigentlich niemanden den Mini hasst ja?

00:39:39: Oder der sagt geht gar nicht!

00:39:41: Also Menschen sagen vielleicht ist jetzt nicht für mich unbedingt eine Auto Aber jeder hat eigentlich Mini gegenüber etwas Positives.

00:39:47: also egal mit welchen Menschen ich draußen spreche Jeder hat irgendeine Geschichte und wenn's nur ist Mein bester Freund hat ein Mini oder meine beste, meine erste Freundin hatte einen Mini.

00:39:56: Es gibt immer Geschichten und ich habe noch nie negative Geschichten gehört.

00:39:59: Das finde ich wirklich faszinierend für eine Automobilmarke dieses positive.

00:40:05: Und deswegen konnten wir auch in dieser sozusagen klaren Positionierung bleiben und mussten gar nicht sie aufweichen um für mehr Menschen attraktiv zu sein weil der Grund warum manche uns auch nicht kaufen ist Die wollen ein großes Auto beispielsweise.

00:40:20: Wir haben jetzt den Countryman, ist sicherlich ein größeres Auto aber wir haben kein X-Fünfgröße.

00:40:25: Sind wir nicht?

00:40:26: Müssen wir auch nicht werden.

00:40:27: Wer auch?

00:40:27: total falsch!

00:40:28: Also uns als Marke, weil da ein Potenzial ist in diese Größe zu entwickeln, wäre nicht mehr Mini.

00:40:34: also der Name heißt ja auch Mini und... Wir mussten immer trotzdem noch ein kleines Konzept, ein funktionales, ein cleveres Konzept sein in der Größe, in der wir sind.

00:40:46: Und da mussten wir auch bleiben und es ist auch richtig dass wir das getan haben.

00:40:58: Ich möchte auf einen Punkt doppelt klicken, und zwar auf das Thema Farbe.

00:41:02: Da bin ich gerade aufgewacht was du gerade erzählt hast weil ich komme grade mit Axel Büter zusammen ein Seminar geben zum Thema strategisches Farbdesign und da haben wir Autofarben analysiert unter anderem also die weltweit und der Anteil von den Basisfarben schwarz weiß silber ist fast achtzig Prozent am Markt.

00:41:22: Wir haben eine, weil du grade sagst, dass man geht an ganz vielen weißen Autos vorbei und dann kam die Farbe und man wusste sofort es war Mini.

00:41:29: Warum wird Farbe so wenig gespielt im Automobilmarketing?

00:41:33: Und wir haben vorgespräch auch über diese Farbkombination, die meine Frau damals zu diesen Leuchten in den Augen gezaubert hat, dieses British Racing Green mit... mit Cognac-Leder, was ja auch ein sehr starkes Resonanzfeld eröffnet.

00:41:47: Was sofort mit England verbunden wird und all das, was da damit zusammenhängt.

00:41:51: Deshalb wie blickst du auf das Thema Farbe und strategische Rolle der Farbe beim Automobilmarketing?

00:41:57: Das ist total spannend, was du sagst, weil es spielen mehrere Faktoren rein muss man sagen.

00:42:05: Klassischen Premium-Marken, wenn die jetzt zu viel Knallfarben hätten, wäre es auch extremst auffällig.

00:42:10: Elegante Farben, die auch zur Premiumness passend sind natürlich auch schwarz oder silber oder Schattierung von Silber und Graue.

00:42:18: Das sind so Farben da ist man so an der Statement aber auch edel, aber auch Primo unterwegs.

00:42:25: Mini hat eine andere Heritage, eine andere Markenpositionierung und da ist es gerade.

00:42:30: ich möchte mich differenzieren.

00:42:32: Ich möchte anders ausstanden und die Kunden lieben es zu spielen.

00:42:36: Die nutzen.

00:42:37: selbst wenn sie einen schwarzen Mini nehmen dann haben Sie rote Bonnet Stripes oder rote Spiegelkarten oder ein rotes Dach beispielsweise also genau mit den Farbakzenten hier viel mehr Möglichkeiten noch zu bieten.

00:42:49: oder.

00:42:49: ich war in China letztes Jahr und fand beeindruckt wieviel Menschen ihren Minicastemeisen Also auch selbst sich überlegen in den Fahrten des Sportvereins oder auch wirklich selbst umbauen teilweise, dass die alle unterschiedlich aussehen.

00:43:04: Und das habe ich bei keiner Marke so erlebt wie beim Mini muss ich wirklich sagen und deswegen passt zum Mini auch in diesen verschiedenen Fahrten, die auch Freude versprühen, die was Besonderes sind British Rice Racing Green mit Konja, finde ich eine Top-Kombination.

00:43:20: Das ist genauer was ich immer sage.

00:43:22: Was auch noch schöner war Pepper White das war dieses bisschen bäschliche Weiß.

00:43:26: Es war auch nur Mini es war so eine typische Minifarbe und die fand ich auch wunderbar hatte auch ne ganz hohe Take Rate in manchen Märkten weil sie besonders war.

00:43:36: Weil's nicht das klassisch und der Minifare möchte besonders sein.

00:43:39: er möchte dies Thema Self Expression ausdrücken

00:43:44: Wie wählt ihr diese Farben?

00:43:45: Also, wählte die sehr weit im Voraus.

00:43:47: Wird da fünf Jahre vorher beschrieben welche Lackfarben eingekauft werden?

00:43:50: oder ist das auch etwas...

00:43:54: Fünf Jahre sind es nicht so lang ist der ganze Produkt Entwicklungsprozess sag ich mal.

00:43:58: aber Sag ich mal, irgendwann dazwischen fängst du an.

00:44:01: Welche Farbkombination?

00:44:02: Du kannst ja auch neue Farben nochmal zwischendurch dann noch einmal bei einem Lebenszyklus Impuls auch reinbringen.

00:44:09: Du musst halt immer alles die ganze Produktion umgestellt werden

00:44:12: etc.,

00:44:12: dass diese Farbe dann auch anbietet ist aber das jetzt nicht so schwierig und braucht nicht jetzt so lange Zeit.

00:44:18: Aber wir sprechen darüber was sind gerade Farben?

00:44:21: Was sind auch Trendfarben?

00:44:25: Wir testen es teilweise ab oder wir sprechen intern im Führungskreis auch darüber.

00:44:29: Also tatsächlich gibt's da Farben, die hatten wir mal und die... Da stehe ich total dahinter und dann diskutiere ich auch immer mit unserem Produktchef und sage, die müsst ihr unbedingt wieder bringen!

00:44:40: Die war super.

00:44:42: und noch mehrere Ja, da entwickeln wir uns auch gemeinsam weiter.

00:44:47: Das ist Bauchgefühl.

00:44:48: Ich

00:44:48: wollte gerade sagen, dass was dadurch klingt... Obwohl du ja vorher über Marktforschung sprachst?

00:44:53: Also das ist eher ein Bauch-Gefühl, was ihr da.

00:44:57: aus der Kenntnis und dem Gefühl für die Marke wählt ihr dann die Farben!

00:45:00: Ja und du brauchst auch beides, genauso für Marke.

00:45:02: Also ich bin ein totaler Verwächter in Front von Marktforschung weil du mit Menschen sprichst wie sie dich sehen was sie brauchen, was ihnen wichtig ist.

00:45:09: Und das andere ist dass ich ein Verwächter bin von Bauchgefühl und Intuition Weil ich glaube und das werden wir im AI-Thema ist es auch für mich ein ganz wichtiges Thema Manche Themen – und ich habe zwanzig Jahre Mini begleitet Als ich den Job übernommen habe, hieß es Jenny Mach wie du es für richtig hältst und das war für mich super diese Freiheit zu haben.

00:45:31: Und ich hätte dir nicht alles ableiten können aus allem.

00:45:34: da waren Teile aus meinem Markt Forschungsverständnis aus den Erlebnissen Teil von Kunden Events teilen aus der Presse die ich erlebt hab wo ich das Gefühl hatte und auch zu wissen wann waren wir so richtig stark?

00:45:46: Wann war die Marke so dass sich damals gesagt hat Boah Das ist die beste Marke hier auf diesem Planeten.

00:45:52: Und wie können wir da noch mal wieder stärker daran ansetzen, wo wir vielleicht in der Zwischenzeit ein bisschen was vielleicht in manchen Punkten verloren haben?

00:46:01: Manche Punkte sind mir stärker geworden!

00:46:03: Und das war so ein bisschen auch im Bauchgefühl aus verschiedenen Eindrücke.

00:46:07: Die hätte ich denen nicht alle ableiten

00:46:08: können.".

00:46:08: Genau, ja und das ist ja auch eine Art von Daten sammeln also Statistik der Umwelt- und Urteilsbildung durch Markem Gladwell hat diese Zehntausend Stunden immer definiert wo dann Experten ein klares Urteil oder schneller ein gutes Urteil fällen als die rationaler Analyse.

00:46:27: Das ist bei Markenführung, wo man nie alle Daten hat Und alles weiß, ist es ja vollkommen sinnvoll sozusagen auch so zu denken.

00:46:34: Am Schluss ist es immer eine Entscheidung unter Unsicherheit und da kann man wieder das zum Thema Rückgrat und Haltung und Verständnis.

00:46:42: Das ist jetzt gerade glaube ich in der Branche echt notwendig weil die Branche ist wirklich in Schwierigkeiten.

00:46:47: Lass uns ein bisschen Streiflicht auf Markenführung in dieser aktuellen Situation werfen.

00:46:56: du hast das Wort Smart Marketing im Gespräch benutzt, wo du sagst jetzt ist die Zeit von Smart Marketing.

00:47:03: Weil es hat sich was verändert?

00:47:05: erst mal beschreib vielleicht mal ganz kurz was sich verändert hat aus deiner Sicht?

00:47:07: Was ist gerade was auch dein nicht nur mini sondern grundsätzlich die Branche.

00:47:11: was siehst du da für Probleme?

00:47:12: woran scheitern markenverantwortliche von automobilmarken grade und was ist deine antwort darauf?

00:47:19: also faktisch die krise ist da und ist auf herrall.

00:47:22: also das kann ich schonmal sagen weil wir haben einmal die ganze transformations zur elektromobilität laufen Und da sind ja die Kunden noch gar nicht komplett da.

00:47:32: Wir haben technologisch das umgesetzt, muss aber auch aus den Mitarbeitern denken, die vor allem Motoren entwickelt haben.

00:47:38: Also es ist ein kompletter Change- und Transformationsprozess für die gesamte Organisationen und die Menschen, die darin arbeiten Und dann auch für die Kunden, die sich auch erst mal ran tasten müssen.

00:47:49: Sie probieren ein Laptro-Auto aus.

00:47:50: wie ist es mit dem Laden?

00:47:52: Oh Gott habe ich Angst, ich bleibe irgendwo liegen!

00:47:54: Was mache ich denn?

00:47:55: Also das ist ein Transnormationsprozess der alleine schon.

00:47:58: Das ganze Thema Digitalisierung parallel was da möglich ist.

00:48:02: jetzt kommt auch noch des thema AI auch Chattivity ins Auto.

00:48:06: mit rein Parallel sind wir jetzt ja ins Agenturmodell gewechselt mit Mini.

00:48:11: Das heißt, erstmals sind wir der Unternehmer und nicht mehr der Händler der Unternehmung und der Preis ist überall gleich was die größte Transformation ehrlich gesagt war und noch größer als die Elektromobilität für uns als Organisationen und auch für die ganze Händlerin Verkäufer schafft da draußen.

00:48:28: Also ist alles gerade da im Banken?

00:48:30: Das müssen wir jetzt mal ganz kurz noch mal fokussieren, weil das glaube ich ist ein Riesenunterschied.

00:48:35: Wenn der Verkäufer vor Ort ja auch ein wichtiger Markentouchpoint ist also wie er das Auto präsentiert wenn der sozusagen entmachtet wird... Auch bezogen auf Ich kann Ihnen da eine gute Kondition machen und Ja klar!

00:48:47: Das ist dann so der letzte Kick.

00:48:51: Habt ihr da Gegenmaßnahmen auch ergriffen wo er sagt okay das wird wahrscheinlich da so bisschen schwächer.

00:48:55: also wie geht dir damit um?

00:48:58: Also es war super spannend, weil ich war ja wie du es gesagt hast in meiner letzten Funktion im deutschen Markt verantwortlich fürs Marketank für BMW und habe damit ganz viel mit den Händlern zu tun gehabt.

00:49:06: Und den ganzen Verkäufern!

00:49:08: Was super wertvoll ist, weil Ich gemerkt hab' – ich hab' gar nicht nur die Kunden als Zielgruppe sondern ich hab viel mehr Zielgruppen, weil diese sind ja genauso wichtig.

00:49:16: Weil wenn die nicht hinter unserer Marke unseren Produkten stehen, verkaufen wir die auch nicht erfolgreich.

00:49:21: Und der Schiff, da habe ich so gemerkt.

00:49:24: Ich meine die Händler sind Unternehmer geworden weil sie Unternehmers sind.

00:49:27: aus dem Herzen ist was anderes ein Manager zu sein oder ein Unternehmer zu sein, der volles Risiko eingeht aber genauso seinen Geschäft steuert.

00:49:35: Oder dann der Verkäufer der aus seinem inneren Überzeugung gerne handelt.

00:49:41: Also ich hab die Menschen erlebt, die haben mit mir auch am Tisch gesagt.

00:49:44: Weißt du Jenny?

00:49:45: Wenn der Kunde reinkommt dann sage ich mir, der geht nicht ohne Unterschrift hier raus und dann sag ich nochmal hey komm.

00:49:52: also dann gebe ich dir noch mal drei Prozent aber komm!

00:49:55: Und dann kannst deine Frau glücklich machen weil Du kannst Dir das neue Auto mitbringen.

00:49:59: Also es fand ich super spannend die Psychologie die dahinter steckte und natürlich war das ein riesen Schiff.

00:50:05: Aber mittlerweile merken wir und auch in dem System, also mir war nicht bewusst was alles geändert werden musste um das möglich zu machen.

00:50:15: Also, es war mir wirklich nicht im Ansatz.

00:50:17: Und ich war in vielen Themen jetzt drin durch meine Funktionen was für eine große Transformation das ist.

00:50:22: und natürlich gab's kein Pluprint.

00:50:24: also wir hatten keinen Buch wo gesagt haben Wir haben jetzt mal alles ab haben wir alles abgehackt erfolgreiche Transformation sondern Transformation wissen.

00:50:30: wie ist Unsicherheit?

00:50:32: Du versuchst des trial and error dann merkst wieder oh haben ein paar Fehler.

00:50:35: auch das funktioniert nicht.

00:50:37: und mittlerweile Haben wir die wirklich erfolgreich gemeistert Ins Agenturmodell, wir haben ja mit mir jetzt gestartet und sind auch froh das es hier zu gelaufen ist.

00:50:46: Aber natürlich gab's Kinderkrankheiten.

00:50:48: Und auch in den Gesprächen aber auch da hatten wir jetzt im deutschen Markt mit dem Händlerverband verkäufern auch und letztendlich für den Endkunden, weil ich hab dann auch gedacht, du bist ja auch doof wenn du nicht mehr im Preis verhandelst.

00:51:01: Weil ich haddele auch immer gerne egal wo ich hingehe versuche immer ein bisschen zu handeln bin ich immer froh und freue mich.

00:51:06: aber Du kriegst eigentlich ein bestes Kundenerlebnis weil wenn der preis gleich ist dann geh ich zudem der mich besser betreut der mich nochmal bedient der mich vielleicht kennt er weiß was ich brauche der mich anruft dazwischen vielleicht wenn ich ihn baby gekriegt habe ob ich eine sitzschale oder was weiß ich was bräuchte.

00:51:24: Vom Kunden gedacht ist es eigentlich dann sozusagen das bessere Leben.

00:51:29: Zumindest ist das für mich die Entwicklung, wie wir eigentlich hin sollten und Premium- oder Luxusmarken sollten eigentlich auch nicht über Rabatt Schlachten gehen.

00:51:37: also passt eigentlich auch nichts zusammen aus

00:51:39: der Marke ja sehr gut finde ich einen sehr guten Punkt.

00:51:42: Aus dem Markensicht ist es auf jeden Fall gibt Sicherheit.

00:51:46: Und das, was du gerade sagst?

00:51:47: Es gibt dann auch keinen Grund sich irgendwo gut beraten zu lassen und woanders zu kaufen.

00:51:52: Das heißt derjenige, der sich mehr Mühe gibt hat eine höhere Sicherheit, dass es eigentlich ja wirklich kein Grund mehr gibt nicht bei ihm zu kaufen wenn man vom Produkt überzeugt ist.

00:52:02: Also aus dem Markenpässe aber kulturell mit Sicherheit kein leichter Ritgewicht.

00:52:06: Nein, ein

00:52:07: großer Schiff also intern und extern muss ich sagen war wirklich spannend.

00:52:12: Du sagst die Krise, also die Transformation.

00:52:14: Jetzt kommt noch AI.

00:52:16: oder sind wir in Robotics auf dem Markt?

00:52:17: Lass uns

00:52:18: darüber auch sprechen.

00:52:18: ja, ja.

00:52:19: Die Kombination Riesentransformation nochmal parallel auch für alle neue Wettbewerber auf den Markt.

00:52:26: das Thema China-Wettbeweber wissen wir auch alle.

00:52:31: dadurch nochmal Preistruck und verändertes Kundenverhalten.

00:52:35: Früher wollte jeder mit achtzehn Auto besitzen.

00:52:37: Jeder!

00:52:37: Also du ich, ich war hey, achtzender Geburtstag Jetzt Führerschein und mein Auto, ich bin frei unabhängig.

00:52:43: Ist auch nicht mehr so, da sagt manche okay, ich schere ein Autor... Nur bei Bedarf, also da gibt's auch Änderungen im Kundenfall.

00:52:51: Von daher haben wir ganz schön viel was da gerade sozusagen neben den ganzen Terrace und so weiter die wir auch noch mit USA, mit China usw.

00:53:01: Da kommen noch ganz viele mehr Themen.

00:53:02: aber ich glaube das brauchen wir nicht drüber sprechen.

00:53:03: Ich wollte grade sagen jetzt wird es ganz groß, aber ich möchte das eine rauspicken aber nach hinten lagern weil KI ist ja auch das Thema eine Exekution Aber eventuell auch Analyse, Marktworschung.

00:53:15: Das wollen wir gleich auseinanderflücken.

00:53:17: Vorher würde ich gerne den Fokus auf eure jetzige Markenplattform, was ja die Reaktionen auf diesen ... Jetzt werden die Budgets knapper.

00:53:23: früher?

00:53:24: Gab's unendliche, die Automobilbranche war immer dafür bekannt.

00:53:27: Boah da!

00:53:29: Da hat es gekracht und die ganzen Budgets usw.

00:53:32: Und die Zeiten sind vorbei.

00:53:33: Die erste Frage mal einfach nur so spontan.

00:53:36: Bringt die Knappheit auch etwas Gutes?

00:53:38: Ja, ich bin immer in Frontfunknachhalt muss ich dir sagen.

00:53:40: Also schmerzt erstmal und dann denke ich Es hilft uns zu verbessern und es hilft uns to fokussieren.

00:53:47: Was hilft wirklich dem Unternehmenserfolg?

00:53:50: Und was war eure Antwort?

00:53:51: Brauchen wir wirklich?

00:53:53: und du kannst vieles also ist das immer noch.

00:53:55: ins Systemen Kannst du dich fokusieren?

00:53:57: Ich habe auch die ganzen Innovationen die wir haben.

00:53:59: wenn ich ganz ehrlich bin Was nutzt der Kunde denn tatsächlich?

00:54:04: Was liefert wirklich den Mehrwert für den Kunden, weil natürlich entwickeln wir auch viel was tolle Sachen sind.

00:54:09: Aber wenn wirklich was entscheidend ist, sind es vielleicht im Ranking die Top ten Themen und das zu analysieren und dann immer ein Marketing genauso.

00:54:20: Ich sage meinem Team jetzt immer und wir haben tatsächlich jedes Projekt Was kostet es?

00:54:25: Was bringt das, worauf zahlt es

00:54:26: ein?".

00:54:27: Und da haben wir jetzt einen Ranking unserer Projekte gemacht.

00:54:29: Ich zeig noch mal!

00:54:30: Wenn wir Budget sparen müssen, dann gucken wir uns gemeinsam an nach KPIs.

00:54:36: was bringt uns was?

00:54:38: weil wie du sagst früher die IAA war ein Feuerwerk und ist nicht nur die IA.

00:54:42: Da hatten wir ganz viele wunderschöne Projekten in allen möglichen Bereichen.

00:54:48: Haben die unbedingt die Marke so viel weitergebracht?

00:54:50: haben wir deswegen soviel mehr Autos verkauft?

00:54:53: Nicht unbedingt, ja.

00:54:54: Es waren super schöne Zeiten auch die man selbst also ich teilweise.

00:54:58: es waren auch vor meiner Zeit Waren die fast noch rosiger.

00:55:02: Aber du musst jetzt fokussieren und das hilft dir.

00:55:04: Und so kam auch unsere Markenplattformen die Du gerade angesprochen hast weil Fakt ist Unsere Media Budgets sind nicht mehr übermäßig wirklich weiter von entfernt.

00:55:14: Und da ist Mini auch immer schlechter als BMW gestellt, weil kleinere Marke das ist so ein Konzern.

00:55:20: Du musst es schon immer bei Mini irgendwie kreativer sein und einfallsreicher sein.

00:55:25: Was ich so gelernt habe jetzt in den letzten ein zwei Jahren durch meine Erfahrungen in Cannes, wo ich über Ja, was sind so die Trendthemen gerade auf dieses Thema Markenplattform?

00:55:36: Und eine Plattform ist jetzt auch nicht Rocket Science.

00:55:38: Das ist etwas, das man einfach länger spielt, Depot-Effekt.

00:55:41: Weil wenn du immer nur ne Einzelkampagne hast, die aber immer neue Botschaft nach draußen sendet, dann hat dir der Kunde vielleicht eins oder zwei mal wahrgenommen mit viel, viel Geld mehrfach wahrgenommen, aber da ist sie wieder weg!

00:55:52: Dann prägst du nächste Kampagne und musst den gleichen Aufwand wieder erzeugt – Mit viel, vier Geld!

00:55:56: Wenn du jetzt die Story auf einem Thema immer wieder befreuerst... brauchst du viel weniger Geld, damit die gleiche Erinnerung bei dem Kunden bestehen bleibt.

00:56:06: Und das war im Prinzip Smart Marketing aus weniger mehr erreichen!

00:56:12: Also

00:56:13: was in Zukunft und was in zukommt.

00:56:14: es gibt auch nach den filter vor so sagen.

00:56:17: die plattform gibt dann den filter form vor für die point of sale präsentation die länger bleibt die auswahl von sponsoring aktivitäten.

00:56:26: also aus der plattform heraus hat man ja dann auch einen viel stärkeren filter für die tausend kleinen entscheidungen.

00:56:32: aber wenn man die platform permanent ändert.

00:56:34: Genau.

00:56:34: Und

00:56:35: das haben wir früher gemacht, also alle Marketing dieses Plattformthema gibt es eigentlich noch gar nicht so lang was eigentlich ein Wunder ist muss man sagen.

00:56:42: und ich sehe es aber total logisch weil der Depot-Effekt ein höherer ist zum einen und zum anderen was unsere Plattform ist die wir erstellt haben weil musste auch sehen wir haben ja fünf oder zwanzig, dreißig neue Produkte die wir auf den Markt bringen.

00:56:56: Mini hat ja ein kleines Produktportfolio und es dauert ja alle paar Jahre.

00:56:59: Wir haben vor zweieinhalb Jahren komplett die neuen Produkte eingeführt Und dann kommt erst mal nichts neues also nicht an Produkt.

00:57:06: und Produkt ist nunmal der stärkste Touchpoint der Marke Der sichtbar das auf der Straße dass erlebbar.

00:57:11: Das heißt für dich als Marketier Genauso in der Presse musst du ja gucken wie mache ich trotzdem immer wieder halt ich die Marke frisch?

00:57:18: Wie kann ich immer wieder Den Menschen sozusagen mit meiner mark berühren.

00:57:23: Und wenn ich jetzt eine Kampagne, die kann ich ja jetzt nicht fünf Jahre die gleiche Kampagnen zeigen?

00:57:28: Ja der Abnutzungserscheinung wird es auch langweilig.

00:57:30: aber das Auto hat sich ja nicht geändert in der Zeit.

00:57:33: also es war ja trotzdem das gleiche Auto weil wir ja nicht jedes Jahr so viele neue Produkte haben.

00:57:37: und daher kamen wo wir vorhin drüber gesprochen haben die Idee wie reden... Also kriegt man aus wenig Budget und wenig neuen Produktimpulsen eigentlich draußen aber in der Relevanz geschaffen, dass Menschen über uns sprechen.

00:57:53: Und da kam die Idee mit unserer Plattform Share My Mini Story.

00:57:57: weil wie wir vorhin gesprochen haben bei Mini und das ist Outstanding für Mini hat jeder eine Geschichte zu erzählen.

00:58:01: Irgendeine!

00:58:02: Die kann klein sein, die kann groß sein... Aber jeder den ich anspreche was für ein Job ich mache grinst erstmal und sagt ach wie schön Mini Etwas was er mir erzählt, ich sag lasst uns doch das nutzen.

00:58:14: Das haben ja auch viele Menschen in meinem Umfeld gesagt, das macht doch diese Love Brand zur Marke.

00:58:19: und dann haben wir eine Aktion gestartet, share my mini story.

00:58:24: also Du kannst jetzt sagen, genau was du jetzt erzählt hast mit deiner Frau warst du da ihr Leben tastet.

00:58:28: Dass die gesagt hat ich will einfach nur den Mini und genauso wie er steht egal was der jetzt kostet und was er kann.

00:58:34: aber ich will den Mini.

00:58:35: Die anderen haben erzählt Ich habe einen Heiratsantrag gemacht gekriegt auf der Mutterhaube des Minis.

00:58:40: Die Nächste haben erzählt meine Oma Ihr allererstes Auto vor siebenundsechzig Jahren waren Mini.

00:58:46: Und das sind Geschichten die berühren.

00:58:47: Wir haben in den ersten Tagen schon wirklich in kürzester Zeit über tausend Beiträge aus der Community gehabt.

00:58:54: was wirklich eindrucksvoll war und das auch eindruchsvoll war, dass das Engagement ein XX-faches höher war.

00:59:01: zu unseren Content-Posts die wir gemacht haben.

00:59:05: Weil Menschen gesprochen haben und Menschen möchten mit Menschen interagieren und wollen authentische Geschichten hören.

00:59:11: Und es war so schön!

00:59:12: Die waren nicht hochglans, die waren nicht perfekt, sie waren im iPhone easy gedreht... ...die waren in Dialekt wie auch immer aber sie waren total menschlich.

00:59:20: Das ist das was Mini ausmacht.

00:59:23: Dass wir da so ein Movement gestartet haben, finde ich wunderschön.

00:59:28: Und in einem ähnlichen Doktus hatten wir in China eine Aufruf gestartet, Customize your mini und es kam auch innerhalb von einer Woche fünfhundert Einreichungen teilweise mit AI produziert, teilweise gemalt alles mögliche oder die schon einen minike Customized haben.

00:59:43: Die Community hat dann die besten zwei ausgewählt und die haben wir gefeiert auf der Community Night.

00:59:49: Und das ist Interaktion und Partizipation, wo du es am Anfang gesprochen hast.

00:59:54: Dass Menschen Teil der Marke werden, dass sie nicht nur eine Marke vorgesetzt bekommen sondern wirklich in Familienmitglied sage ich mal schon Sinn auch mitgestalten.

01:00:04: wie soll denn der nächste Mini aussehen?

01:00:06: Ich habe dann auch gesagt wenn doch die Community sagt Das ist der beste Mini!

01:00:10: Wir kommen wieder zu Markforschung.

01:00:12: Eine Schwarmintelligenz von einer bestimmten Crowd, die das sagen wird er auch gekauft werden.

01:00:17: Und wenn du da weiter denkst, nutzen wir praktisch auch wieder ein bisschen wie die Marktforschung.

01:00:23: Einerseits, wir lassen sie entwickeln und kriegen dann auch Ideen ja für uns, die dann wieder das liefern, was die Kunden da draußen gerne hätten?

01:00:38: Ja sehr gut!

01:00:40: Ich möchte zu diesem Fundus eine kleine Geschichte noch hinzufügen.

01:00:43: Das macht sozusagen die Casterdie mit meiner Frau noch rund.

01:00:46: Und zwar der erste Kontakt mit Mini als Auto ist über meinen Sohn gekommen im Ravensburger Spiele-Land.

01:00:53: Der hat dort auf einem Minimodell seinen Kinderführerschein gemacht.

01:01:00: Auf dem Rückweg aus Italien, aus dem Urlaub haben wir da ... Und da hatten wir den Mini noch nicht!

01:01:06: Nur mal zu erzählen, langfristige Markenbildung.

01:01:08: Ich weiß nicht wer das entschieden hat diesen Führerschein im Ravensburger Spiele-Land zu sponsern aber es war in unserem Fall eine sehr gute langfristigemarken Investition weil der erste ganz emotionale Kontakt mit Mini war über meinen Sohn der da mit strahlenden Augen und seinem Kinderführer Schein zurückkam nachdem er mit ihm diesen kleinen Minimobilen unterwegs war.

01:01:27: also da sieht man ist alles ein System und zwar ein organisches System.

01:01:31: was am Leben erhalten werden muss und dass du gerade beschrieben hast is ganz toll.

01:01:34: Also gibt's Lebensimpulse, in denen du die Teile von diesem Organismus auch untereinander vernetzt und sichtbar machst.

01:01:41: Und dadurch wieder ins Gespräch bringst.

01:01:44: Reach ist aber das, was du auch erzählst, sie wurden am meisten geteilt.

01:01:47: Das heißt, ihr habt es dann auch geschafft mit eben durch diese Art des authentischen Contents den Reach, den ihr euch nicht mehr kaufen konntet, zurückzukaufen?

01:02:00: Habt ihr das

01:02:02: ungefähr bewerten?

01:02:03: Engagement, also die haben kommentiert.

01:02:05: Die haben dann ihre Geschichten unter den Post geschrieben und gesagt ach wie schön.

01:02:09: ich habe das und das erlebt Und das fand ich so stark weil ich glaube es geht gar nicht nur noch mal über Reach.

01:02:14: Es geht um Relevanz zukünftig Weil Reach können wir kaufen aber Relevance nicht.

01:02:19: Die müssen wir erschaffen mit den Menschen da draußen und für die relevant zu sein.

01:02:23: Und das ist die Aufgabe von Marken, glaube ich umso mehr jetzt in der Zukunft.

01:02:27: Und dann sag' ich mal, wenn wir vorhin angeknöpft haben, wenn das Thema AI-LLMs noch da reinkommt... Das is ja genau die Währung!

01:02:34: Also auch AI wird uns besser machen für den Kunden sowie unser Agentursystem was ich vorhin gemeint hab weil der Verkäufer einfach der bessere Kundenbetreuer sein muss ausgewählt zu werden, wenn der Preis nicht mehr entscheidet.

01:02:51: Und das gleiche ist die AI guckt wo reden Menschen mit welchen Themen über bestimmte Marken?

01:02:57: und dann werden wir empfohlen?

01:03:00: Das ist die viel ehrlichere Währung weil es können wir nicht wirklich beeinflussen.

01:03:04: auch eine Community Wir können enablen wir können den Raum öffnen dafür aber wir können denen nicht sagen was sie bei uns sagen.

01:03:12: Super da sind wir beim beim Abschlussthema sozusagen jetzt in der Exekution wo wir über KI sprechen wollten, was du jetzt vorher beschrieben hast.

01:03:20: Community authentischer Content.

01:03:23: Also niedrig aufgelöste verwackelte Smartphone-Aufnahmen wo Leute mit leuchtenden Augensprachen.

01:03:29: So dann sprechen wir.

01:03:30: das ist ein Spannungsfeld.

01:03:31: und dann haben wir künstlichen Content der durch KI generiert wird.

01:03:34: aber jetzt haste den ersten Anwendungsfall von KI erst mal beschrieben.

01:03:37: Das heißt ihr nutzt KI um eben auch diese Konversation und überhaupt in den KI Ergebnissen rauszukommen.

01:03:44: Das ist der erste Schritt, dass du als relevant erkannt wirst.

01:03:46: Nutzt ihr KI in der Marktforschung auch noch auf andere Weise?

01:03:50: Ja wir haben jetzt AI-Personas entwickelt – auch super spannend!

01:03:55: Früher zu meiner Zeit hat man ja noch marktforschende Monate lang gedauert.

01:04:00: Du hast befragt, du hast die Autos nach China geflogen.

01:04:03: Die Chinesen sozusagen im Wettbewerbsvergleich... Da musste es ausgewertet werden und die Präsenation musste erstellt werden.

01:04:09: Das hat ewig gedauert!

01:04:11: Und wir haben ja keine Zeit wenn wir Veränderungen dann an Autos vorgenommen haben.

01:04:14: Hat das Entwicklungsprozess ja nicht kürzer gemacht?

01:04:16: Und Schnelligkeit ist nun mal Kihe heutzutage Und ich finde, das hilft bei AI wirklich.

01:04:22: Dass du jetzt AI-Personas um zum Beispiel zurückzukommen, da haben wir alle Kundendaten die wir haben aber über unsere Zielgruppe reingegeben und wir haben es sogar noch erweitert mit unserer Agentur zusammen über potentielle Kunden Die sagen sie werden offen einen Mini zu kaufen.

01:04:39: Das sind im Prinzip Abbild unserer Zielgruppen.

01:04:42: als AI-Agenten kann man sagen Du fragst dann Was ich enclaim oder eine Kampagne, oder eine kampagnen Idee.

01:04:49: gibt es die da rein?

01:04:50: Hast vielleicht wir manchmal auch verschiedene Kundengruppen.

01:04:54: Also zum Beispiel hatten wir auch bei dem Ace Man in der letzten Kampagne aber die Kampagna war so angelegt dass wir einmal einen Spot in Richtung für den selbstständigen Koch hatten.

01:05:03: So ein Selfmade-Man dann für eine Familie und eine junge und dann noch für eine ältere super coole Omi.

01:05:09: Und das ist ein bisschen das Abbild, weil Mini ist ja klassenlos und alterslos.

01:05:13: Das haben wir in der Kampagne auch dargestellt und so ähnlich sind auch unsere AI-Personas, weil wir verschiedene Typen haben.

01:05:19: Dann kannst du zum Beispiel sagen hier unsere Kampagnenidee wie findet es die... coole Omicilgruppe, sag ich mal.

01:05:26: Versus der Family-C-Gruppe versus der selbstständige Selfmade Man ist und finden wir vielleicht eine Überschneidung die für alle drei passt?

01:05:35: oder wollen wir das vor allem für die coolen Jungen oder die cool älteren machen?

01:05:41: Und dann näherst du dich!

01:05:42: Du kriegst halt innerhalb von Sekunden Antwort darauf und kannst da nochmal justieren, kannst da noch einmal an der Kampagne justieren promptest dann nochmal rein unglaublich viel schneller und effizienter.

01:05:53: Aber dennoch haben wir die Kampagne entwickelt, die hat dann nicht AI hundert Prozent entwickelt sondern die haben wir.

01:05:59: und da brauchst du wo ich auch ein Verfechter bin noch den Menschen der auch eine Intuitionengefühl für Outstanding Markenarbeit hat weil sonst ist am Schluss alles Einheitsfrei weil wir alle nutzen die gleichen Tools und Systeme.

01:06:12: Ja, und wo würdest du also da sind wir jetzt dann in der Exekution generative KI?

01:06:16: In der analytischen KI mit den synthetischen personas.

01:06:19: Wo würdest Du denen nicht vertrauen?

01:06:21: gibt es einen punkt wo du sagst okay Da müssen wir noch mal eine marktforschung drauf setzen um mit echten menschen?

01:06:27: Also, ich würde immer... Aktuelle.

01:06:29: Das was du ja beschrieben hast ist ja erst mal ganz toll.

01:06:31: D.h.,

01:06:32: die Datenlage auf der die synthetischen Personas generiert wurden sind ja Urteile und Profile echter Menschen.

01:06:38: Das ist ja ein großer Unterschied.

01:06:39: Ihr generiert ihr nicht aus LLMs heraus sozusagen als durchschnittlich die coole Oma definieren?

01:06:46: Genau, wir haben sie aus echten Menschen heraus und nichts ist so trotz was für mich immer Kepler mit Menschen zu sprechen.

01:06:53: Also ich spreche immer mit Menschen also auch wenn ich auf einem Event bin in dem Freundeskreis, wenn ich in China mal bin auf einer Reise in den USA, ich sprech immer mit menschen die ich da treffe.

01:07:02: das können Kundenverkäuferhändler sein um mir auch da immer noch im Bild zu machen.

01:07:07: Also ich versuche, immer das Bild sozusagen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, um auch immer nochmal echte Erlebnisse zu haben.

01:07:14: und am Schluss gibt es Gesamtbild kommt aus verschiedenen Perespektiven.

01:07:18: Ich würde nie nur eins wird auch nie AI komplett für alles nutzen.

01:07:22: Du kannst Trends Analysen machen damit du kannst Zielgruppen analysen hier so wie wir das abtesten Und dann können auch die Agenten miteinander sprechen und ihr was auswerfen.

01:07:31: aber am Schluss finde ich brauche es immer noch jemand der Das Ganze führt, die Entscheidung trifft.

01:07:38: Der dann auch im Abgleich zu anderen noch mal eine gute Intuition hat und das Zusammenspiel kann für mich nie eine AI machen.

01:07:48: Sehr gut.

01:07:49: Guter Punkt, dass wir das nochmal rausgearbeitet haben.

01:07:51: Das heißt die KI kann unheimlich gut uns helfen Hypothesen zu entwickeln und die Überprüfung der Hypothesin muss man dann auch noch mal aus anderen Quellen gegenchecken.

01:08:01: Und dann hat man in KI und diesen synthetischen Zwilling einen wunderbaren Sparringspartner.

01:08:06: Wir haben das gerade selber gemacht mit Brand Experience dem Markenspiegel DE kostenlos abrufbar, wo die hundertzwanzig werbestärksten Marken in Deutschland analysiert wurden.

01:08:17: und man kann genau ... die brand experience qualität matchen gegen marken vertrauen und sogar mit diesen synthetisch generierten zwillingen darüber chatten warum sie die marke so sehen.

01:08:27: also das heißt auf den navi kriterien wie nützlich wie anders widerspruchs frei oder interessant wird die marque wahrgenommen.

01:08:33: Und was sagen die dazu?

01:08:34: warum wird die als nicht interessant wahrgenommen oder warum als besonders nützlich?

01:08:38: so und dass würde ich aber niemals sagen dass er setzt dann nicht, die Marktforschung, auf der dann die Strategie aufsetzt.

01:08:43: Aber es gibt schon mal einen guten Indikator und macht auch intuitiv Sinn, dass da die Deutsche Bahn doch mit erheblichen Budget aktuell in Markenvertrauen nicht ganz so oben ist.

01:08:53: Und DM mit sehr wenig Markenbudget durch die sehr überzeugende insichtschlüssige widerspruchsfreie Brand Experience in den Filialen ganz, ganz oben isst.

01:09:05: Das würde glaube ich ein guter Punkt mit KI- und synthetischen Zwillinge.

01:09:10: Umzugehen.

01:09:11: Und ich glaube auch, weißt du AI kann sehr schnell also siebzig Prozent vielleicht eines Ergebnisses liefern.

01:09:16: das geht wirklich mittlerweile super schnelle.

01:09:19: Du musst erstmal wir müssen alle unsere Teams mitnehmen auf dem Weg.

01:09:23: Das ist die größte Herausforderung wie größte Transformation und auch immer wieder diesen Fortschritt in den Tools.

01:09:30: Also die überholen sich ja fast täglich mittlerweile.

01:09:33: und auch wir haben hier große Learnings schon gemacht seit letztem Jahr, was am Anfang nicht möglich war selbst auch mit unseren Partnern also auch Google Amazon

01:09:42: etc.,

01:09:42: die alle groß sind.

01:09:43: und am Anfang hieß es alles ist möglich.

01:09:45: aber da haben wir auch gelernt und gemerkt okay das funktioniert noch nicht Das können wir mit AI, das geht nicht.

01:09:51: Mittlerweile gehen ein paar Dinge mehr.

01:09:53: Kannst du da Beispiele nennen?

01:09:55: Man lernt ja gerne aus.

01:09:57: Ja genau, wir hatten eine Kampagne.

01:09:59: Das war meine erste letzte Jahr zur IAA und dann habe ich meinen Team gesagt, ich will zur IA eine AI-Kampagne.

01:10:04: Ich hab verschiedene Agenturen gesprochen und Partnern draußen Und da ich immer so ein Trendmensch bin, also suche immer nach Neuigkeiten, Innovationsthemen und hatte auch mal über Agenten vor zwei Jahren gesprochen auf der DMAX, wobei das Thema sogar spannend fand oder was gerade ganz am Anfang.

01:10:22: Ich sag okay lass uns ne AI-Campagne machen muss gar nichts Großes sein!

01:10:25: Ich will dass wir starten.

01:10:26: Dann haben wir erst mit Google eingeladen und gesagt, was geht schon?

01:10:30: Mit VO-Drei.

01:10:32: Und dann hieß es ja klar, kriegen wir alles hin!

01:10:34: Und ein paar Tage später war plötzlich so, Jenny also ganz so leicht ist das nicht mehr egal.

01:10:39: ich will dass er zur ERA eine AI Kampagne haben, egal wie das was möglich ist und das war super spannend.

01:10:48: Also erstens Du kannst für einen Turnschuh, konntest du das damals schon umsetzen und da gab es auch schon die ersten Fälle.

01:10:53: Deswegen wollte ich ja auch unbedingt schnell eine AI-Kampagne, weil ich dachte wenn das große Brands, Sneakerbrands dann möchte ich das auch.

01:11:01: Aber ein Auto ist viel schwieriger und es ging damals noch nicht letzten Sommer dass du in AI ein autorial Naturgetreu abbildest.

01:11:11: Wie sprechen über Video oder Standbild?

01:11:14: Beides also es ging beides nicht!

01:11:15: Es war nicht möglich.

01:11:16: weder das eine noch das andere hundertprozent sicherstätzt und da ist ein rechtliches Thema.

01:11:21: Da kommt ja auch diese ganze AI Governance usw.

01:11:23: noch rein, Und dann haben wir eine Kombination gemacht am Anfang mit CGI Dass wir nur das Auto sozusagen reingezogen haben.

01:11:31: Das musste getreu sein.

01:11:33: Jetzt by the way geht es.

01:11:35: Wir sind jetzt, des gab's vor ein paar Monaten Den Knackpunkt dass es jetzt mit AI geht.

01:11:39: Also die Technologie wird immer besser.

01:11:41: Dann haben wir unsere erste Kampagne gemacht.

01:11:43: Dann hab ich was gesehen und wir hatten für After Sales oder Customer Support wie so'n Highlands Guttel, so drin viel.

01:11:51: Weil wir was machen wollten, relax we care.

01:11:53: also egal was dir passiert Wir kümmern uns mit unserem Service um dich.

01:11:58: und er hat an so eine Mini an der Klippe gewackelt So nach dem Motto Oh Gott oh Gott selbst wenn wenn es so ein Rittich von einer Klippelschupsen würde rufst uns an wir kümmern uns.

01:12:07: das war so'n bisschen so ne Botschaft.

01:12:08: Also mini like bisschen freig und die mini kendur.

01:12:12: Umso ein Servicethema was ja eher sag ich mal trockener ist aber super super wichtig für die Menschen auch als Qualitätssiegel gilt, rüberzubringen.

01:12:21: Und dann habe ich das erste gesehen und dachte ey super wunderbar macht es so!

01:12:26: Habt ihr's bis zum Vorstand abgestimmt?

01:12:27: Fand ihr alle gut?

01:12:28: Platz hab' ich nix mehr gehört von meinem Team.

01:12:30: und ich dachte... Ja, was ist denn los?

01:12:32: Das Kampagnen muss doch längst fertig sein.

01:12:34: Und dann irgendwie zwei Wochen später sage ich, hab' ich jetzt die fertige Kampagne?

01:12:38: Ja nee!

01:12:39: Wir mussten und wir haben jetzt noch etwas geändert und das Gras war jetzt nicht so real und die Blumen auch nicht... ...und dann sah dieses Bild ganz anders aus.

01:12:49: Was so interessant war?

01:12:50: also?

01:12:50: erstens habe ich gelernt, dass Auto konnte man nicht Naturgetreude reinbringen.

01:12:54: Also das war das erste Learning.

01:12:55: Das zweite war das Team Beide seiten Agentur und mein Team hat natürlich versucht, es perfekt aussehen zu lassen als wär's nicht AI generiert.

01:13:05: Damit keiner sagt das wäre eine AI-Kampagne.

01:13:08: Und dadurch haben sie versucht es zu verbessern aber es war vorher viel besser.

01:13:13: Mir war gar nicht wichtig ich wollte es ja auch als AI- Kampagne deklarieren.

01:13:16: also es war mir gar nicht richtig ob der Grasbüschel hundert Prozent identisch zu einem echten Graspüchel ist.

01:13:22: Dann war es total interessant weil du konntest nicht einfach zu dem ersten Version zurück Weil das AI-System nicht einfach dann sagt, so wie vielleicht früher in Photoshop.

01:13:33: Ich

01:13:33: kann es nicht zurückspulen, ne?

01:13:35: Zehn mal Control Z nähen!

01:13:37: Unfassbar.

01:13:38: und das war für das Team sag ich dir mit eines der größten Learnings.

01:13:42: Und wir haben aber sechzig Prozent jetzt mal reine Arbeitszeit außer dass wir da vielleicht eine Schleife gedreht haben.

01:13:48: Sechzig prozent schon beim ersten Case in Zeit und Budget reduziert und Das war ein super Lerncase weil ich habe gesagt Bitte alles teilen!

01:13:58: Und ich habe es ja auch anders gedacht.

01:13:59: Auch der Partner hat es anders gedacht, unser Team und das hat uns so viel weitergebracht in dieser Offenheit erstens spricht aus was auch nicht funktioniert.

01:14:08: Ja nur weil ich sage ich will das wenn's nicht geht dann gehts nicht akzeptiere ich das natürlich auch.

01:14:13: aber ich will dass wir halt anfangen.

01:14:15: also du musst die Teams ein bisschen schubsen weil sie auch Angst haben teilweise weil ist etwas komplett Neues Das ist nicht mehr das was sie früher sicher wussten was da rauskommt Aber auch diese Neugierende und die Lust, da drauf zu entwickeln.

01:14:28: Und dann aber auch okay das geht nicht!

01:14:30: Also das machen wir noch traditionell und das sind aber Schritte, die sind super und die helfen mir total.

01:14:36: Das ist gerade der Prozess in dem wir uns befinden wo wir gerade auch meinen ganzen Marketingbereich komplett jedes Projekt jeden Prozess reingehen und überlegen was können wir mit AI machen probieren aus welche Learnings, welche Effizienzen?

01:14:50: Was geht aber auch nicht?

01:14:51: Was muss der Mensch machen?

01:14:52: Und es machen wir gerade Schritt für Schritt.

01:14:55: Ja sehr spannend und danke für den Einblick, weil ich glaube da mit der gleichen Aufgabenstellung oder den gleichen Gedanken beschäftigen sich viele.

01:15:03: Und tatsächlich man kommt nur voran indem man die Dinge dann ausprobiert.

01:15:07: Und auch aus diesen Learnings schnell iteriert und das ist ja mit KI grundsätzlich halt in einer Geschwindigkeit möglich wie es vorher in Exekutionen ... nicht möglich war.

01:15:18: Aber was auch noch ganz offen ist, natürlich die Entwicklung von den Kosten dieser KI gab es auch an der Stelle wo weil alle sprechen über KI immer Effizienz gewinnen, Effizience gewinnen und effizientes Gewinn.

01:15:31: aber jetzt müssen wir uns ja mal rein denken in die Markenführung.

01:15:35: hinter dieser Technologie stehen ja große Gewinnerwartungen sonst würden da keine Trillionen reinfließen.

01:15:41: Und ich glaube das war Airbnb Ähm die im April festgestellt haben, dass ihr Budget an Tokens schon aufgebraucht war.

01:15:49: Hast du auch Dinge erlebt, wo du gesagt hast oh das war aber deutlich teurer als ich erwartet habe oder hat auch über durch die KI oder Nutzung von KI länger gedauert?

01:15:59: Wenn ich ganz ehrlich bin, noch nicht so stark muss ich dir sagen.

01:16:03: Also momentan sind wir auch dran beispielsweise auch interner Agenten zu erstellen mit Leuten aus der Organisation die uns unterstützen.

01:16:12: Wir befähigen unser Team und in Summe wiegt es auf welche Effizienzen wir gewinnen.

01:16:17: also wir haben wirklich verschiedene Projekte von Projekt zweihundertfünfzigtausend für wirklich was wir vorher standardmäßig bei jeder Kampagne einen Prozess Schritt gemacht haben jetzt fünf tausend zwei Tage statt sechs Wochen.

01:16:30: Also so habe ich verschiedenste Cases, muss ich sagen im einen ein wirklich super beeindruckendem Case denn haben wir damals als ich von dieser Präsentation erzählt hab mit den Agenten mal so gestartet einfach so als Deuchtturmprojekt.

01:16:42: Wir gucken einfach was rauskommt und das haben wir tatsächlich jetzt etabliert dass wir das ganze Thema Performance Marketing über alle unsere europäischen Merktits aufgesetzt haben.

01:16:51: Das heißt du kannst fragen welches asset hat in welchem Markt am meisten website visits erzählt oder am meisten eigentlich bis zum sale muss man sagen würde es gehen.

01:17:04: nur haben wir die sales da noch nicht angedockt weil das noch ein sicherheits thema ist.

01:17:08: aber das wäre also technisch wäre das möglich und dann kann ich vergleichen frankreich gegenüber uk gegenüber allen möglichen anderen ländern.

01:17:17: Ich kann genau sehen, welches Asset hat besser funktioniert.

01:17:20: Und das ist natürlich ein wahnsinniger Gewinn für alle Märkte.

01:17:23: die, was damit zu arbeiten, sagen dass es für sie super ersparen ist.

01:17:27: und ich kann natürlich auch gucken zwischen den Merken, was da dann besser funktionieren weil wir erstellen ja in meiner Funktion die Assets für die Welt und die machen sag' ich mal noch zwanzig Prozent selbst aber auch aus Effizienzgründung, wo wir's vorhin hatten, dass nicht mehr jeder Markt seine eigenen großen Kampagne machen.

01:17:43: Die Gelder haben wir nicht mehr, erstellen wir.

01:17:47: Und dann ist mir natürlich auch wichtig, wie funktionieren die Assets?

01:17:50: Mit natürlich Marktforschung haben wir auch gemacht AI-Marktforschungen.

01:17:53: Aber trotzdem dann auch nochmal real life.

01:17:56: Wie ist das Performancemanagement dahinter?

01:17:58: Wie laufen dir?

01:17:59: und dann ist der nächste Schritt eigentlich dass wenn du Regeln dahinter legst und du sagst sehr gerne sprechen miteinander Wenn das Asset besser als das funktioniert tauscht automatisch aus und es wird dann alles im Hintergrund passieren.

01:18:14: Das ist eine tolle Vision Und das führt uns in den Blick in die Zukunft.

01:18:18: Lass uns mal so weiterdenken, ja?

01:18:20: Die ... war's immer jetzt aktuell die Straße von Hummus oder Dinge, die die Weltwirtschaft schwierig machen.

01:18:26: Irgendwann lösen sich solche Sachen auch.

01:18:30: Aber ihr habt ja Pläne und du hast eine Vision für diese Marke.

01:18:33: Lassen Sie mal, in fünf Jahren haben wir ne weitere Episode von Markenkraft.

01:18:37: Du bist total begeistert, was mit Mini passiert ist!

01:18:40: Erzähl mal ganz kurz, was es dann passiert?

01:18:42: Was ist gelungen?

01:18:43: Und was vielleicht auch was man aktuell noch für uns verzichtbar hält, was es praktisch nicht mehr nötig.

01:18:50: Aber vielleicht auch was ist genauso wie heute noch oder ist noch wichtiger geworden?

01:18:54: Was sind so die zwei Aspekte, die du da siehst?

01:18:57: Wovon müssen wir loslassen und wovon...was müssen wir noch mehr pflegen und noch mehr Aufmerksamkeit drauf lenken?

01:19:04: Trottel!

01:19:05: Und schöne Frage.

01:19:07: Ja, dass Sie mich mal so bearbeiten.

01:19:10: dass ich glaube oder das meine Vision, oder mein Wunsch, mein Herzenswunsch ist.

01:19:15: Dass Mini wirklich eine der kulturell relevantesten Premium-Marken ist.

01:19:20: Also, dass nicht nur ein großartiges Automobil ist sondern wirklich für eine optimistische und mutige menschliche Haltung für urbane Mobilität weil wir sind ein kleines Auto Wir sind viel im urbanen Leben unterwegs Und auch zum Leben also auch Teil des Lebens zu sein dass das verankert ist in Kultur, aber auch im Design, in Community.

01:19:44: Aber wir nicht jedem Trend hinterherlaufen, dass wir ganz stark unsere Positionierung haben eine Ikone nach wie vor oder vielleicht sogar noch mal stärker als wir es je waren und wirklich diese starke Relevanz zu haben.

01:19:57: Und dabei auch unsere Community noch stärker integrieren die ihre Geschichten teilen, ihre Ideen, ihre Erfahrungen der Gestaltung sind, also Partizipationen.

01:20:11: Sodass wir Erlebnisse schaffen oder auch Plattformen wie wir es jetzt schon mit meiner Minestory machen wo wir erst am Anfang sind die aber die Menschen wieder verbinden als Teil.

01:20:21: Also die nehmen teil an unserer Marke Aber sie verbinden Sie auch dass diese Community der Mini-Liebhaber draußen noch viel größer wird.

01:20:29: Die müssen doch gar nicht alle selbst einfahren.

01:20:31: aber das ist einfach das was die Marke zur Verfügung stellt oder für was sie steht, auch im Leben in der Urbanität.

01:20:39: In ihrer Haltung sozusagen eint und... Was ich mir noch wünschen würde ist auch das jedes Erlebnis dass man mit Minier hat also egal ob du beim Händler bist oder zum Service mal musst zwischendurch Das ist immer besonders Dass du immer sagst.

01:20:55: Auch dieser Kontakt war jetzt für mich Minier persönlich, er war überraschend.

01:21:01: Er war aber auch bisschen frech und ein bisschen ja bold.

01:21:05: also unsere Persönlichkeit die wir jetzt wieder nochmal klar definiert haben das dass die Menschen mir sagen hey Jenny ich war jetzt da oder ich weiß auf dem Erlebnis oder auf dem Festival und immer wenn Mini da irgendwie mit beteiligt war dass sich eigentlich Das spürt, dass sich das komplett durchträgt.

01:21:22: Nahtlos sozusagen und wir trotzdem by the way – und es ist vielleicht mehr ein Prozessthema – AI komplett integriert umgesetzt hat, maximal nutzen da wo es sinnvoll ist, wo es uns Dinge erleichtert, wo's uns auch relevanter und persönlicher machen kann weil Personalisierung mit AI auch sehr viele Vorteile bietet Aber auch auf der anderen Seite, dass wir raumhaar menschlicher zu werden.

01:21:51: Dass das Service wie Spoin erklärt habe beim Verkäufer noch besser werden kann.

01:21:55: Dass die Erlebnisse noch besonderer werden.

01:21:59: Das ist die Momente weil ich glaube immer am Ende unseres Lebens was bleibt denn?

01:22:03: Es sind besondere Erlebnisse mit Menschen, die dir im Kopf bleiben und da würde ich mir wünschen Mini da irgendwie ein Teil ist, was im Gedächtnis bleibt.

01:22:14: Weil es Teil eines besonderen Erlebnisses sozusagen ist und echter Begegnung.

01:22:19: Das war eine ganz tolle Beschreibung!

01:22:21: Und das hat auch sehr schön dieses Plattformen, diesen Plattformgedanken also mini als Plattform für auch etwas noch darüber hinausreichendes kulturell relevant zu machen und dadurch natürlich zwischendurch ein paar Autos zu verkaufen.

01:22:36: aber die Autos sind eigentlich die Manifestation von einem Gefühl, einem Lebensgefühl.

01:22:42: Was sich die Leute wünschen und ihr tragt dazu bei dieses Lebensgefühl ermöglicht zu machen um dafür die Plattform zu sein.

01:22:51: Erst mal damit indem er Leuten von A nach B bringt und die dann bestimmtes auch nach außen, ich sag mal ein Straßenverschönerungsprojekt daraus noch machen.

01:23:03: Ja sehr schön, das fällt mir sehr gut!

01:23:05: Dann haben wir das Zielbild, ist es super.

01:23:08: Und jetzt sind da draußen ganz viele Marken verantwortlich die auch Zielbilder haben und du hast wahnsinnig viel Erfahrung aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Markenführung gewonnen.

01:23:19: Die ich glaube dass dieses Gespräch vielen Leute auch unterhalten hat.

01:23:23: Neunzig Prozent geht immer verloren in der Erinnerung deshalb nochmal verdichtet was würdest du denen damit geben?

01:23:29: so an zwei Tipps wo man sagt Das sind so in eigentlich ein bisschen verwandt mit der Frage, die ich vorgestellt hab.

01:23:36: Was solltet ihr loslassen vielleicht auch als mentales Modell?

01:23:40: Als Gedanken?

01:23:41: und was solltete ihr mehr tun?

01:23:42: Vielleicht kann man das so aufteilen also was ... Ja, lass mich das noch kurz vielleicht sogar noch ein bisschen fokussieren.

01:23:50: Was würdest du für dir für die Branche wünschen, was die Brange weniger tun sollte?

01:23:54: Und was sollte man mehr

01:23:56: tun?".

01:23:57: Ja, das mit der Branche ist ganz gut.

01:23:59: Also tatsächlich ist es für mich im Punkt.

01:24:04: Ich habe früh gelernt, es ist besser schneller und früher zu testen.

01:24:07: Wenn's auch noch nicht perfekt ist Und offener zu sprechen was vielleicht auch noch Nicht so funktioniert oder was besser werden könnte.

01:24:15: also ich glaube Lernfähigkeit ist ganz ganz wichtig und dass wir teilen und offen sind uns immer wieder zu verbessern.

01:24:24: Das finde ich einen ganz wichtigen Punkt und das versuche ich auch mit meinem Team, dass wir nicht Angst haben, weil Innovationen entstehen durch ausprobieren.

01:24:32: Und auch durch lernen.

01:24:34: Wir haben früher Failure Knights mal gemacht was hat denn nicht funktioniert?

01:24:38: Und es sind manchmal alle allergrößten Erkenntnisse um dann zu viel besseren Ergebnissen zu kommen.

01:24:43: In der Branche ist man ja oft so null Fehler Toleranz oder Nullfehler in der Qualität, was ich total verstehen kann.

01:24:50: Also es kann ja auch wirklich große Probleme sein wenn du ein Qualitätsproblem hast aber Ich meine das eher in der Haltung des Ganzen weil Innovation entsteht da wenn man offen ist zu lernen und Ja sich auch wie gesagt der Feder bewusst macht und daraus lernt.

01:25:07: Und ist das jetzt die Antwort auf das Loslassen-Teil?

01:25:09: Wir müssen loslassen vom Perfektionismus.

01:25:11: Ja, ist

01:25:13: für mich eher des Wegs von Perfekzonismus und zu der Offenheit, auch der Offenhalt zuzuhören den Menschen zuzohören Auf der einen Seite was sind ihre Bedürfnisse?

01:25:25: und auf der anderen Seite auch immer wieder offen und ausprobierend mutig sein.

01:25:29: Der neuen Möglichkeit in der Technologie Mut ist finde ich so ein Thema weil momentan es große Unsicherheit.

01:25:36: Wenn ich nur entscheiden würde, wo ich mir sicher bin das wird gut.

01:25:40: Dann würde ich ganz viel nicht entscheiden.

01:25:42: aber dann kommen wir nicht weiter.

01:25:43: und Ich glaube es braucht wirklich Mut Nicht zu zweifeln und zu sagen auch wenn ich nicht alle Informationen habe Auch wenn ich mich sicher bin ob das jetzt gerade auch in unserer Plattform kann ich dir sagen Das war ein Baufgefühl Und Es fügt sich gerade alles zusammen dass das gerade mit dem Trend AI LLMs Wenn Kunden über uns sprechen werden wir noch viel stärker gefunden.

01:26:06: Das war uns, bin ich ehrlich.

01:26:08: Als ganz am Anfang war eher Smart Marketing.

01:26:10: der Gedanke dahinter aber dass das jetzt da rein spielt und uns eigentlich genau sogar vor die Welle gebracht hat weil die anderen teilweise noch gar nicht so gedacht haben, das hat sich jetzt erst entwickelt.

01:26:24: Und es war auch ein Versuch wo ich gesagt habe wir machen jetzt einfach und wir probieren das aus und das müssen wir in verschiedenen Dingen machen.

01:26:31: auch technologisch gehört Mut dazu, manchmal Dinge um auch schneller auf dem Markt zu sein auszuprobieren und wenn nicht müssen wir es korrigieren.

01:26:48: Und was du gerade ja auch gesagt hast ist kein blinder Mut sondern eben ausprobieren hinschauen dann auch messen, ne?

01:26:56: Wenn er nicht misst, dann weißt du nicht was passiert.

01:26:59: Mhm gut!

01:27:00: Was würdest Du dir?

01:27:01: das war sozusagen der total loslassen also von diesem verkrampften Perfektionismus oder... Es ist ja noch nicht mal Perfekcionismus Risikofermeidung, also don't rock the boat.

01:27:14: Und Marken am Anfang des Gesprächs entstehen aus Haltungen und Haltung ist manchmal auch ich spüre das richtig.

01:27:19: wir machen das jetzt ja und dann schauen weiter.

01:27:22: und wovon würdest du dir mehr wünschen?

01:27:28: Also was mich motiviert ist wenn aus einer Idee was entsteht was die Menschen draußen berührt sprich wenn ich mit meinem Team zusammensitze Kunden draußen spreche oder mit Menschen, aus der Branche wie auch immer.

01:27:44: Oder mit einzelnen Personen und es entsteht irgendwas am Ende was bleibt?

01:27:48: Was einen berührt, was man wieder erzählt Und die Energie, die in so einem Gespräch dabei entsteht.

01:27:56: Du kommst von einer Idee und sagst dann kann doch das entstehen und guck mal das und ich liebe diesen Austausch mit Menschen und das würde ich mir noch mehr wünschen.

01:28:06: Und man merkt manchmal, wir sind ein Großkonzern und der ist hierarchisch versucht es auch immer zu durchbrechen.

01:28:11: Ich sage immer, ich brauche keine Hierarchie.

01:28:14: da ist egal ob es im Praktikant ist, ob's egal welche Ebene.

01:28:18: ich bin genauso Mensch wie alle anderen.

01:28:20: meine Meinung ist nicht die entscheidende sondern ich will dass wir gemeinsam alle Perspektiven und Ideen auf den Tisch bringen uns gemeinsam dahin entwickeln dass wir sagen boy jetzt ist es perfekt und solange wird das nicht gefunden haben Mach mir es, dann ist noch nicht gut genug.

01:28:34: Und dann entsteht Energie!

01:28:35: Dann merkst du da ist ein Leuchten in den Augen von den Eins und sie sagen Stimmt, da könnten wir doch das machen und damit auch Verantwortung übertragen an die anderen Menschen also an das Team, an die Community wie auch immer.

01:28:49: und diese Energie und dabei finde ich können ganz großartige Dinge entstehen und da wünsche ich mir noch viel mehr

01:28:55: Schön.

01:28:56: Und damit hast du mit diesen beiden Punkten auch schön das Spannungsfeld aufgemacht, auf der einen Seite diese Technologie und da auch mutig sein, Technologien zu nutzen auszuprobieren

01:29:04: etc.,

01:29:04: und das was du dir mehr wünscht ist genau das Gegenteil von Technologie die reale Begegnung mit Menschen wo man gemeinsam in eine Energie kommt um etwas Sinnvolles zu schaffen was ja dann auch wieder das Grundprinzip der Marke ist.

01:29:18: Sinnkonstruktion sowohl nach innen als auch nach außen Da haben wir doch ein tollen Abschluss mit hingekriegt.

01:29:24: Das natürlich in den Markenkode von Markenkraft.

01:29:26: Wir brauchen noch einen Satz, der das ganze nächste Jahr auf jedem Bildschirm aller Marken verantwortlich in Deutschland von dir aufpoppt als Impuls am Morgen!

01:29:34: Auf dem Smartphone genauso wie aufm Laptop.

01:29:37: was steht da?

01:29:41: Ja Jenny

01:29:41: sendet dir morgens eine Nachricht Und der Tag wird danach viel, viel besser für jeden Markenverantwortlichen in Deutschland.

01:29:49: Auch mit dem Thema Markenkraft vielleicht sogar in Verbindung oder?

01:29:51: Weil da ist ja unser Thema oder dein Thema auch

01:29:55: unser aller Thema.

01:29:56: Also ich glaube markenkraft entsteht für mich wenn ein Unternehmen ganz klar weiß wofür es steht und dieses Versprechen in jeder Erfahrung glaubwürdig auch einlöst und Menschen daraus etwas eigenes kreieren.

01:30:13: Technologie kann uns zwar helfen, aber die Bedeutung entsteht zwischen den Menschen.

01:30:18: Jetzt müssen wir das verdichten in einen Satz?

01:30:20: In einem Satz noch mal kurz!

01:30:22: Also sowas so ganz knackig...

01:30:24: Markenkraft entsteht wenn Unternehmen den Raum einer Marke ermöglichen und die Beteutung zwischen dem Menschen wächst und Relevanz erzeugt.

01:30:37: Das ist super!

01:30:38: Wenn man es als Appell formulieren, ermöglichte den Raum In der Durchbegegnung von Menschen Markenkraft entsteht.

01:30:49: Zack!

01:30:50: Sehr gut, wir sind ein gutes Team, Jenny.

01:30:52: Super, danke für deine Hilfe.

01:30:54: Ja damit vielen Dank für dieses tolle Gespräch und diesen Schatz auch an Erfahrungen den du geteilt hast.

01:30:59: Und ich fand in diesem Austausch jetzt am Schluss kommt genau dieses Spannungsfeld raus.

01:31:03: ja also Technologie alles super.

01:31:05: am Schluss Marke entsteht im Kopf in den Menschen ist eine psychologische Größe für die wir auch Verantwortung tragen Und die auch aus der Energie von Menschen entsteht.

01:31:15: Die müssen wir pflegen und entwickeln, ganz herzlichen Dank!

01:31:18: Ich wünsche dir viel Erfolg in fünf Jahren.

01:31:21: verabreden wieder und sprechen über diese Entwicklung, die dann Wirklichkeit geworden ist.

01:31:25: Dann

01:31:26: hoffe ich dass wir da... Hinkommen zu meinen, also dafür kämpfe ich.

01:31:30: Und vielen Dank dir Olaf für ein ganz tolles Gespräch!

01:31:32: Ich hätte noch stundenlang mit dir weiter sprechen können.

01:31:35: Ich liebe es über Marken zu sprechen und Trends und alles was daraus passiert vor allem Mit Menschen wie dir die auch so ein großes Herz für Marken- und Markenkraft.

01:31:45: sehr schön.

01:31:48: Das war's für heute.

01:31:50: Vielen dank dass ihr dabei wart.

01:31:52: Wir hoffen es hat euch genauso viel Freude gemacht wie uns.

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